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Der Grill.

Der Grill.

Bratwürstchen sind sehr gefragt. Deshalb ist Grillen angesagt,

bei Sonnenschein am Wochenende. Das Wetter das vollzieht die Wende,

nach dem kühlen feuchten Klima. Die Sonne scheint und das ist prima,

weshalb man wieder grillen will. Vom Aldi stammt der neue Grill,

denn der alte taugt nichts mehr und rostet längst schon viel zu sehr.

Bei Ebay gab's den Grill schon billig. Doch der Aldi zeigt sich willig

das Internet zu unterbieten. Der Grill hat Schrauben statt der Nieten

und der Vater muss viel schrauben. Hundert Muttern, tut er glauben,

muss er fest auf Schrauben drehen. Ist diese Arbeit erst geschehen,

dann ist der Feuerkorb mit Grill ein Ding das sich bewähren will.

Das Gerät steht nun im Garten und tut auf die Bewährung warten

und ein Grill ist, wie man weiß, immer auf die Würstchen heiß.

Der Vater legt in dem Verlauf ein Quantum frischer Würstchen auf

und die brutzeln auf der Glut. Daher riecht es möglichst gut,

wie man es beim Grillen kennt, solang das Würstchen nicht verbrennt.

Der Würstchenhunger lässt sich stillen, nach der Garzeit bei dem Grillen

auf dem Grill mit reichlich Glut. Die Holzkohle ist dafür gut,

oder auch die Grillbrikett. Etwas rauchen tut das Fett,

denn das tropft auf die heiße Glut. Die Flamme lodert manchmal gut,

die der Vater, dann und wann, mit Bier vom Fläschchen löschen kann.

Es löscht der Vater manchmal hier die Flamme auf der Glut mit Bier,

was zusätzlich noch Würze bringt. Damit die Mahlzeit gut gelingt,

tut es Senf und Ketchup geben und Brötchen stehen auch daneben.

Es schwitzt der Papa bei dem Grillen und den Durst den muss er stillen,

mit dem zweiten Fläschchen Bier. Am Ende sind es aber vier,

denn eines gießt er auf die Glut, damit kein Würstchen brennen tut.

Der Vater steht, mit roter Birne, und mit Schweiß auf seiner Stirne,

Würstchen wendend an dem Grill, weil die Gattin das nicht will.

Es spricht die Mama, unter Dache, das Grillen das sei Männersache

und sie rührt noch, in der Tat, in der Küche am Salat.

Der Grill bewährt sich zu dem Zwecke und steht rauchend in der Ecke,

wo der Rauch zum Nachbar zieht, der den Grill am brutzeln sieht,

doch nicht eingeladen scheint, wie er diesbezüglich meint.

Der Nachbar sinnt, in dieser Sache, natürlich längst an seiner Rache

und will am nächsten Tag selbst grillen. Den Würstchenhunger kann er stillen

in seinem Garten auf dem Grill, wann und wie er selber will,

ohne Nachbarn in dem Garten, die vielleicht schon darauf warten

dass sie eingeladen sind. Es isst der Nachbar ganz geschwind

seine Würstchen im Verlauf mit der Familie selber auf

und der von drüben schmollt vielleicht, als ihn der Rauch vom Grill erreicht.

H. Feisel

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