Tasse Kaffee.
Die Tasse Kaffee die tut gut. Wer schläfrig ist kriegt neuen Mut
und weckt seine Lebensgeister. In der Nachtschicht kämpft der Meister
mitunter einmal lange Zeit gegen seine Müdigkeit,
während seine Leute hüpfen, die in die Arbeitskleidung schlüpfen
und dabei ihren Dienst versehen. Der Meister sitzt und muss nicht stehen,
weshalb er manchmal, in der Tat, mit Müdigkeit zu kämpfen hat.
Der Meister hat die Dienstaufsicht. Doch mit schläfrigem Gesicht
kann er wohl in dem Geschehen nicht wachsam seine Pflichten sehen,
weshalb er gerne Kaffee trinkt. Wenn er jemand zu sich winkt,
dann fällt ihm wieder allgemein beim frischen Kaffee etwas ein.
So geht die Nachtschicht auch vorbei, nach der Krise um halb Drei,
als der Meister kämpfen muss. Der Kaffee das ist ein Genuss.
Der Meister schlürft den Kaffee runter und ist danach vorerst munter,
bis zur nächsten heißen Tasse aus der Firmen Kaffeekasse.
Schließlich geht die Nacht vorüber. Der Meister hängt schon vorne über
und ist beinah eingenickt, als er nach der Uhrzeit blickt.
Es fährt der Meister nun nach Haus, denn die Nachtschicht ist nun aus.
Die Frühschicht die beginnt am Morgen. Dann macht der Chef sich ernsthaft Sorgen,
ob alles reibungslos verläuft, wenn sich vielleicht der Unmut häuft.
Zeigt er Nerven, dann oh weh, hilft vielleicht nur der Kaffee.
Der Chef tut mehr bei Tag viel sitzen. Die Sekretärin die muss flitzen
und den Kaffee transportieren. Es muss der Chef sich informieren,
an dem Schreibtisch im Büro. Wird er müde, ist er froh,
wenn die Sekretärin prompt mit der Tasse Kaffee kommt.
Die Tasse Kaffee ist beliebt. Wer die verächtlich von sich schiebt,
der will den Kaffee sozusagen leider nicht in seinem Magen.
Den Kaffee gibt es bei Besuchen passend zu dem Stückchen Kuchen,
den auch die Sekretärin mag, ab und zu, an manchem Tag,
ungeachtet der Figur. Man trinkt auch Kaffee schwarz und pur,
ohne Zucker im Kaffee und wer will trinkt lieber Tee.
Den Kaffee gibt es früh und spät, ob mit ob ohne die Diät
und Kaffee trinken, bei Diäten, und die, die sich im Amt verspäten.
Minister trinken Kaffee gern. Das hält den Schlaf von ihnen fern,
damit sie weiter dazu neigen die Interessen aufzuzeigen.
Dass man in dem Parlament den steifen Kaffee bestens kennt,
das ist sicher wohl der Fall, denn Kaffee kennt man überall.
Wo Menschen ihren Schlaf entbehren tun sie dem mit Kaffee wehren.
Der Kaffee ist drum jederzeit ein Mittel gegen Schläfrigkeit,
was an ganz bestimmten Plätzen daher auch Beamte schätzen.
Der Kaffee ist, nach altem Brauch, genießbar bei dem Schwätzchen auch.
H. Feisel
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