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Kult-Ur-kritische Texte.

Schikane.

Schikane.

Manche Absicht ist wohl böse, bedingt durch eine schikanöse

schlimm geprägte Handlungsweise. Kommt das Auto aus der Gleise

in schlimmen Kurven links und rechts, beim Rennsport, während des Gefechts,

dann spricht man von der Schikane. Dem zugrunde liegt, im Plane,

dass sich im Rennsport sozusagen Piloten unter Weh und Klagen

auf den heiklen Kurs begeben, im optimistischen Bestreben,

diesen Kurs, in dem Verhalten, mit dem Auto zu gestalten.

Rechts und links tun im Geschehen auch offensichtlich Weiber stehen.

Die Zuschauer sind all versammelt. Der Copilot hat was gestammelt,

von scharfen Kurven und Schikane. Er blickt konzentriert im Plane

und beginnt dann leicht zu zittern, denn das Auto das tut schlittern

und stellt sich in der Kurve quer. Der Pilot der lenkt noch sehr,

doch hängt das Auto ganz verdreckt im Gelände wo es steckt.

Für den Fahrer schikanös spricht man schon von skandalös,

als man nicht das Ziel erreicht, weil der Copilot vielleicht,

als der Abflug dort geschah, auf die scharfen Kurven sah.

Wenig später sozusagen folgt die Konkurrenz im Wagen,

wie immer wieder und erneut, die sich vielleicht heimlich freut,

tut der Unglücksfahrer meinen. Dabei tut es schon so scheinen

als ob die Konkurrenten siegen, die schleunigst um die Ecke fliegen.

Der Pilot tritt allemal ziemlich heftig aufs Pedal.

Die Zuschauer sind hell begeistert. Die erste Kurve ist gemeistert

und die zweite fügt sich an, die man fast übersehen kann.

Es fliegt das Auto in den Dreck. Die Schikane dient dem Zweck,

dass die Fahrer sozusagen häufig ihr Malheur beklagen.

Der dritte Wagen kommt heran. Ob der die Kurven meistern kann,

das bleibt zunächst noch abzuwarten. Inzwischen tut der vierte starten,

der den dritten irgendwann sehr leicht überholen kann,

weil der noch vor der Kurve hängt, wo der Fahrer darauf drängt,

dass man ihn von hinten schiebt. Bei Zuschauern ist das beliebt.

Der vierte Wagen, irgendwie, als ob er Flügeln sich verlieh,

hat die schikanösen Trassen inzwischen halbwegs heil verlassen.

Der vierte wähnt sich schon als Sieger. Da macht er einen Überflieger,

nachdem er die Schikane meistert und dabei alle Fans begeistert.

Das Gefährt liegt auf dem Dach. Der Pilot, mit Weh und Ach,

muss sich aus dem Gurt befreien und tut laut um Hilfe schreien.

Der fünfte Wagen rauscht heran und liegt wohl recht gut im Plan,

als der Hinterreifen platzt, weil ein Blechteil daran kratzt.

Es bleibt dem fünften vorenthalten den Sieg in Ehren zu gestalten

und das sechste Fahrzeug naht. Irgendwer muss in der Tat

irgendwie den Sieg erringen. Dem sechsten tut es wohl gelingen,

wenn der siebte nicht vielleicht den sechsten in der Zeit erreicht.

H. Feisel

Sport.

Sport.

Manche Menschen treiben Sport und man sieht sie häufig dort

wo sie ihren Sport betreiben und außer Atem hocken bleiben.

Wenn ein Mensch, ganz ausgelaugt, die Luft in seine Lunge saugt,

dann hechelt er oft wie ein Hund. Doch der Sport der ist gesund,

bringt Ausdauer und Kondition und sehr viele joggen schon,

damit der Bauch verschwinden soll. Wer gar nichts tut der ist zu voll,

entsprechend in dem Bauchumfang, sitzt und legt sich lieber lang

auf die Liege wo er träumt und sportlich gar nicht viel versäumt,

wie er so im liegen meint. Weil er gar nicht sportlich scheint

ist er auch nicht muskulös und auf die Sportler ist er bös,

die sich dopen wie verrückt. Der Sponsor ist dann nicht entzückt,

wenn das Doping, das bekannte, öffentlich die Presse nannte,

in Anbetracht von manchem Siege, meint der Mensch auf seiner Liege,

wo er in die Zeitung guckt und hin und wieder Häppchen schluckt.

Sport kann man treiben oder nicht, spricht der Faule aus der Sicht,

der sich nicht gerne quälen will und darum liegt er lieber still

auf seiner Liege in dem Garten, um die Mahlzeit abzuwarten.

Manche rennen durchs Gelände und benutzen ihre Hände

wenn sie mit den Stöcken laufen, die sie auch beim Aldi kaufen

und manche gehen schon am Stock und schauen noch auf jeden Rock.

Manche fahren mit dem Rad und brauchen danach gleich ein Bad

oder gehen dann Zuhause unter ihre warme Brause.

Schwitzen kann der Dicke dort jedoch leichter ohne Sport,

der auf seiner Liege liegt ohne dass er gerne siegt,

in mancher Disziplin vielleicht, für die es ohnehin nicht reicht.

Wer Sport treibt der muss allgemein mitunter dabei eisern sein,

wenn er sich noch, bis zum Schluss, für die Sportart schinden muss,

damit er vielleicht irgendwann einen Platz erringen kann.

Mancher hat jedoch mit Licher seinen Platz schon längst ganz sicher

auf der Liege längst errungen, ist nur gelaufen und gesprungen

wenn die Gattin es befiehlt, die ihm seine Ruhe stiehlt.

Sport kann man auf dem Bildschirm sehen, ohne dabei aufzustehen,

denkt der Mensch der auch vermehrt Sport aus der Distanz begehrt.

Doch manche treiben weiter Sport, ausgiebig und immerfort

und tun sich jagen und sich treiben und dann schließlich liegen bleiben,

wenn am Ende nichts mehr geht. Der Mensch der nicht darauf besteht,

der hat mit Sport nicht viel im Sinn und legt sich viel bequemer hin.

Ganz freiwillig, ohne Zwang, legt er sich von selber lang,

während Sportler, die gern siegen, erst ausgepumpt am Boden liegen,

wenn sie kaum noch stehen können. Der Faule tut sich etwas gönnen

und warum soll er sich quälen und sich seine Muskeln stählen,

wenn die Gattin ihm vielleicht im Umfang vorn und hinten gleicht.

H. Feisel

Boxenstopp.

Boxenstopp.

Ist ein Rindvieh wie bekloppt, hat der Bauer es gestoppt,

dann fängt er einen freien Ochsen, womöglich an den Kälberboxen.

Der Bulle läuft zwar im Galopp, doch in den Boxen macht er stopp

und dann wird er überwunden und gestoppt und angebunden.

Der Bauer stoppt damit den Bullen. Die Niete stoppt mit großen Nullen

die Hoffnung auf den Hauptgewinn. Dann verliert die Box den Sinn

in der die Lose sich befinden, für jene die nur Nieten finden.

Die Wette gilt, das Pferd ist topp. Doch macht es in den Boxen stopp,

dann kommt es nicht sehr schnell heraus und mit der Wette ist es aus.

Der Esel, anders als ein Gaul, ist schon zum Boxenstopp zu faul.

Macht ein Pferd, trotz hüh und hopp, am Reiterhof vor Boxen stopp,

dann ist es, wenn ein mancher höhnt, an Gitterstäbe nicht gewöhnt,

weil es in der Freiheit lebt und nicht zu der Zelle strebt.

Als Sträfling sitzt ein mancher Mann, wenn er nicht mehr boxen kann,

aggressiv und wie bekloppt, wenn die Polizei ihn stoppt,

weil schon viel zu viel geschah, in der Box beim JVA.

Der Boxer wird im Kampf gestoppt, beim Boxen, wo man ihn verkloppt.

Ist er müde, angeschlagen und vielleicht auch sozusagen,

praktisch, technisch sehr Ko, dann gilt der Boxstopp ebenso,

dann spricht der Ringrichter das Stopp angesichts vom dicken Kopp.

Der Boxenstopp beim Formel Eins ist beim Stopp so kurz wie keins

und als Boxenstopp der Reichen mit Millionen zu begleichen.

Beim Boxenstopp da quietschen Reifen, wenn sie in den Asphalt greifen

und geschminkt und mit viel Puder zeigt sich gern das Boxenluder.

Der Boxenstopp gleicht dem Reflex. Das Boxenluder zeigt viel Sex

und ist bei dem Verehrer topp und macht nicht vor dem Beutel stopp,

denn ist der Beutel dick und prall, dann ist das Luder in dem Fall,

dem Techtelmechtel zugeneigt, wo das Potential sich zeigt.

Das Luder kauft sehr gern im Shop und macht nicht vor den Boxen stopp.

Bei Formel Eins die heiße Nummer macht beim Stopp so manchem Kummer.

H. Feisel

Fußballmannschaft

Fußballmannschaft / Dorfgeschichten. Die Fußballmannschaft auf dem Land hat manchmal einen schweren Stand. Die Hintermannschaft steht nicht mehr, der Mittelstürmer quält sich sehr, der linke- , vor dem rechten Läufer, ist bekannt als größter Säufer, der Tormann steht in seinem Tor und kommt sich sehr verlassen vor, wenn der Gegner ihn bedrängt, wenn sich der Ball im Netz verfängt. Die besten Männer gingen fort und spielen nicht mehr in dem Ort. Doch kann man sich dabei im steten noch ganz gezielt vors Schienbein treten, solange das, wenn es geschieht, der Schiedsrichter im Feld nicht sieht. Das Eigentor ist in dem Spiel, auf dem Sportplatz nicht das Ziel. Der Gegenstürmer der vergaß, als der Tritt vorm Schienbein saß, das empfand er nicht als Scherz, denn er fühlte seinen Schmerz, seinen Gegner zu umspielen und vergaß aufs Tor zu zielen. Wenn ein Spieler fällt und jault, hat man ihn dabei gefault, wie es bei dem Sport geschieht. Wenn er sein Gesicht verzieht, am Boden liegt und nicht mehr rennt und sich krümmt und wenn er flennt, dann kommt es zu viel Geschrei, dann steht der Schiedsrichter dabei. Im Strafraum folgt die Strafe prompt, wenn es zum Elfmeter kommt. Das Ergebnis ist gemein, der Elfmeter ging hinein. „Die Gegenmannschaft kam mit List dazu dass sie führend ist, der kam ja ganz von selbst zu Fall und war ja längst nicht mehr am Ball“, weiß man nunmehr zu berichten. Man ist bemüht den Streit zu schlichten der, wie man das halt so kennt, in der Diskussion entbrennt. Früher war oft die Debatte, die man hier zu führen hatte, ganz fanatisch nebenbei, im Außenfeld der Keilerei. Heut ist der Streit beigelegt, weil sich nicht mehr viel bewegt, weil, wie es auf dem Land geschah, man nur noch wenig Nachwuchs sah. Drei Dörfer müssen Freundschaft pflegen um eine Mannschaft zu bewegen, weshalb die Gegner langsam schwinden, die freundschaftlich zusammenfinden. Nur der Ball bleibt vorerst rund und viel Bewegung ist gesund, wie auch immer, was auch geht, wo man in der Tabelle steht. Kann man genügend Tore schießen, dann kann man einen Sieg begießen. Man gewinnt nicht alle Tage. Stattdessen kommt die Niederlage, die man leider, ganz am Schluss, aussichtslos verkraften muss. Manchmal weiß auch, in der Tat, der erste Vorsitz keinen Rat, der nicht in der Mannschaft spielt und ganz bestimmt kein Tor erzielt. Stimmungsmäßig bringt am Ende nur das Bierglas eine Wende. H. Feisel

Boxsport

Boxsport. Der Boxer kämpft mit der Bandage. Die schützt ihn nicht vor der Blamage. Wenn sein Gegner sich viel traut und ihm auf die Nase haut, dann muss der Boxer aufbegehren und sich immer heftig wehren. Muss sich der Ringarzt tiefer bücken, dann liegt der Boxer auf dem Rücken. Er streckt von sich alle viere, nach dem Schlag in Milz und Niere. Ein Tiefschlag ist ja nicht erlaubt, weil der die Luft beim Atmen raubt, wenn sich der Boxer krümmt und beugt, was von einem Tiefschlag zeugt. In dem Bereich ist das extrem und keinem richtig angenehm. Es steigt der Boxer durch die Seile, sein Gegner folgt nach einer Weile und beide werden dann ermahnt. Der Boxer hat dabei geahnt, dass die Ermahnung wenig bringt und trotzdem manches Faul gelingt. Die erste Runde tut beginnen und jeder Boxer will gewinnen. Sie gehen ziemlich gnadenlos mit Fäusten aufeinander los, doch der Anfang in der Schlacht hat keine Strategie gebracht. Der Boxer kriegt nun sozusagen den ersten Handschuh in den Magen und sein Gegner immerhin dafür eine auf das Kinn. Nach dem ersten Überhasten beginnt man sich erst abzutasten. Dann ertönt der Gong im Ring. Die Runde die zu Ende ging war noch ziemlich ausgeglichen. Man ist sich meistens ausgewichen. Nun sitzt der Boxer in der Ecke, kriegt ein paar Tipps zu diesem Zwecke wie er sich deckt und trotzdem schlägt und seinen Gegner lang erträgt. Nach der fachgerechten Kunde geht es auf zur nächsten Runde und der Boxer springt nun auf und nimmt den nächsten Schlag in kauf. Er kann, das wird ihm zugestanden, selber einen Treffer landen. Der Boxer tänzelt nun im Ring und meint er wär allein der King. Er kommt langsam in Extase. Dann kriegt er eine auf die Nase und er zieht sich nun ein Stück vom Gefahrbereich zurück. Die Nase tut zwar etwas bluten, doch das ist ihm zuzumuten, denn er ist ein harter Brocken. Dann tut er in der Ecke hocken, nach der Runde Nummer Zwei. Oder war es Runde Drei, als er über Schmerzen klagte, weil der Tiefschlag ihn so plagte? Der Schlag saß auf der roten Hose. Doch er gleicht nicht der Mimose. Die roten Handschuh, die er trägt, mit denen er sich weiter schlägt, sind aktiv in dem Verlauf und er gibt so schnell nicht auf. Der Boxer mit den blauen Teilen tut sich auch beim Schlagen eilen, Will der rote Boxer siegen, muss der ein blaues Auge kriegen, was ihm sicher noch gelingt. Was die nächste Runde bringt, nach der Runde Nummer Vier, weiß keiner in der Ecke hier. Dem roten Boxer ist es heiß, was man auch in der Ecke weiß, denn er hat einen roten Kopf und einen roten Nasentropf. Die Runde Fünf darf nun beginnen und der Schweiß muss weiter rinnen. Der Blaue zeigt nun was er kann. Der Rote kontert irgendwann. Der Blaue trifft nun ziemlich oft, das hat der Rote nicht gehofft. Der blaue Boxer sieht nun rot und der rote kommt in Not, schlägt als wollte er ihn töten und der rote ist in Nöten. Er hat schon fast dabei gewankt. Dann hat er sich beim Gong bedankt und er tut die Ecke suchen. Dort wird geschimpft, man ist am fluchen und der Trainer ist gestresst. Vom Kampfgeist bleibt ihm kaum ein Rest. Das Ringgirl animiert zum Sex. Dem Boxer bleibt nur der Reflex, in dem Ring, solang er steht, weil ihm dort der Sex vergeht. Der Schweiß dringt ihm aus allen Poren. Der Trainer klopft ihm auf die Ohren und er wird dabei gehätschelt, gekühlt, getränkt und auch getätschelt. Die ganze Strategie war Quatsch und es fehlt der wahre Tatsch, hat man ihm nun klar gemacht. Nun folgt der sechste Teil der Schlacht. Er steht auf, nach dieser Sitte, und bewegt sich in die Mitte. Das gleiche tut nach diesem Brauch der Gegner gegenüber auch. Was der rote noch nicht weiß: dem blauen ist es auch schon heiß. Ob man noch sechs Runden geht, wenn man die sechste übersteht, das ist hierbei ungewiss. Der Blaue schlägt ihm aufs Gebiss, was der Rote nicht verträgt, der den Aufwärtshaken schlägt, senkrecht von unten auf das Kinn. Das bringt einen Punktgewinn und es bringt ihm allgemein einen kleinen Vorsprung ein. Das ist nicht von langer Dauer. Der Blaue reagiert sehr sauer und kann einen Schwinger landen. Doch der Rote hat gestanden. Der Rote fiel halt eben drum in der Runde Sechs nicht um. Zwar war er wohl, das kann man meinen, etwas steif auf seinen Beinen, doch tat er trotzdem im Geschehen die sechste Runde überstehen, als er in die Ecke schlich. Der Blaue wirkte da noch frisch doch frisch tat er nicht länger bleiben, tut man in der Presse schreiben, am nächsten Tag in Sachen Sport, mit dem Foto von dem Ort. Der Blaue fiel in Runde Sieben, hat man auch dabei geschrieben, fühlte sich in dem Gewimmel, wahrscheinlich wie im siebten Himmel. “Der Blaue steht dann im Verlauf wie besoffen wieder auf!” H. Feisel

Ball ist rund

Der Ball ist rund. Der Fußball der ist immer rund, spricht der Deutsche Fußballbund. Doch manchmal ist das Leder glatt und die Mannschaft ist ganz platt, denn der Ball ist durch geflutscht, dem Tormann aus der Hand gerutscht und hängt hinten in dem Netze, in der Panik, bei der Hetze. Der Trainer schimpft vor lauter Wut: „Die Abwehr hinten steht nicht gut!“ Er springt auf von seiner Bank und tobt als wär er Geisteskrank und ist außer Rand und Band, draußen vor dem Spielfeldrand. Der Schiedsrichter pfeift ihn ein Stück in Richtung von der Bank zurück. Das Spiel läuft weiter auf dem Rasen und stockt mitunter in den Phasen, in denen manches mal ganz prompt ein Stürmer schnell zu liegen kommt, bei dem Ansturm auf das Tor und manchmal auch schon weit davor. Mancher tut sich sozusagen in der Hektik überschlagen, wenn alles durcheinander geht, wenn er fällt und nicht mehr steht, wenn er Haken schlägt und wendet und unsanft auf dem Boden endet. Wenn sich ein Spieler krümmt und beugt, ist mancher davon überzeugt, dass ein Faul an ihm geschah, was der Pfeifenkopf nicht sah. Man spricht, um weit auszuschweifen, nicht jeder könne richtig pfeifen. Nach „Alter Pfeife“ tut es klingen und Johlen tut hinüber dringen, in allen Tönen und im Chor, an den Schiedsrichter sein Ohr. Nichts desto Trotz pfeift der noch weiter. Mancher Fan ist viel gescheiter und erklärt die Fußballregel. Es folgt ein Faul durch diesen Flegel, dem, wie man nun laut beschwört, die rote Karte längst gehört. Noch immer fehlt das Gegentor. Die Spitze prescht zum Ansturm vor und ist kurz darauf gescheitert. Die Gegenseite ist erheitert. Noch immer ist der Ball ganz rund. Die Werbung macht der Fußballbund. Der Ball ist rund, doch gibt es Ecken. Der Eckstoß soll dabei bezwecken, dass der Ball, wenn es gelingt, in das Netz vom Gegner springt. Häufig bleibt das irgendwie eine bloße Theorie und der Ball will nicht hinein und scheitert wiederum am Bein, an dem Kopf und an der Hand, wenn irgendwer im Wege stand. Der Ball ist rund, doch quält sich sehr. Der Weg zum Tor ist ziemlich schwer. Die Zeit vergeht und tut zerrinnen und man muss das Spiel gewinnen. Die Mannschaft kämpft mit letzter Kraft, wie immer um die Meisterschaft, doch kann nicht immer Meister werden. Das führt darum zu Beschwerden. Die Niederlage weckt Gemecker. Das geht allen auf den Wecker, als man sich laut in dem Bericht von „Schlafmützen“ nicht viel verspricht. Die Zeit hat dazu nicht gereicht, als man sich vom Platze schleicht, verschwitzt und mit gesenktem Blick, nach dem großen Missgeschick. Der Trainer gibt die Hoffnung auf, nach dramatischem Verlauf und ist beinah wie von Sinnen, doch gibt es nichts mehr zu gewinnen. H. Feisel

Athlet

Athlet. Wer schindet sich bis nichts mehr geht, wenn er fest darauf besteht, dass er die Knochen ganz bestimmt bis zum Zerreißen weiter trimmt? Das kann nur der Athlet allein in seinen Ambitionen sein, wenn er seine Muskeln stählt und sich unerbittlich quält. Mancher spricht der Sport sei Mord. Doch der Athlet will den Rekord, weshalb er seinen Sport betreibt und weiterhin am schwitzen bleibt. Der Athlet, in Schweiß gebadet, dem die Quälerei nicht schadet, macht dauerhaft, auf Schritt und Tritt, seinen ganzen Körper fit, damit er sehr gelenkig bleibt. Was immer er dabei betreibt, das muss dabei schon allgemein körperlich belastend sein, darum kriegt er nie zu viel vom körperlichen Muskelspiel, wenn sich jeder Muskel strafft und er strotzt vor lauter Kraft. Er macht tausend Liegestütze. Darum braucht er keine Mütze, wie ein jeder dabei weiß, denn es wird ihm ziemlich heiß. Klimmzüge die macht er auch und Muskeln bilden sich am Bauch. Er muss viel laufen und viel springen, denn es muss ihm so gelingen die kleinen Schwächen im Bestreben in dem Training zu beheben. So schikaniert er sich im Drang an jedem Tag und stundenlang. Schwitzen muss er weiterhin. Es geht ihm nicht mehr aus dem Sinn, hat er immer neu gesagt, dass er die Rekorde jagt. Er rackert und ist wie von Sinnen, will Kondition hinzu gewinnen, treibt den Körper rigoros und insgesamt erbarmungslos über jede schwere Hürde und erträgt viel Last und Bürde. Er quält sich dauernd mit der Handel, in diesem seinem Lebenswandel. Er rennt und wälzt sich im Gelände, doch manchmal rennt er gegen Wände, wenn der Rekord, der schon besteht, nicht zu überbieten geht. Die Kondition hat nicht gereicht, wenn er wieder mal, vielleicht, kurz vor dem Ziel dabei, am Schluss, sich geschlagen geben muss. Er muss noch weiterhin trainieren, ein letztes Quäntchen Fett verlieren die Muskeln etwas härter quälen und eine harte Gangart wählen. Er zeigt kein Mitleid, kein Erbarmen, mit den Beinen und den Armen er hat dazu erzählt, dass nur im Kopf die Absicht zählt. Er muss die Schwerkraft überwinden, darum muss er ein Mittel finden, wie er schließlich irgendwann die Schwerkraft überwinden kann. Die Überwindung fällt ihm schwer. Er überwindet sich noch mehr, solange es noch irgend geht, denn schließlich ist er ein Athlet. H. Feisel