Palaver 6.
Palavert wird im Bauernhaus. Es sei mit den Bauern aus,
wird unter Bauern viel gesprochen und der Staat hat das verbrochen,
im gewissen Bauernhass, mit dem ständigen Erlass
der Ämter, durch die Bürokraten. Die tun die Bauern schlecht beraten
denn kaum verlässlich, in der Tat, erweist sich mancher kluge Rat,
der gestern noch als wertvoll gilt, als eine Farce auf die man schilt.
Die alten Bauern sind von gestern. Unter Brüdern und den Schwestern
wird im Bauernstand bemängelt dass der Staat die Bauern gängelt,
in stapelweise Formularen. Die guten alten Zeiten waren
noch ohne all den Blätterstapel. Im Mittelpunkt stand noch die Gabel.
Der Trend scheint kaum noch reparabel und viel Gebäude sind blamabel,
im landwirtschaftlichen Ruin. Palavert wird noch weiterhin,
von den guten alten Zeiten. Den Staat tut heut der Teufel reiten
und das Gehöft gleicht der Ruine. Nur die Sprengkraft einer Mine
könnte noch für Ordnung sorgen. Das verschiebt man noch auf morgen,
weil nicht wegzusprengen geht, wo der Denkmalschutz besteht.
Die Mine wär im Parlament vielleicht auch ein Argument,
meint ein Hitzkopf von den Bauern. Wer weiß ob die das dann bedauern,
wenn die Blätterstapel fliegen und zerfetzt im Umkreis liegen.
Das Palaver führt noch weiter. Wer viel palavert ist gescheiter.
Palavert wird, aus aller Kraft, zu dem Thema Landwirtschaft
und das Palavere geschieht wo man Bauern stehen sieht,
laut verwünschend all die Taten der gewissen Bürokraten,
die, sich im Internet vernetzend, Häkchen und viel Kreuzchen setzend,
und auf politisches Betreiben, im Formularkrieg viel beschreiben.
So funktionieren Marionetten. Gepflegt mit Anzug dem adretten
lässt der Politiker sich wählen und wieder tun nur Kreuzchen zählen.
Ja die Ämter sind ein Kreuz spricht der Bauer mit dem Deutz,
denn der Bauer muss sich bücken, durch die Last auf seinem Rücken.
Es ist das Portemonnaie, das leere, ausgezehrt durch den John Deere.
Es geht der bäuerliche Trend zu Case, New Holland und zu Fendt.
Der große Bauer bleibt im Stil vorerst dabei noch mobil,
bis die Subventionen schwinden. Er muss sich mit der Bank verbinden.
Der alte Bauer fühlt sich krank, bei dem Palaver auf der Bank,
wo er vor dem Häuschen sitzt, wenn er nicht gerade schwitzt,
mit der Gabel in der Hand und mit dem Rücken zu der Wand.
Beim Palaver um die Bullen geht es auch um satte Nullen
im politischen Format. Palavert wird um das Mandat,
das mancher Kandidat begehrt. Was die Oberschicht verzehrt,
innerhalb wohl ihrer Lobby, das ist kein bäuerliches Hobby.
H. Feisel

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