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Kult-Ur-kritische Texte.

Machenschaften.

Machenschaften.

An den gewissen Machenschaften tut ein großer Makel haften.

Der ist offiziell kaschiert und mit viel Drumherum verziert,

damit man den leicht übersieht, in alle dem was so geschieht.

Es wahrt der Anschein von Gesetzen. Die kann man insgeheim verletzen,

mit Raffinesse und Geschick, in manchem ziemlich faulen Trick,

damit die große Menge glaubt ihr sei ein Gewinn erlaubt.

Das ist gesetzlich abgesichert hat der Macher still gekichert,

der in dem, was er betreibt, der Hauptgewinner selber bleibt,

neben all den kleinen Schergen, die sich hinter ihm verbergen.

Das Spielchen, und das ist sehr schade, spielt sich ab mit Maskerade.

Mit der Maske vorm Gesicht präsentiert sich der, der spricht

und ein falsches Spielchen treibt. Wer beim Spiel am zweifeln bleibt,

der hält sich dabei lieber gern von den Machenschaften fern,

die nicht zu übersehen sind. Wer das nicht sieht ist viel zu blind,

um in mancherlei Geschehen die Wirklichkeit real zu sehen.

Der Zweifel lässt sich überwinden, im entsprechenden Erfinden,

raffinierter Machenschaften. Die Prüfung kann man leicht verkraften,

ganz geschickt, in Rat und Tat, durch den alten Vater Staat,

der ziemlich alt geworden ist und die Sehkraft längst vermisst.

Die Stichprobe ist angesagt, bei der man wenig hinterfragt.

Manches tut sich live abspielen, dann lässt sich mehr Gewinn erzielen,

wie beim Kegeln alle Neun. Der Hauptgewinner kann sich freu'n,

der verdeckt im Schatten steht und genau weiß wie es geht.

Musser für die Firma haften? Verdeckt sind alle Machenschaften

juristisch möglichst abgesichert, hat der Boss schon lang gekichert.

Der kassiert mit großem Fleiß. Wovon er scheinbar gar nichts weiß,

das sind versteckte Machenschaften. Die Wahrheit lässt sich schwer verkraften,

für alle die, mit falschen Mienen, den getarnten Lügen dienen.

Der öffentliche Komödiant ist seit langem gut bekannt,

denn er wirbt sehr laut für Seins, in der versteckten Nummer „Eins“.

Die Nummer Eins, die keiner sieht, weil sie sich der Sicht entzieht,

ist versteckt in dieser Form. Im Hintergrund agiert enorm

die Nummer Eins in dem Geschehen, doch die bleibt ganz ungesehen

rechtlich vielfach abgesichert und hat aus gutem Grund gekichert.

Die Nummer Eins ist ganz verdeckt in dem Hintergrund versteckt.

Die setzt sich fort und tut sich freu'n, wie beim Kegeln bis zur Neun,

in dem sehr geschickten Spiel, mit immer nur dem Einen Ziel,

sich am Spielchen zu erfreu'n, gewisserweise in der Neun.

Wer sich entrüstet ist ein Flegel und trifft nicht mal einen Kegel,

doch etwas später fällt der Kopf selber in den großen Topf.

H. Feisel

Hampelmann.

Der Hampelmann.

Wer auf Kommando hüpfen kann, ist dabei oft ein Hampelmann.

Der muss sich auf Kommando drillen und hat keinen Eigenwillen.

Es reißt das Männlein, als der Kleine, die Arme hoch und hoch die Beine.

Die nimmt er dabei in die Hand, festgenagelt an der Wand.

Er reckt die Arme in den Himmel, wie seinesgleichen im Gewimmel,

schreit von Heil und kennt es nicht, als willenloser kleiner Wicht.

Der Hampelmann gibt sich famos, doch ist in Wahrheit willenlos,

ist dabei leer in seinem Kopf und eigentlich ein armer Tropf.

H. Feisel

Hexerei.

Hexerei.

Geschwindigkeit, was es auch sei, ist häufig keine Hexerei.

Manches niedlich hübsche Luder, voll geschminkt und mit viel Puder,

in voller Pracht und voller Bluse, gelehrig durch Beate Uhse,

ist geschwind, an mancher Stelle, eine sogenannte Schnelle.

Darum ist sie schnell zu haben, mit den üblich prallen Gaben

und sie scheint auch hochbegabt, während sie den Hunger labt.

Sie verzehrt in dem Reflex, in ihrem Hunger nach dem Sex,

viele Knaben, still und leise, nach und nach, gleich dutzendweise.

Schnell erwachsen, als ein Kind, fühlt sie hierbei ganz geschwind,

als sie in den Gedanken schweift, sie sei sexuell gereift,

in den Gelüsten die sie kennt, was sie Lust auf Liebe nennt.

Sie lässt sich dabei wenig Zeit und steht auf die Geschwindigkeit,

in der sie, wie man es erlebt, allzu schnell ihr Röckchen hebt.

Man sagt dass sie sehr viel relaxt und ansonsten oft behext

und sie sei wirklich eine Hexe. Viele sprechen von der Exe,

wie sie jeder schließlich nennt, weil sie mancher näher kennt.

Sie ist immer schnell zur Hand und entwickelt Sachverstand

und versteht in diesem Fache mehr und mehr von dieser Sache.

Und die Sachlage ist die: Geschwindigkeit ist irgendwie,

in diesem Fall, in dieser Lage, ganz bestimmt, ganz ohne Frage,

längst noch keine Hexerei, denn sie ist immer schnell dabei.

Was ziemlich schnell geht das geht leicht und das hat dabei gereicht,

dass mancher der sie danach kennt wenig später Hexe nennt,

wenn sie ihn nicht mehr begehrt und schnell anderswo verkehrt.

Ziemlich schnell und sehr geschwind kam sie leicht zu einem Kind,

jedoch schwer zu einem Vater. Schleunigst ging sie zum Berater,

weil sie ziemlich ratlos war. Der kluge Rat der macht ihr klar,

dass irgendwer und sie spricht “Mist”, der anonyme Vater ist.

Doch der ist in konträren Sachen leider schwerlich auszumachen,

wenn sich vieles überlappt und sie bloß im Dunklen tappt,

wenn sich manches überkreuzt und mancher sich verlegen schnäuzt.

Den Vater kennt sie nun mitnichten und sie muss auf den Mann verzichten.

Sie denkt an all die vielen Exen, doch leider kann sie auch nicht hexen

und mancher kann der Vater sein. Darum ist sie zunächst allein,

bis sich einer neu erbarmt und sie wie behext umarmt.

H. Feisel

Schatz

Der Schatz. "Ich liebe dich, mein lieber Schatz, komm nimm an meiner Seite Platz, damit ich dann, mein lieber Mann, feste mit dir kuscheln kann!" "Kuscheln tu ich mit dir gerne; und bist du einmal in der Ferne, muss ich das eine Zeit versäumen;- dann muss ich halt vom Kuscheln träumen." Wenn sich zwei Menschen richtig lieben, ist es beim Kuscheln nicht geblieben. Beim Kuscheln, wie es stets geschah, kommt man sich auch ziemlich nah, was, wie es sich dabei gebührt, zu intensivster Handlung führt. H. Feisel