Dorfgeflüster 64.
Ist man im Dorf recht gut gelaunt wird Lustiges im Sinn geraunt,
was zum Schmunzeln animiert. Wer nicht lacht ist angeschmiert
wie man es beim Gelächter kennt, wenn das einer Peinlich nennt.
Der Rammler rammelt überall krampfhaft in dem Hasenstall,
doch der Nachwuchs der bleibt aus. Die Häsin rauft sich Haare aus
und baut noch vor dem Osterfest fleißig an dem Hasennest.
Doch es ist zum Haare raufen, denn sie setzt nur gewisse Haufen.
Der Willi findet im gewissen all den Aufwand nur beschissen.
Es gibt bei der Osterfeier, aus diesem Grund, nur Hühnereier
und die Hühner tun sich mehren, weil sie nicht den Hahn entbehren.
Viel Hasen werden nicht geboren. Den Knüppel hinter ihre Ohren,
kriegen zwei bestimmte Hasen, die von nun an nicht mehr grasen
und keiner hat mehr Heu gekaut, denn sie werden selbst verdaut.
Der Willi, der den Hahn betrachtet, hat den alten nicht geschlachtet,
denn zwei junge müssen leiden. Gleichzeitig ergeht es beiden,
wie es schon zwei Hasen ging. Es bleibt ein ungereimtes Ding,
wenn die Hasen sich begehren und sich trotzdem nicht vermehren,
hat der Willi sich gedacht, der wohl einen Fehler macht.
Zwei Rammler stecken dicht beisammen und davon kann kein Nachwuchs stammen,
weshalb von Beiden, wie verwendet, jeder wie der andre endet.
Vorerst scheitert, wie verflucht, im Ansatz schon die Hasenzucht
und die Häsin sitzt am Platz und setzt keinen neuen Satz.
Nur der Rammler schätzt an Plätzen, in beständig neuen Sätzen,
wenn er auf die Häsin springt, dass ihm jeder Sprung gelingt.
Bei den Hühnern läuft es besser. Der Hahn ist nicht nur bloß ein Fresser,
sondern produziert im Haufen Küken die zum Futter laufen.
Die Hühnerschar die ist mobil und legt Eier in dem Stil,
die biologisch wertvoll sind. Die Hühner fressen ganz geschwind
Rohkost von dem Lidlemarkt. Dem Hahn der droht der Herzinfarkt,
denn er wird allmählich fetter, doch der Willi war sein Retter.
Der alte Hahn ist impulsiv und als Gockel aggressiv,
seine Hennenschar beschützend und daher noch zu etwas nützend,
hat der Willi laut gemeint, der dem Hahn zu nützen scheint.
Die Eier, die sich nun summieren, kann kein Willi konsumieren,
ohne dass er ganz bestimmt zu üppig wird und Schaden nimmt,
und über die Stränge schlägt. Wer sich mit dem Gedanken trägt
zu viel Eier zu verzehren der kann vielleicht der Kraft kaum wehren,
die in solchen Eiern steckt und ungeahnte Kräfte weckt.
Man kann im Dorf wohl vieles flüstern und durch Eier wird man lüstern,
elektrisiert, so wie man meint, wenn man wie getrieben scheint.
H. Feisel

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