Dorfgeflüster 95.
Immer wieder eifrig lüstern kann man in dem Dorf viel flüstern,
im Unverstand und eben drum, über das Mysterium,
das der Dorfmensch kaum durchschaut, der mit viel Geschwätz vertraut,
das Denken selten praktiziert. Wer den Durchblick ganz verliert,
der starrt immer nur ins Leere. Man kommt sich häufig in die Quere,
mit den Spekulationen. Wer spekuliert kann sich nicht schonen,
in den emsigen Debatten, in der Sonne und im Schatten.
Die Sonne ist kaum auszuhalten. Im Schatten kann man mehr gestalten
und dort kann man länger reden. Es betrifft noch längst nicht jeden,
dass dort wo man im Schatten steht, etwas zu verstehen geht.
Verstehen kann man, aus der Sicht, obgleich man viel Worte spricht,
vom Mysterium, dem genannten, im mysteriösen Unbekannten,
im Grunde aber gar nichts mehr. Die Neugier fordert aber sehr,
denn alles was im Dunklen liegt, das man nicht zu fassen kriegt,
das müsste man doch im Geschehen irgendeinmal deutlich sehen,
wäre nicht der Denkansatz ganz vergeblich an dem Platz,
schon im Ansatz ganz verkehrt. Darum bleibt mancher unbelehrt,
der nicht mehr belehrbar ist, denn sein Sinn ist leer und trist.
Tief im Schatten und im Dunkeln lässt sich ungestörter munkeln
als im hellen Tageslicht. Gäbe es die klare Sicht,
dann könnte mancher mehr erkennen. Es bleibt das Argument zu nennen,
das arg, um Zahlen nicht verlegen, aber sicher nicht zum Segen,
den argen Zweifel viel zitiert. An dem Zweifel orientiert,
der einmal zu beweisen wäre, in der engen Hemispäre,
bezüglich dümmster Theorien, in die Welt hinaus geschrien,
hat sich keiner der nicht sieht, was im dunklen Hirn geschieht.
Das Mysterium das steckt dort undurchdringbar immerfort,
wo das Hirn nicht helle ist und verdunkelt und sehr trist,
von der Erleuchtung wenig weiß. Darum dient ein mancher Scheiß,
offiziell in viel Beschiss, nur dem schnatternden Gebiss,
aber selten dem Verstand, soweit man denn ein Quäntchen fand.
Ein Quantum Geist, das ist wohl wahr, birgt mitunter viel Gefahr,
für jene die viel Dummes nennen, weil sie es nicht anders kennen,
im mysteriösen schwachen Sinn, ohne viel Substanzgewinn.
Der Trübsinn kann sich nur ereifern an dem was viele Leute -geifern,
was sie oft, im ganzen Leben, ständig speichelnd von sich geben.
Das Mysterium zu durchdringen kann nur im wahren Geist gelingen
und es leuchten manche Augen die zum klaren Durchblick taugen,
mitten durch die Dunkelheit der mysteriösen trüben Zeit.
H. Feisel

Kommentare