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Sonnig.

Sonnig.

Die Sonne tut am Himmel prahlen, mit dem Bündel Sonnenstrahlen,

das sie aus ihrem Hab und Gut auf die Erde werfen tut,

aus der Entfernung irgendwie, mit recht viel Kraft und Energie.

Der Mensch tut sich dafür bedanken und Energie von oben tanken,

tut sich im freien Raum bewegen, oder sich in die Sonne legen,

mitten auf das grüne Gras, mit Lust und Laune und zum Spaß.

Manche Menschen wollen wandern von dem einen Ort zum andern,

tun Wanderschuhe überstreifen und zur Burgwaldkarte greifen,

auf der sie Wanderwege sehen. Mancher Weg ist schwer zu gehen,

weil noch viele Bäume liegen und sich schräg am Boden biegen,

durch den letzten schweren Sturm. In manchem Holz steckt schon der Wurm.

Es steckt der Teufel im Detail, aus diesem Grunde wohl und weil

viel Schlagbäume den Weg versperren und den Kartenplan verzerren.

Es läuft nicht alles ganz nach Plan. Die Karte hat man weg getan.

Mancher tut den Umweg laufen und sich in den Haaren raufen,

wenn er vielleicht dazu neigt, dass er über Bäume steigt.

Die Sonne meint es dabei gut und manche Glatze ziert ein Hut,

der zwar den Sonnenbrand vermeidet, während jedoch mancher leidet,

unter der schon starken Hitze und man spricht dass man arg schwitze,

nicht zuletzt unter dem Hut. Beim Wandern ist man wohlgemut,

jedenfalls noch zu Beginn und man schaut zu der Sonne hin,

die recht früh verlockend scheint, wobei man recht vergnüglich meint,

das Wandern wäre ein Vergnügen. Ein kurzer Weg soll nicht genügen,

man sucht die langen Wege aus und wandert wohlgemut heraus,

aus dem Dorf und aus der Stadt, wo man das beschlossen hat,

angesichts der hellen Sonne. Es wäre eine wahre Wonne,

hat man noch zunächst gemeint, was erst später anders scheint,

angesichts der heißen Sohlen und die Sonne lacht verstohlen.

Der Städter der für vieles löhnt ist den Gewaltmarsch nicht gewöhnt

und verwünscht zuletzt das Land. Viel laufen muss er nicht am Strand,

den er in Feld und Wald vermisst, wo es genau so sonnig ist

und wo die Mücken nicht so stechen, tut der Stadtmensch müde sprechen.

Hat er dann, zuletzt vielleicht, die Burg Mellnau noch erreicht,

wo der Weg gehörig steigt, als er viel Erschöpfung zeigt,

dann hat der Stadtmensch bald genug und er meint es sei Betrug,

sehr ernüchtert aus der Sicht, dass man von Vergnügen spricht.

Angesichts der Wanderwege wandert man am Anfang rege,

um baldmöglichst, bei dem Laufen, hin und wieder zu verschnaufen

und am Ende ist man platt. Dann will man lieber in die Stadt,

denn die Stadt hat mehr zu bieten und man muss kein Zimmer mieten,

um sich auf dem Land zu quälen. Man muss auch keine Wege wählen,

mit den Blasen an den Füßen und auch keine Bauern grüßen.

H. Feisel

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