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Kult-Ur-kritische Texte.

Kirchengemeinde.

1. Kirchengemeinde.

Die Kirchengemeinde.

Man will den lieben Gott hoch droben, mit allen Engelszungen loben. Doch wie die Menschheit, so das Singen, - denn manches will nicht recht gelingen. Man zelebriert die fromme Weise, überwiegend laut, statt leise. Man tut sich übungsmäßig trimmen; beginnt sich schließlich einzustimmen, damit dass der Gesang gelinge, wenn möglich bis zum Himmel dringe. Mancher der lauthals Gott verehrt, hält die Noten kopfverkehrt. Mancher will in frommen Sachen, sich vorm Schöpfer wichtig machen. Und einer war darauf bedacht und hat sich seinen Reim gemacht.

Der gelangweilte.

1. Der gelangweilte Kirchgänger.

Mancher findet es nicht gut, am Sonntag, wenn die Arbeit ruht, weil solcher Mensch nur Arbeit kennt, besinnungslos zur Arbeit rennt, besinnungslos dabei auch prompt, gelangweilt in die Kirche kommt und jede Ruhe, jede Rast, als die Langeweile hasst. Ein solcher Mensch, auf Erden hier, ist nichts als nur ein Arbeitstier. Voll Ungeduld liegt er im Streit, mit der arbeitslosen Zeit. Die Zeit, die will in dem Geschehen, ohne Arbeit schlecht vergehen. Er weiß mit sich nichts anzufangen und wünscht der Sonntag wär vergangen.

Er weiß nicht recht, was soll er nun, an diesem langen Sonntag tun. Nun tut er in die Kirche eilen und in der Kirche lange weilen. Doch scheint er wenig ausgeglichen, er ist der Predigt ausgewichen. Voll Ungeduld, nicht ausgewogen, fühlt er sich hin- und hergezogen. Der Mensch denkt mit gefalt'nen Händen, die Liturgie möcht' doch bald enden.

H. Feisel

Der neugierige.

2. Der neugierige Kirchgänger.

Sie geht zur Kirche wohlgemut. Den Weg dahin, den kennt sie gut. Man kann schon mal zur Kirche gehen, vielleicht gibt's auch mal was zu sehen. Die Neugier liegt ihr eh im Blut und sie will sehen, was sich tut. Sie schaut dabei die ganze Stunde, wissbegierig in die Runde. Es kann ihr dabei vom Geschehen, selten etwas ganz entgehen. Ihr entgeht nur immerfort, Sinn und Zweck vom Gotteswort. Es jubiliert der Kirchenchor. - Sie reckt den Hals, sie sieht empor. Sie blickt noch weiter und sie schielt, dahin wo die Orgel spielt. Interessieren tut sie schon, warum, weshalb der falsche Ton?

So sitzt sie und vor Neugier krank, begierig in der Kirchenbank. Der Kopf, der muss sich allerwegen, eifrig hin und her bewegen. Wer immer auch vorüber geht, sie hat die Augen stark verdreht. Und sie schaut dem Pfarrer zu. Der trägt heut noch die gleichen Schuh, wie beim letzten Abendmahl; doch trug er einen neuen Schal. Sie schaut auf Konfirmantengören. Ob die auch auf die Predigt hören? Sie sieht auch zu den Konfirmanden. Ob die wohl endlich Ruhe fanden? Sie zweifelt an dem Vordermann. Ob der Krawatten binden kann? Die reife Dame an der Seite, ist die, die immer noch nicht freite.

Der Junggeselle, in der Reih, ganz da vorne, ist noch frei. Stattdessen tat der Opa hinten, sich mit Achtzig noch mal binden und sitzt dort stolz mit seiner Braut, hat sich vor kurzer Zeit getraut. Die Junge dort, mit viel Geschmeide, glaubt sie wär eine Augenweite, behangen wie ein Weihnachtsbaum, sieht man sie selber dabei kaum, wirkt trotzt viel Schmuck, das ist doch klar, mit wenig Busen unscheinbar. Dagegen hat da vorne die, Oberweite wie noch nie, war neulich in Amerika und vor dem war noch wenig da. Dabei handelt es sich schon, um ein Quantum Silikon. Von seitlich rechts kommt ungestüm, eine Wolke von Parfüm.

Die tat sich im Parfüm vergreifen und groben Duft in Kirche schleifen, während man von nebenan, vom Gammler auch was riechen kann. Der Geruch von solchen Füßen, lässt im Umkreis von sich grüßen. Dieser Frau kann im Geschehen, mit scharfen Augen nichts entgehen. Was sie nicht sieht, man kann's beschwören, das tut sie um so besser hören. Die Nase hilft ihr im Kalkül und nicht zuletzt auch ihr Gefühl.

An der Wand fehlt neuer Putz. Was nicht fehlt, ist der Fensterschmutz. Und der Staub auf dem Altar, ist das was letztlich auch schon war. Die Kanzel, was sie feste glaubt, ist ganz bestimmt noch mehr verstaubt. So hat die Frau auch ihren Glauben; und das kann ihr niemand rauben. Der Pfarrer macht mit seinem Mund, durch Predigt sehr viel Weisheit kund, spricht vom Glauben, in der Tat, von seinem DIN A 4 Format.

Will man tatsächlich etwas glauben, muss man die Litanei entstauben. Intresse hat der Mensch entdeckt, durch das was seine Neugier weckt.

H. Feisel

Der geizige.

3. Der geizige Kirchgänger.

Mancher geht zum frühen Schoppen, um in der Kneipe Skat zu kloppen. "Die Verschwender tun viel zechen," tut ein Pfennigfuchser sprechen, welcher sparsam und erregt, sich zur Kirche hin bewegt. Dort sitzt er bald auf seinem Posten und weiß: "Das kann ihn nicht viel kosten." Es folgt das Thema: "Dritte Welt;" und Spendenaufruf: "Bitte Geld!" Dabei erschrickt der gute Mann, der sparsam ist und rechnen kann. Harte Währung immerhin, gibt er aus seinem Säckel hin. Er kramt dabei mit Ach und Weh, in seinem schmalen Portemonnaie. Und es mag im allgemeinen, nun wie ein großes Opfer scheinen.

Die Frau daheim, tat kritisieren: "Er soll sich dabei nicht blamieren, könne ab und zu im Leben, auch mal ein ganzes Markstück geben." Doch er hat dabei klargestellt, er habe nicht viel Wechselgeld. Sein Alibi, zu seinem Glück, zeigt ungeteiltes Zweimark- stück. Es äußert sein Gedankenspiel, das sei des Guten doch zu viel, zumal das Ausland davon zehrt, dem Vaterland den Wohlstand wehrt. Das Ärgernis, das ihn so grämt, sei seiner Ansicht unverschämt. Der Pfarrer wolle ständig Spenden als sein Alibi verwenden, selber aber stets im Leben, aus seinem Säckel wenig geben.

Der gute Mann ist sehr gewandt, ist mit dem Pfarrer gut bekannt, mit der Kirche sehr vertraut, und rappelt mit dem Geld sehr laut, während er dabei bestimmt, die letzten fünfzig Pfennig nimmt. Die Masse bringt's, wozu er steht, weil er ja jeden Sonntag geht, muss auch dabei im Geschehen, zwangsläufig jeden Sonntag gehen, ist schließlich fleißig und gewandt, dem Pfarrer seine rechte Hand. Hilft dem dabei in den Talar, aus Christenpflicht, das ist doch klar. Tut die Kerzen vorm Verkünden, als Lichtgestalt mit Streichholz zünden. Und zählt, das sei hier unterstellt, ganz korrekt das Wechselgeld.

Wechselgeld gibt's in dem Stil, meistens doch schon reichlich viel. Ein Opfer ist wie viel auch sei, äußerst selten mal dabei. Die Steuerlast, die drückt am meisten, wer kann sich da ein Opfer leisten. Für den Pfarrer sein Gehalt, reicht die Kirchensteuer bald, wenn man diese streng verwaltet und mit Rendite umgestaltet. Für die Ärmsten reicht das nicht, heißt es weiter im Bericht. Die Kirche ist kein Maß der Zeit, sie ist ein Kind der Ewigkeit, wodurch es leider ewig währt, bis die sich zu dem Gott bekehrt. Der kann der Kirche nicht viel nützen und finanziell nicht unterstützen.

Ist halt damit, wie es scheint, vom Mammon nur der große Feind. Auch stellt der fest, als er erschienen: der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Man kann nicht zwei Befehle sprechen, ohne einen stets zu brechen! Der wahre Gott, aus ferner Welt, benutzt wohl selber gar kein Geld, rechnet niemals hin und her, was finanziell das Beste wär. Bei Geld und Gut und großem Geiz, empfindet der wohl keinen Reiz.

Der sich präsentierende

4. Der sich präsentierende.

In der Gemeinde, im Geschehen, ist, wer was gilt, auch angesehen. Die bessern Leute gehen nimmer, ganz ohne Glanz und ohne Glimmer. Bei manchem Auftritt, will es scheinen, präsentieren sich die Feinen. Wer in der Kirche, wie in Welt, ein bisschen etwas auf sich hält, ist auch die Kirche halbwegs leer, der macht im Ansehn etwas her. Es bahnt mit stolzem Haupt den Weg, sich fortbewegend auf dem Steg, und auch mit graziösem Schritt, eine Person mit festem Tritt. Präsentiert in großem Glanz, bei ihrem Auftritt Eleganz. Bewegt sich vorwärts mit Bedacht, in ihrer Kleidung, ihrer Pracht. Es stellt sich vor die gute Frau, so ähnlich wie bei Modenschau. Muss danach sittsam Fassung zeigen und sich nicht allzu tief verneigen.

So mancher tut sich hier im Leben, schon vorzeitig als göttlich geben; und lässt sich gern im Kult verehren und tut die Rechnung mit bescheren. Der falsche Schein jedoch belehrt, dass mancher Trugschluss, falsch-verkehrt, die rechte Einsicht nur verwehrt.

Mancher der nach außen glänzt, hat sich im Geiste schlecht ergänzt, ist finanziell im Lebenslauf, mittels Konto bestens drauf, doch ist, man kann's in Bibel lesen, geistreich leider nie gewesen. Manch ein Gehirn blieb im Geschehen, in der Entwicklung leider stehen und blieb dabei ein großes Stück, in diesem Werdegang zurück. Aus dem Grund werden allgemein die Ersten immer letzter sein, sofern sie diesen Schritt noch schaffen und nicht umsonst zum Himmel gaffen. Der Priester spricht von Sündenschuld. Sie lauert voller Ungeduld, voll Erwartung, in Verdruss, auf das Ende, auf den Schluss, dass sie beim Abgang noch mal prunkt, als der Gemeindemittelpunkt.

H.F

Der Brauch pflegende.

5. Der Brauchtum pflegende.

Es geht ein Mensch mit strenger Miene, einen Weg mit viel Routine, geht diesen Weg viel öfters auch, der Mensch ist pflichtbewusst im Brauch. Die Tradition, wie man es nennt, ist das was er im Leben kennt. So wie zu hause die Rasur, ob mit oder ob ohne Schnur. Die Frau rasiert ihn manchmal auch, auch das ist ein Gewohnheitsbrauch. Wie Frühstück und wie Mittagessen, das kann man auch nicht leicht vergessen. Wie der stete Gang aufs Klo, so ist der Brauch halt ebenso, ein Bedürfnis in der Tat, das man notgedrungen hat. Wie der Senkel von dem Schuh, so ist die Bindung immerzu. Wie die Socken, die er trägt und wie vom schwarzen Schlips geprägt.

In diesem Schema prägt ihn auch, Macht der Gewohnheit in dem Brauch. Bei seiner Taufe in dem Stil, empfand er wohl noch gar nicht viel. Als Konfirmand erkennt er dann, was man ohne Brauch nicht kann, viel gewinnen, nichts verlieren und finanziell zu profitieren. Seine Hochzeit, das war auch, eingeübter fester Brauch, bei dem man sich im Brauch betört und mehrfach feste Treue schwört. Schwört:"Bis dass der Tod euch scheidet," als er zu der Kirche schreitet. Ließ sich mehrfach so betören und tat dasselbe viermal schwören.

Ist weiterhin sehr unerbittlich, pflegt alte Bräuche, gibt sich sittlich. Früher war das gar nicht so, da war er reichlich lebensfroh. Er hofft dass alte Traditionen ihn vor der Verdammnis schonen. Er fürchtet sich vor langer Reise. Damit er nun sich selbst beweise, dass ihn der Himmel nicht vergisst, dass ihm ein Plätzchen sicher ist, gibt er sich routiniert und schlau, nun regelmäßig gottgetrau.

Der seltene.

6. Der seltene.

Diesen Brauch hat er indessen, viel beschäftigt schnell vergessen. Ist sehr beschäftigt allgemein, ist in mancherlei Verein. Auch ist er eifrig und sehr rege, in der Kneipe, an der Theke; macht aus dem Dasein nur das Beste, trinkt gern Bier und feiert feste.

Der Geldschein sitzt ihm dabei locker, an der Theke, auf dem Hocker. Geizig, meint er dabei schlicht, sei er so wie andre nicht. Schmeißt hin und wieder eine Runde, so verlautet hier die Kunde. Hier hält er's besser als zu haus, sogar auch noch im Vollrausch aus.

Gesteht sich's ein und ist ganz offen: "Sei für die Kirche zu besoffen." Hierbei macht er einen Witz über Pfarrers Geistesblitz, der zwar gottesfürchtig scheine, doch selten wisse, was er meine. Der gar nicht glaubt, was er erzählt, und nur bestimmte Sprüche wählt.

Die Religion auf dieser Welt, von der er ganz und gar nichts hält, die mag ihm doch gestohlen bleiben. Die dient doch nur zum Zeitvertreiben alter Onkel, alter Tanten, sowie mancherlei Verwandten. Er selber glaube schon an Gott, der Priester nicht in seinem Trott.

Er selber war an diesem Ort, im wesentlichen drei mal dort. Das erste Mal, nicht selbst gelaufen, tat man ihn mit Wasser taufen. Das nächste Mal als Konfirmand, der dabei die Ent- lassung fand. Beim dritten Mal, zahm wie ein Lamm, als würdevoller Bräutigam.

Es tut die Frau mit ihren Reizen, nach ein paar Jahren langsam geizen. Der so genannte Männerwitz, reißt ihn auch nicht mehr vom Sitz. Das Leben wird auch langsam grau, darum ist er gerne blau. Der Kopf ist darum nicht ganz klar und sein Verstand nicht was es war. Um Kirche macht er großen Bogen, der Pfarrer hat ihn nur belogen.

Nicht-Kirchgänger

7. Der Nicht - Kirchgänger.

Der Priester hätte nie gedacht, dass einer sich Gedanken macht, dass einer hinter seiner Stirn, sich Arbeit macht in dem Gehirn. Von außen sah mans ihm nicht an, dass der im Sinne forschen kann. Dass der ganz ohne Brauch genormt, sich im Geiste weiter formt.

Der Priester tat zwar gern für jeden, viel zitieren und viel beten, doch hat er dabei wohl indessen, die Bitte um sich selbst vergessen. Es haben ihn so manche Frommen, gar nicht wirklich ernst genommen, wodurch der Pfarrer sich zuletzt selber in die Nesseln setzt.

Als jener Mensch im Argument, sich zu dem wahren Gott bekennt, wird es dem Priester dabei peinlich. Er ist beschämt und wirkt sehr kleinlich. Der Priester ist zu kleinkariert, wodurch er seine Sicht verliert, hat keinen Durchblick mehr gekannt, weil er auf falscher Seite stand. Spricht die Berufung sei von Gott, doch erntet von Gesell- schaft Spott. Die Uni tat ihn nur berufen, durch jene die den Kult erschufen. Diese sprechen immer nur, von den Stufen der Kult-Ur, die sie stets in allen Werken, als den alten Ur-Kult stärken.

H.F

Weihnachtsmesse.

Weihnachtsmesse.

Die Kirche war mal wieder voll, so dass sie fast überquoll.

Wie jedes Jahr ist man bereit, wie immer um die Weihnachtszeit,

sich in die Kirchenbank zu drücken. Man muss dicht zusammenrücken,

damit, wenn möglich, viele sitzen. Mancher tut nun eher schwitzen,

anstatt wie üblich mehr zu frieren. Friert er tut er sich genieren

das dem Pastor laut zu nennen. Es muss die Kirche heut bekennen,

dass ein Mitgliedsschwund besteht und mancher aus der Kirche geht,

nicht nur wegen kalten Zehen. Mancher muss sich eingestehen,

dass er wohl zu frösteln neigt, im leeren Ritus der sich zeigt.

Die Kirche wird allmählich arm. Doch diesmal ist es innen warm,

was damit zusammen hängt, dass viele Menschen, dicht gedrängt,

gewisse Zeit, mit reichlich Singen, vor dem Weihnachtsbaum verbringen,

wie immer um die Weihnachtszeit. Weil es diesmal gar nicht schneit,

bei dem weihnachtlichen Singen, kann keine weiße Pracht gelingen.

Den Kindern ist es eher warm, in dichter Enge, Arm an Arm,

was das Zappeln fast verhindert, aber jedenfalls vermindert,

in der Reihe möglich macht. In der weihevollen Nacht

lassen die sich gern beschenken und tun ungeduldig denken,

dass der Ritus, wie verwendet, hoffentlich vielleicht schnell endet.

Kinder tun als ehrlich gelten, auch wenn Erwachsene sie schelten,

die viel Gedanken im Bestreben, offiziell nicht weitergeben.

Wie jedes Jahr, in dieser Phase, ist die Kirche in dem Maße,

wieder reichlich überfüllt und mancher hat sich eingehüllt,

weil er wohl nicht frieren will und denkt danach, bei sich ganz still,

es sei ihm eigentlich zu heiß. Nur die Füße sind wie Eis.

Trotz Segen und viel Weihnachtsgrüße kriegt mancher eher kalte Füße,

wenn er das Wort, soweit es stimmt, selbst für ernsthaft wichtig nimmt,

was der Pfarrer nicht erkennt, der vielleicht nur Worte nennt.

Es heißt den kühlen Kopf bewahren. Mancher wird nach haus gefahren

und manche wollen lieber laufen. Wer schwergewichtig ist muss schnaufen,

an dem steilen Berg empor und meint daheim dass er nicht fror,

bedingt durch diese Fortbewegung. Die Kinder sind nun in Erregung,

denn wie immer, das scheint klar, weil es jedes Jahr so war,

war der Weihnachtsmann zugegen, während sie sich heim bewegen,

zufällig in dem Moment, wenn alles schnell zum Heimweg rennt.

Das ist ein Zufall oder nicht? Ganz genau weiß man das nicht

und keiner will, beim Heimwärts streben, darauf eine Antwort geben,

von denen die es, im gewissen, diesbezüglich besser wissen.

Sinngemäß lässt sich ermessen, die Weihnachtsgans und Weihnachtsessen,

Geschenke von dem Weihnachtsmann, wie man es definieren kann;

und danach oft, irgendwie, der Umtausch und die Garantie.

Die Weihnachtsmesse geht vorbei. Dann sind viel Plätze wieder frei.

H. Feisel

Herbstzeit

Herbstzeit. Der Herbst zieht wieder in das Land, nach dem aktuellen Stand, infolge vom Kalenderblatt. Man ist die Sonne längst nicht satt, doch die zieht sich nun ein Stück in Richtung Süden mehr zurück, obwohl das eigentlich nicht geht, weil die fest am Fixpunkt steht, jedenfalls aus dieser Sicht die astronomisch davon spricht, dass die Sonne sich nur dreht und ansonsten mittig steht, innerhalb von den Planeten. Die begleiten sie im steten. Die Wissenschaft sieht das korrekt auch wenn die Sonne sich versteckt. Die Wissenschaft weiß häufig Rat. Die Erde neigt sich, in der Tat, als solche aber eher nicht. Die Position von der man spricht führt den Herbst damit herbei, damit auch wieder Frühling sei, um hundertachtzig Grad versetzt. Der Herbst kommt darum hier und jetzt, weil der Sommer sich verzieht, dorthin wo man den Frühling sieht. Der Sommer braucht, das ist wohl wahr, für diesen Weg ein viertel Jahr. Das alles weiß die Wissenschaft und es ist kaum zweifelhaft dass der Sommer wiederkehrt, nachdem der Frühling uns beehrt. Doch davor muss es auf Erden jeweils erst mal Winter werden, je nach Standort auf der Welt und je wie sich die Erde stellt, in ihrer Stellung in dem Kreis. Die Wissenschaft nennt den Beweis, den die Kirche, zum Verdruss, schließlich akzeptieren muss, obwohl die lange debattiert, bis sie die Diskussion verliert. Die Kirche nimmt ganz allgemein den verkehrten Standpunkt ein, obwohl sie auf der Erde steht die sich um die Sonne dreht. Doch die Kirche führt Beschwerde. Dreht sich alles um die Erde? Die Kirche hat jedoch entdeckt dass sich die Sonne viel versteckt, immer wieder in dem Land, in der grauen Nebelwand. Der graue Nebel vorm Gesicht verschleiert häufig manche Sicht, immer wieder, Jahr für Jahr, das ist unverkennbar wahr. Im Nebel kann man das Geschehen nicht in aller Klarheit sehen und es zieht in dem Verlauf häufig grauer Nebel auf. Der Nebel tut den Durchblick rauben. Was man nicht weiß, das kann man glauben, weil man das was so geschieht, im eigentlichen Sinn nicht sieht. Der Nebel der verdeckt die Sicht und was man glaubt das weiß man nicht. Deshalb kann man sich erlauben an dies und das dabei zu glauben. Nüchtern sah der Mensch wohl klar, soweit ihm dieses möglich war, doch mit Nebel vor den Augen kann die Sicht im Rausch nichts taugen. Ob aus der größten Übersicht die Allmacht dabei deutlich spricht, aus der Sicht im fernen Raum, das weiß die Wissenschaft noch kaum. Die Allmacht spricht vom Taumelbecher und die Völker sind die Zecher, die vom Taumelbecher trinken und religiös im Rausch versinken. H. Feisel