Dorfgeflüster 76.
In manchen Häusern geht es rund, macht das Dorfgeflüster kund,
weil, wie mancher leise meint, es dort laut her zu gehen scheint.
Wo es viel poltert und laut kracht da wird was kaputt gemacht
und sei es nur der gute Ruf, wenn man sich denn einen schuf.
Der gute Ruf ist schnell kaputt, so wie ein großer Haufen Schutt.
Wenn es laut donnert und arg dröhnt, woran man sich nur schwer gewöhnt,
dann geht es in dem Häuschen rund und es tönt der laute Mund
schallend unter Seinesgleichen. Akustisch, in dem lauten Zeichen,
klingen Stimmen ziemlich wirre als sei ein ganzer Haufen irre.
Dann ist die Stimmung explosiv im entsprechenden Motiv
sich, an den besagten Plätzen dem entsprechend einzuschätzen,
als irgend eine Art von Vieh, dessen Titel man verlieh.
Man hört etwas von Kuh und Ziege, im erhitzten heißen Kriege
und wenn es in der Kammer rumpelt, dann kann es sein dass einer humpelt,
entsprechend nach dem Schlagabtausch. Wie von Sinnen und im Rausch
geht es mitunter und im Nu deftig in der Bude zu,
wenn man sich nicht gut verträgt und sich auf die Nase schlägt,
wenn es laut im Hause hallt, wenn die Tür ganz heftig knallt.
So mancher konnte, von den Themen, manches Schlagwort laut vernehmen.
Der Heinrich hat es auch vernommen und ist zu dem Entschluss gekommen,
das literarisch zu verwenden, bis alle schrillen Worte enden,
eventuell in Totenstille, nicht etwa doch, um Gottes Wille,
in einem Totschlag oder Mord, im aufgewühlten Häuschen dort,
eventuell, was keinen wundert, im Dorfgeflüster Folge Hundert.
Wenn es still wird in dem Ort, dann ist vielleicht jemand dort
als Streitobjekt nicht mehr vorhanden. Man hat es immer gut verstanden
zu manchem Fenster hin zu horchen, um die Dinge zu erforschen,
die das Dorfgeflüster nähren. Das Schema kann sich wohl bewähren,
noch bis zur Folge Hundertzehn; und schließlich kann es weiter geh'n
bis zur Folge Hundertdreißig, denn schließlich ist das Dorfvolk fleißig,
wenn es um die Bildung geht, die immer wieder neu entsteht,
auf Dutzenden von Bildungswegen. Der Wissensdurst der ist ein Segen,
auf dem Land, im Dorfe hier, mitunter bei der Flasche Bier,
oder bei der Kaffeetasse, durch die angestaute Masse
dessen, was auf Bildung heiß, mancher Mensch zu wissen weiß.
Im Dorfgeflüster ist, recht lange, daher mancher Mensch zugange,
noch manchmal in den Abendstunden, seinem Dialekt verbunden,
im Akzent;und der klingt platt, denn mancher wird es niemals satt.
H.Feisel

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