Kul in Arisches.
Das Fest der zwölf geweihten Nächte, das mancher allzu gern verbrächte,
bei der alternden Legende, in der Wintersonnenwende,
das besteht als Weihnachtsfest, in dem mancher, arg gestresst,
zwecks kulinarischem Genuss, in der Küche rackern muss.
Das Weihnachtsfest war früher auch, einst im arischen Gebrauch,
schon überall im Volk beliebt, weil es dann Geschenke gibt,
für die Jungen und die Alten, die das Weihnachtsfest gestalten.
Die Kleinen können sich erlauben an irgend ein Geschenk zu glauben,
das der Weihnachtsmann bestimmt aus seinem Sack zum Schenken nimmt.
Die Großen glauben, aus der Sicht, an den Weihnachtsmann wohl nicht
und mancher ist ein Weihnachtsmann, wozu er vielleicht auch nichts kann,
in dieser Weise so betitelt, wenn er den Eindruck so vermittelt.
Es ertönt die alte Leier, wie bei jeder Weihnachtsfeier,
bei kulinarischen Genüssen, beim Nussknacker und harten Nüssen,
bei Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsstollen und auch bei den Gänsebollen.
Etwas früher oder später, bleibt von der Weihnachtsgans, im Bräter,
am Ende nur noch das Gerippe, denn es stürzt sich die ganze Sippe
hungrig auf den Gänsebraten. Der ist meistens gut geraten
und es bleibt nicht einmal der Schwanz von der geschmorten Weihnachtsganz.
Arisch war schon der Brauch im Raum, vom Weihnachtsfest mit Tannenbaum,
ein kulinarischer Genuss. Was alle hell begeistern muss,
auch noch heut, an jedem Ort, das sind die Geschenke dort,
unter jedem Weihnachtsbaum, innerhalb von jedem Raum,
wo die Kinder ganz geschwind, davon hell begeistert sind.
Die Begeisterung war bloß früher einmal viel zu groß,
vor dem größten Weihnachtsmann. Wer sein Wort nicht halten kann,
der soll nicht zu viel versprechen. Wenn große Worte all zerbrechen,
dann spricht man später, irgendwann, zurecht einmal vom Weihnachtsmann,
den man dann, in dem Verdruss, nicht kul in Arisch finden muss.
Kulinarisch ist das Essen. Arisch kul, in Interessen,
tun sich manche wieder zeigen, die zum Glatzenthema neigen.
Kulin arischen Geschenken tun manche an Präsente denken,
die eigentlich recht ungeniert mit dem Hakenkreuz verziert,
die Vergangenheit beschwören. Sehen kann man wohl und hören,
vom Arischen das einst geschah und überall, ob fern, ob nah,
kann man seine Schlüsse ziehen. Das Großmaul hat zu laut geschrieen.
Man kann sich einen Reim drauf machen. Kul in Arisch sind die Sachen,
die nicht allzu bitter schmecken und die hoffentlich bezwecken,
dass das Volk sich nicht verwirrt, neu in dem Geschmack verirrt.
Kul ist nur das wahre Denken, in den arischen Geschenken.
H. Feisel
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