Junggeselle /Elan.
Es hängt noch immer, mit Elan, der Junggeselle an dem Plan,
wie er sein Leben, irgendwann, ganz alleine meistern kann,
was ihm aber schwierig scheint, wie er resignierend meint,
betroffen durch die Einsamkeit, der leider etwas tristen Zeit,
in der er ganz allein hantiert und in seinem Geist sortiert,
um die Gedanken zu erleiden und ordentlich zu unterscheiden,
damit auch alles überwiegt und damit seine Ordnung kriegt.
Sich im Geiste stimulierend und die Gedanken simulierend,
versucht er sich zurecht zu finden und den Drang zu überwinden,
den er mehr und mehr beschreibt, als das was ihn zum Weibsbild treibt,
aber nicht sehr glücklich macht. Das hat ihn zum Entschluss gebracht,
dass er das, woran er hängt, besser aus dem Sinn verdrängt
und das Weib, das er begehrt, lieber besser von sich wehrt.
Hartnäckig bleibt er allein, denn er sieht allmählich ein,
dass das Weib, das er gern hätte, besser fern bleibt von der Stätte,
wo er zurückgezogen lebt, immer wohl darum bestrebt,
sich von Weibern, in viel Sachen, nach und nach ein Bild zu machen.
Das Bild ist optisch allemal, wenn sehr hübsch, auch optimal,
und dem ist er zugeneigt. Doch was sich dahinter zeigt,
das bleibt für ihn, alle Tage, eine ziemlich heikle Frage.
Ob die Kulisse viel versteckt, ob er dahinter das entdeckt,
was ganz und gar nicht schön erscheint, hat er schließlich selbst gemeint.
Angesichts vom Fragezeichen kann die Skepsis auch nicht weichen,
wenn der Verstand nichts Gutes ahnt und die Vernunft zur Vorsicht mahnt.
Die Vorsicht zieht sich lange hin, sitzend im Gedanken drin,
und so bleibt der Mensch allein und muss Junggeselle sein,
mit allem was ihn dazu drängt und damit zusammen hängt,
dass manche Weiber wie der Wind, nicht wirklich jemals fassbar sind
und erst recht nicht zu begreifen. Der Entschluss muss langsam reifen,
dass er wohl alleine bleibt, in allem was ihn vorwärts treibt,
mit einem unbekannten Ziel. Ein Weib treibt oft ein falsches Spiel,
scheint derselbe Mensch zu denken. Er will sich nicht den Hals verrenken,
um hübsche Weiber zu erblicken, oder die gewissen Zicken,
die zickig sind, nach Ziegenbrauch. Die alte Hippe will er auch
ganz bestimmt nicht in dem Haus, denn dann zieht er selber aus.
Mit Elan will er noch denken und mit Elan die Schritte lenken
und mit Elan, so soll es sein, tritt er ins Fettnäpfchen hinein,
was den Weibern, wie gesagt, aber sicher nicht behagt.
Von daher hat er, ungebeten, dem Weibchen auf den Fuß getreten,
weshalb die erheblich schilt, wenn ihm manches Schimpfwort gilt. H. Feisel

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