Tut, tut.
Die Grammatik wahrt ihr Gut, was sie formgebunden „tut“,
wenn sie formell, in ihrer Art, nicht mit der Belehrung spart.
Die Germanistik kommt ins Spiel, mit dem festgesteckten Ziel
die Germanen, in dem Zeichen, der Grammatik zu erreichen.
In Germany gibt es den Tick, dem entsprechend im Geschick
strengstens alle Form zu wahren. Der Ritus ist fest eingefahren,
bei Alemannen so wie diesen. Doch ist der Sinn damit bewiesen,
der in falschen Formen steckt, wenn man sinngemäß entdeckt,
dass historisch „Alle Mannen“, mitunter sprachlich, in viel Pannen,
ihre Rechtschreibung gestalten und trotzdem keinen Sinn erhalten?
Wer gern was täte, doch „Nichts“ tut, der schätzt „All-Es“ selten gut,
arg verklemmt in seiner Norm der gewahrten festen Form
und es fällt ihm sichtlich schwer, im Nachhinein und hinterher,
den Sinn in Formen zu erkennen. Formell will er die Fakten nennen,
wenn er viel Grammatik nennt, während er kein Innhalt kennt.
Innen ist er dergestalt ohne wirklich festen Halt,
weil er wenig Sinn erkennt, in dem was er ganz förmlich nennt,
etwas höfisch sozusagen, ohne das zu hinterfragen
was am Hofe einst geschah, wo man förmlich höfisch sah.
Die Grammatik wird zum Trumpf und mancher Sinn versinkt im Sumpf.
Mancher will gern triumphieren, wenn Germanen dominieren
und begibt sich wohlgemut, in dem was gern ein mancher tut,
in dem sichtbaren Beweis, wie der Esel auf das Eis.
Die Grammatik soll beweisen, fest eingefahren in den Gleisen,
pro Gramm gemäß und scheibchenweise, allem Lob und Ehr zum Preise,
wie man formulieren „tut“. Das deutsche Formular scheint gut,
doch ist das wohl, wie mancher meint, das was nur zu wirken scheint,
in dem streng formellen Akt. Sind viele Akten ganz intakt
aus denen zu ersehen geht, was faktisch sinngemäß besteht,
im Formularkrieg dieser Norm der gewohnten deutschen Norm?
Gewohnheitsmäßig, eben drum, plagt sich das Individuum
im grauen Alltag sehr gewöhnlich, meistens nicht mit Sinn versöhnlich,
grammatisch mit der Form herum. „Tut“ der Mensch nicht, eben drum,
leider allen Sinn vergrämen? Wer will der kann sich dafür schämen,
wenn er wenig Sinn begreift, der nicht formell in Wörtern reift,
sondern in Gedankengängen die nicht am Formellen hängen.
Die Form der vielen Ellenbogen sind im Form-Ellen ungelogen
zu ihrer schlichten Form verdammt, die selten einem Sinn entstammt.
So bleibt halt immer, wie man weiß, der Mensch auf viel Grammatik heiß,
in germanistischen Prozessen, sinnverloren unterdessen.
H. Feisel
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