Alltägliches 16.
Die Tochter die tut Sechszehn werden, alltäglich irgendwo auf Erden,
verbunden mit viel Eitelkeit, denn es wird allmählich Zeit,
dass irgend Einer mit ihr geht, weil die Jugend darauf steht
frühzeitig mit Sex zu prahlen. Für Schminke muss man Geld bezahlen,
damit auch die Kosmetik stimmt, die der Mann zur Kenntnis nimmt
und niemals übersehen kann. Alltäglich guckt ein halber Mann
und solche die es werden wollen, zu den Weibern, zu den tollen,
mit viel Kribbeln in dem Bauch und junge Weiber gucken auch,
voller Neugier, sinngemäß jungen Kerlen aufs Gesäß,
während sie, im jungen Leben, die Sinnlichkeit zum Besten geben.
Das Beste ist wohl, in der Tat, ein wenig Sex in dem Format,
in dem sich junge Weiber zeigen, ohne dass sie dazu neigen,
im alltäglichen Bestreben, ihre Träume aufzugeben.
Alt kann der Mensch noch, in Beschwerden, nach und nach von selber werden
und dann verfliegt der letzte Traum alltäglich in dem grauen Raum.
Die bunten Farben tun verblassen, der Mensch beginnt den Sex zu lassen.
Doch junge Kerle, ohne Pinke, haben Weiber mit viel Schminke.
Geht die Frau im kurzen Rock, dann guckt sogar der alte Bock,
der hin und wieder bockig meckert und sich oft am Tisch bekleckert
und zickig ist die alte Ziege, in dem ehelichen Kriege.
Alltäglich laufen hübsche Beine und ins Auge sticht die Kleine,
im ultrakurzen Minirock. Der Opa aber geht am Stock,
obwohl er auch noch, dann und wann, einen Blick riskieren kann.
Die Oma aber schweigt ganz still, weil sie dazu nichts sagen will.
Sie lief früher nicht so kurz, sondern mehr im langen Schurz,
alltäglich auch nicht allzu weit. Mangels der Gelegenheit
hat sie, in verträumten Stunden, den Opa als Gemahl gefunden,
ohne Schminke im Gesicht; doch mit Sechzehn längst noch nicht.
Mit Sechzehn kann man es riskieren sich am Sex zu orientieren,
denken alle ganz geschwind, die noch nicht geschwängert sind.
Ist es dunkel oder hell; - es dient der Sex, in dem Appell,
der Paarungszeit und dem Reflex. Wer schüchtern ist, der ist perplex
und profitiert noch vorerst nie, vom Weib, in seiner Strategie.
Alltäglich gibt's, an jeder Stelle insgeheim das Sexuelle
und mit Sechszehn, meine Güte, steht das Weib in voller Blüte
und dann sucht das junge Weib den speziellen Zeitvertreib,
mit Hilfe von den jungen Kerlen. Die erzählen sich von Perlen,
unter Zweien oder Dreien, und denken längst noch nicht ans Freien.
Alltäglich tun die Kerle schauen, zu den jungen hübschen Frauen
und sie stehn im vollen Saft und manche trifft die Schwangerschaft.
H. Feisel
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