Kinderthemen 1.
Der Osterhase springt gestresst hinüber in das Osternest
und er legt die Ostereier pünktlich bei der Osterfeier.
Ob er auch auf Eiern brütet und später seine Jungen hütet,
das bleibt den Kindern unbekannt. Der Hase ist davon gerannt
und ließ die Ostereier liegen. Wie kann er denn bloß Junge kriegen,
wenn er die Eier, in dem Nest, von der Kinderschar gestresst,
flüchtend einfach liegen lässt? Es ist das Hasennest durchnässt,
nach einer kurzen Regenschauer. Doch mitunter sieht der Bauer,
dort wo seine Kühe grasen, gut genährte junge Hasen,
wo sie, über Gras und Stoppeln, eifrig ihres Weges hoppeln.
Ein junges Häschen, wo es hüpft, ist das aus dem Ei geschlüpft,
das tun sich manchmal, sozusagen, die Kinder wissbegierig fragen.
Es bleibt die Antwort vorerst offen. Den Osterhasen angetroffen
hat das Kind im Osterbrauch allzu selten einmal auch,
es sei denn dass ein Hase hüpft, aus dem Hasenstall geschlüpft,
der in der Freiheit hüpft und springt, nachdem ihm wohl die Flucht gelingt,
vielleicht einmal, in diesem Fall, aus dem engen Hasenstall.
Die Frage platzt dem Kind heraus, nur die Antwort die bleibt aus,
die Erwachsene nicht nennen, die scheinbar nicht die Antwort kennen
und demzufolge, wie verbissen, selber auch nicht alles wissen.
Das Thema ist, beim Osterfest, zunächst einmal das Osternest
und es gibt keine Osterfeier ohne bunte Ostereier.
„Warum sind die Eier bunt und wieso, aus welchem Grund,
tun Ostereier, allgemein, vom Osterhasen anders sein,
als die blassen Hühnereier?“ Der Vater spricht: das weiß der Geier,
und darum bleibt daher, im Haus, die Antwort auf die Frage aus.
Das Thema ist, mit einem Wisch, daher ungeklärt vom Tisch,
wo recht zierlich und gediegen bunte Ostereier liegen.
„Wie kann der Hase, was ein Segen, zu Ostern bunte Eier legen
und wie findet er das Nest?“ Nach Ostern bleibt davon kein Rest.
Der Osterhase ist sehr scheu. Trotzdem kommt er immer neu,
pünktlich zu dem Osterfest, wieder an das Osternest,
das er immer wieder findet. Wie er Mauern überwindet
den Maschendraht und sonst noch mehr, das beschäftigt einmal sehr
manches Kind in seinen Fragen. Die Antwort will ihm niemand sagen.
Das Kind bewegt sich, in dem Schema, wissbegierig bei dem Thema,
fragend auf die Eltern zu. Ganz spontan und wie im Nu
können die, in dem Bestreben, keine schnelle Antwort geben,
während sie jedoch geschwind aktiv am überlegen sind.
Aufgeschoben, in dem Schema, bleibt bis nächstes Jahr das Thema.
H. Feisel

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