Schematisch.
Schematisch.
Manches Schema dient dem Wisch und kommt als Thema auf den Tisch,
wo am runden Tisch vereint jeder irgendwie was meint.
Da man, bis zu dem Beschluss, eifrig diskutieren muss,
weil doch jeder, wie es scheint, im Schema etwas andres meint,
schiebt sich der Beschluss im Haus zögerlich noch weit hinaus.
Es nimmt die Diskussion kein Ende doch irgendwann kommt doch die Wende,
indem ein jeder unterkommt. Der Entschluss geschieht dann prompt,
nunmehr den Beschluss zu fassen, wenn alle in das Schema passen,
die sich in schemenhaften Taten, bürokratisch lang beraten.
Das Schema „Tisch“ ist angesagt, wenn der kluge Rat beklagt,
der Paragraph in den Gesetzen sei praktisch besser zu ersetzen.
Was ganz „Prak Tisch“ neu geschieht, wenn man es realer sieht,
das dient vielleicht, nach langer Zeit, einmal doch der Wirklichkeit.
Das Schema tritt, nicht ganz gesund, dabei in den Hintergrund.
Die schemenhaft am Schreibtisch sitzen müssen praktisch wenig schwitzen,
weil sie die Praxis gern vermeiden. Die in der Praxis drunter leiden,
die verachten irgendwie das Schema aller Theorie,
dem sie sich, laut viel Beschlüssen, immer wieder beugen müssen.
Irgend jemand denkt mit Fleiß, dass er alles besser weiß,
was er zu seinem Schema macht. Sein Schema sei stets angebracht,
tut er dabei verlauten lassen, um emsig den Entschluss zu fassen,
Schemenhaftes vor zu denken. Er will in seinem Schema lenken,
wobei er häufig nicht erkennt, dass man ihn nur krankhaft nennt.
Schematisierend in dem Trieb setzt er durch was er beschrieb,
in seinen praxisfernen Themen, theoretisch in den Schemen,
wie er sie für richtig hält. Weil ihm sein Schema sehr gefällt,
sitzt er schematisch gern am Tisch, vor einem so genannten Wisch,
weil es ihm zweckmäßig erscheint, wie er in seinem Irrtum meint.
Das Schema „Tisch“ bleibt angesagt, während sich ein mancher fragt,
praktisch zweifelnd und mit Groll, was das Schema bringen soll.
Man reagiert dabei mit Witzen, weil jene die am Schreibtisch sitzen
sich in schemenhaften Taten, weiterhin sehr viel beraten
und hartnäckig darauf bestehen, dass sie alles besser sehen,
in ihrer klugen Übersicht. Der Schreiberling in dem Gedicht,
kann leichtfertig darüber spotten, angesichts von den Marotten,
die das Schema, in der Art, schematisch gerne offenbart.
Der Schreiberling macht seinen Spott und er nennt das Schema Trott,
weil mancher Bürokrat vielleicht eher einem Trottel gleicht.
Es wird der Schreiberling verflucht, der schematisch in der Sucht
ständig seinen Reim betreibt und bei seinem Schema bleibt.
So stößt manches heikle Thema, vorgeprägt im öden Schema,
auf Interessen die sich zeigen und dabei zum Spötteln neigen.
H. Feisel
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