Beamtendeutsch.
Gedollmetscht muss die Sprache sein. Das Beamtendeutsch allein,
ist nur schwer in dem Geschehen von den Menschen zu verstehen,
die in dem was sie so sollen gerne mehr begreifen wollen,
aber nichts verstehen können. Der Gesellschaft wärs zu gönnen
was gerecht zu händeln wäre, in der tristen Atmosphäre
der scheinbaren Gesetzlichkeit. Die Beamten brauchen Zeit,
bei vielen Antragsformularen und sind sich selten ganz im Klaren
wie ein Vordruck, der viel speichert, das Unbehagen dort bereichert,
wo man in dem Volk beklagt, dass der Beamte kaum was sagt,
zu den Rechten seiner Kunden. Er verbringt die Arbeitsstunden
im bürokratischen Konzept und hat nicht selten was verschleppt,
im Sammelsurium der Akten den mitunter wie vertrakten.
Der Beamte der verfährt, im Beamtendeutsch bewährt,
so als ging ihn irgendwann der Papierkram etwas an,
den er zu vielenAkten legt. Wenn sich der Beamte regt,
dann muss er häufig, sozusagen, im Beamtendeutsch beklagen,
angesichts von manchen Fakten, es läge am Gesetz der Akten,
wie es in Paragraphen steht, wenn mitunter gar nichts geht.
Der Beamte von Format, der dient sicher, in der Tat,
inbrünstig auf jeden Fall, in den Ämtern, überall,
dem Vater Staat, der ihn umhegt und wie man so zu sagen pflegt,
der sein liebstes Kind erzieht. Das Beamtendeutsch geschieht
zum Zwecke der Gesetzlichkeit und der Beamte nimmt sich Zeit,
seinem Vater Staat zu dienen. Beamte zeigen, in den Mienen:
sie nehmen sich beständig wichtig und alles andere sei nichtig.
Beamte suchen oft zeitlebens, letzten Endes nur vergebens,
wie sie ihre Zeit gestalten, dem entsprechend im Verhalten,
während sie dabei beklagen, es sei die Zeit kaum zu ertragen,
in der man sicher, wenn das stimmt, mancherlei zur Kenntnis nimmt,
oder, aus gewisser Sicht, eventuell auch eher nicht.
Der Beamte ist bewährt, wenn er denn dabei verfährt,
so als sei viel abzulehnen, während sich viel Leute sehnen,
angesichts von viel Papier, innerhalb der Akten hier,
nach der Erlösung, in der Tat, vom entsprechenden Format,
das, vom Beamtendeutsch geprägt, eigentlich kein Mensch erträgt,
gewisserweise,sozusagen, ohne großes Unbehagen.
Glaubt der Beamte, alle Zeit, er sei von großer Wichtigkeit,
dann kommt er sicher eimal weiter, vielleicht bis zum Abteilungsleiter.
Wo er die Abteilung leitet, genügt es dass er viel bestreitet,
in den Antragsformularen, die immer unverständlich waren,
im Beamtendeutsch veraltet immer wieder neu gestaltet. H. Feisel

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