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Stechmücke.

Stechmücke.

Das Klima ist mitunter schwül und der Mensch macht, im Kalkül,

seine Fensterläden auf und dem folgt, in dem Verlauf,

in dem Zimmer, irgendwann, dass er das Fenster öffnen kann,

weil er ein frisches Windchen will. Die Stechmücken die schleichen still

und heimlich durch den Fensterrahmen, weshalb schon viele Netze nahmen,

um dieselben auszuschließen. Die Mücken sind nicht zu genießen

und mancherorts schlüpft allgemein die Mücke in das Zimmer rein.

Sie bevorzugt dabei immer dafür das bestimmte Zimmer,

in das sich jeder Mensch bewegt, der darin zu schlafen pflegt.

Manche Mücke ist ein Biest, über die man vieles liest,

während sie ganz ungeniert manchen Menschen schikaniert,

in der steten Stichelei. Der Mensch liegt in der Schwüle frei

und schwitzend auf der Bettmatratze. Viel Angriffsfläche bringt die Glatze,

Hals und Brust und Arm und Beine. Die Stechmücke, die ganz gemeine,

rüstet sich für ihre Zwecke und versteckt sich in der Ecke,

wo man sie schlecht sehen kann. In der Nacht beginnt sie dann

die Attacken, nach dem Warten, auf den Menschen nun zu starten.

Sie starten dann, in dem Versuch, und dem Mensch entweicht ein Fluch.

Sie schwirrt dem Menschen um den Kopf. Die Gattin schützt der lange Schopf,

doch der Gatte mit der Glatze dreht sich schon auf der Matratze

um die Mücke, im Begehren, von der Glatze abzuwehren.

Die Mücke geht zum Angriff über und wechselt zu der Gattin rüber,

an der sie etwas finden will. Im Anflug ist sie nicht sehr still,

während sie recht deutlich summt und der Gatte etwas brummt.

Auch der Gattin ist es warm. Die Mücke fliegt zu ihrem Arm,

der sich dagegen deutlich wehrt, dass die Mücke dort vermehrt,

nun vielleicht die Ader sucht, weshalb nun auch die Gattin flucht.

Die tut hierbei, sozusagen, hektisch mit den Armen schlagen,

obwohl es ihr dabei nicht glückt, als die Mücke sich verdrückt,

den Quälgeist tödlich zu erwischen. Der Quälgeist ist noch nicht verblichen,

pirscht sich im Anflug an den Gatten und tut längst noch nicht ermatten,

angetrieben irgendwie, mit sehr zäher Energie.

Die Ausdauer ist ziemlich groß. Wie bändigt man den Quälgeist bloß?

Wütend schimpft auch der Gemahl, angesichts der großen Zahl

von dem entsprechenden Versuchen. Die Mücke tut er laut verfluchen,

die, vor der Schlagkraft auf der Hut, zu der Gemahlin wechseln tut.

Kreuzweise im Flugverkehr wechselt die Mücke hin und her,

bis sie vielleicht, irgendwann, den Erfolg genießen kann

und sie genießt das frische Blut, denn das schmeckt ihr scheinbar gut.

Nachdem sie sich von dannen schlich bleibt dem Paar der Mückenstich.

H. Feisel

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