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Kult-Ur-kritische Texte.

« Juli 2007 | Start | September 2007 »

Zither.

Zither / Historisches.

Die Herzogin wohnt hoch im Schloss, mitsamt ihrem ganzen Tross

und sie tut alles überragen. Einstmals ist sie sozusagen

als Herzogin mal hergezogen. Die Großmutter hat es erwogen

und hat früher zu der Zeit gewisserweise beigefreit.

Viel schlimmer geht es, dann und wann, dem bei gefreiten Ehemann,

denn der muss sich viel beklagen tut die Herzogin sich sagen.

Der Landgraf ist im Schloss recht lange in der Muse viel zugange,

solange das im Frieden geht, solange kein Konflikt entsteht,

der den Frieden ständig stört. Wenn man sich im Krieg betört,

dann ist es in dem edlen Haus vorerst mit der Muse aus.

Dann bleibt der Landgraf auch nicht länger ein so genannter Müßiggänger,

weil er sich dann stimuliert und die Taktik simuliert,

in der er nun strategisch denkt, von der Muse abgelenkt.

Vorerst hat man einmal Ruh und der Frieden zwingt dazu,

dass man sich die Zeit vertreibt, die bis zur nächsten Fehde bleibt.

Darum feiert man aufs Beste hin und wieder manche Feste.

Der Landgraf trinkt dabei recht lange. Die Herzogin ist auch zugange

und ein Fürst ist auch geladen. Der Bischof könnte auch nichts schaden.

Darum kommt, aus dieser Sicht, der Pfaffe diesmal lieber nicht,

der irgendwie verhindert scheint, wie der Landgraf selber meint.

Gesittet soll es ja auch eben aus dem Grund kein Gelage geben,

denn die hohen Gäste zeigen, dass sie sittsam dazu neigen,

ihre Haltung zu bewahren. Zwei Kutschen sind dann vorgefahren,

mit den ehrenwerten Gästen. Die wollen sich jetzt nicht bloß mästen

oder literweise saufen. Elegante Gäste laufen

gravitätisch durch den Saal und freuen sich auch alle mal,

dass sie sich in dem Geschehen endlich einmal wieder sehen.

Die Pferde sind längst ausgespannt und man macht sich noch bekannt,

mit Leuten die man ganz von nah bisher vielleicht noch nicht sah.

Der Bischof schickt nur seinen Segen. Ihm kam der Zeitpunkt nicht gelegen.

Der Pfaffe hat umsonst gezittert und ist am nächsten Tag verbittert.

Der Landgraf lädt zum Schlosskonzert. Der Bischof legt darauf kein Wert,

denn es kommen Minnesänger. Die erträgt er auch nicht länger,

als es ihm notwendig scheint, hat er insgeheim gemeint.

Die Minnesänger sind bekannt. Erotisch hat man das genannt,

was dieselben gern im Leben in der Tonkunst wiedergeben.

Bis in die Nacht erklingen wieder die altbekannten Liebeslieder,

bei der ausgedehnten Feier. Einer spricht von alter Leier,

weil er wohl an jedem Tag keinerlei von Weiber mag.

Der Landgraf jedoch kennt sein Ziel und lieblich klingt das Zitherspiel.

H. Feisel

Zitadelle.

Zitadelle.

Im Städtchen steht, an einer Stelle, früher einst die Zitadelle,

welche Römer wohl erfanden, die das Citadella nannten.

Diese steht, nach dieser Sitte, in der Festung in der Mitte,

wo der Hauptmann sicher sitzt, wenn mancher Blut und Wasser schwitzt,

weil der Feind dabei verroht draußen vor der Festung droht,

das Städtchen einfach einzunehmen. Strategisch sinnt, in klugen Themen,

der Stadthauptmann, noch an der Stelle, innerhalb der Zitadelle,

wie er das Städtchen halten kann. Vielleicht fällt ihm ja, irgendwann,

dazu noch schließlich allgemein, etwas Sonderbares ein,

während er so überlegt und seinen Plan dann offen legt.

Überlegen aus der Sicht ist der alte Plan wohl nicht,

der sich stets und bis zum Schluss, im Kern darauf beschränken muss,

den Hauptmann irgendwie zu schützen. Dazu tun Wall und Pfahlbau nützen

und die geübte Handlungsweise. In der Routine, meint der leise,

wird man erfolgreich, im Geschehen, die Bedrohung überstehen

und er gibt sich offensichtlich, an der Stelle, zuversichtlich,

wo er, wie er scheinbar meint, wohl behütet sicher scheint.

Ein kluger Hauptmann zieht ein Stück sich aus der Gefahr zurück,

denn das zählt ja irgendwie zur Überlebensstrategie,

spricht der Hauptmann sehr bestimmt, der das Kommando übernimmt.

Das haben später, ganz entfernt, die Generäle all gelernt

und die Zeit tut im Geschehen schnell einmal vorübergehen,

in der ein Feldherr in der Schlacht, als Vorbild vieles selber macht.

Der General der ganz gewitzt später nur im Bunker sitzt,

der kann es sich dabei erlauben energisch an den Sieg zu glauben,

bis auf den ziemlich letzten Mann. Der allerletzte ist er dann.

Um den Sieg muss er nicht bangen, den kann er nicht allein erlangen

und trotz der guten Strategie kommt der Sieg oft leider nie.

Ehrenvoll wird er gefangen, dann muss er nicht mehr um sich bangen

und desertieren muss er schlicht, in dieser Weise selber nicht.

Es geht die kompetente Kraft in Ehren in Gefangenschaft,

als er noch die Zigarre raucht. Der letzte Mann ist längst verbraucht,

doch die Zigarre bisher nicht. Es erweist sich, aus der Sicht,

derer die sich Sieger nennen, dass sie das Schutzbedürfnis kennen,

vom Schützling, von dem General. In Ehren wird der allemal

weiterhin sehr hoch gehalten, denn ehrenwert ist das Verhalten,

gegen die, die sich viel schützen und sich selbst am meisten nützen.

Der Kommandant der gibt sein Wort. Das begann, an manchem Ort,

bestimmt an der geschützten Stelle innerhalb der Zitadelle,

als mancher Heldenmut verhieß und seine Feigheit doch nicht ließ.

H. Feisel

Zisterne.

Zisterne / Historisches.

Die Wehrburg steht an hoher Stelle. Doch gibt es keine Wasserquelle,

auf dem Hügel, wo sie steht. Weil ohne Wasser gar nichts geht,

in der ganzen Strategie, überlegt man irgendwie,

wie man vielleicht, irgendwann, einmal Wasser trinken kann,

als man nun die Burg erbaut und der Strategie vertraut,

die der Erzbischof ersann. Der gilt als ein weiser Mann

und die Burg die soll ihm nützen und sein Eigentum hier schützen,

vor der Gier von manchem Adel. Die Ritter ohne Furcht und Tadel

lernt sogar der Papst zu schätzen und sie sollen, an viel Plätzen,

die Macht der Kirche unterstützen und deren Interessen nützen.

Der Paffe hat sich noch gescheut und bekreuzigt sich erneut,

in etwas ängstlicher Erregung, anhand mancher Überlegung.

Bekreuzen müssen sich die Ritter, bei dem drohenden Gewitter,

das über der Landschaft hängt und jeder hat die Furcht verdrängt,

es könnte mal in ihrem Leben zukünftig kein Wasser geben.

Der Burghauptmann spricht nun von Käuzen und tut sich verlegen schnäuzen,

denn er hat sich wohl versprochen. Die Burg wird fertig in paar Wochen,

laut dem päpstlichen Bericht, doch Wasser gibt es leider nicht

droben auf der Burg zu trinken. Die Bauern bringen Fleisch und Schinken.

Doch wie will man im Bestreben da oben ohne Wasser leben?

Der Burghauptmann wird immer blasser, angesichts von wenig Wasser,

das nicht einmal zum trinken reicht, als ihn der Verdacht beschleicht,

dass er sich nicht mal dann und wann halbwegs etwas waschen kann.

Es gibt da oben, an der Stelle, nicht die kleinste Wasserquelle.

Der Bauherr spricht nun von Zisterne, denn er blamiert sich auch nicht gerne,

in der bisher genialen Planung, ohne die geringste Ahnung,

dass man niemals, irgendwann, am Hügel Wasser finden kann.

Es wird ein tiefes Loch gegraben, im so genannten Bauvorhaben,

bei Hindernissen und viel Steinen und es sind im allgemeinen,

die Geringen viel am schaffen. Die Ritter putzen lieber Waffen.

Zig Ellen tief, das hat man gerne, quält man sich in der Zisterne,

ohne einen Tropfen Wasser. Der tiefe Grund wird auch nicht nasser.

Mancher Stein wird angepasst, damit er in den Brunnen passt,

der unten ohne Wasser bleibt, als der Vorarbeiter treibt.

Ziemlich tief in dem Gemäuer ist es manchem nicht geheuer.

Es gibt auch aus tiefster Sicht keinen Tropfen Wasser nicht.

Nun muss man darauf beharren, dass Bauern mit den Ochsenkarren

und mit vollen Wasserfässern die Zisterne ständig wässern.

Das Wasser wird, mit aller Kraft, vom nächsten Bach herbeigeschafft,

die halbe Meile weit entfernt, weshalb man Bauern schätzen lernt.

Ist die Versorgung abgeschnitten, in den kriegerischen Sitten,

nicht nur im Vorübergehen, dann hilft kein Hoffen und kein Flehen. H. Feisel

Zepter.

Zepter.

Es sitzt der Kaiser auf dem Thron und er hat noch keinen Sohn.

Wem soll er nun das Zepter geben? Er wird schon langsam alt im Leben

und hat noch keinen Sohn gezeugt. Man hat sich viel vor ihm verbeugt,

auch die Gattin tat sich ducken und schon oft verlegen schlucken,

wenn es wieder, sonderbar, ein Mädchen statt ein Junge war.

Das Drum herum notiert der Schreiber. Er hat ein halbes Dutzend Weiber,

doch ein Sohn will nicht gelingen. Er tut es nicht zum Jungen bringen,

der als Stammhalter bestimmt dann sein Zepter übernimmt.

Der Kaiser lebt auf großem Fuß und jeder bietet ihm den Gruß,

indem er auf die Kniee fällt und sich geduckt weit unten hält,

je tiefer er, wie es so geht, unterhalb vom Kaiser steht,

und seinem Rang und in dem Titel. Der Kaiser ist im letzten Drittel

seines Lebens angelangt, als er um den Erben bangt.

Die Gemahlin ist dran schuld, spricht er in seiner Ungeduld.

Der Quacksalber muss nun herbei. Die Gemahlin macht sich frei

und wird auf alles untersucht. Der Schreiber hat das auch verbucht,

als im Eilschritt und ganz prompt der Wunderheiler plötzlich kommt,

zu der hohen Frau aufs Zimmer. Er untersucht sie dabei immer.

Sie kriegt Salbe und Tinktur und sie soll nun in die Kur.

Ein Tonikum kann auch nichts schaden und ein Kräutersud zum baden.

Als sie schon an das Kurbad denkt wird die Kutsche vor gelenkt

und der Kutscher sitzt am Bock. Der alte Kaiser geht am Stock

und denkt an seinen Herrscherstab, aber noch nicht an sein Grab.

Die Frau steigt in die Kutsche ein und lässt den Kaiser nun allein

hinter sich im Schloss zurück. Die Kur verhilft ihm wohl zum Glück.

Wo alle sehr viel Sonne hatten sucht die gute Frau den Schatten.

Sie hat dann, nach ein paar Stunden, den Kurschatten sehr bald gefunden,

der nicht in seiner Pflicht ermattet und sie immer gut beschattet,

als ein Sicherheitsbeamter. Aus dem hohen Adel stammt er,

der junge Mann in dieser Wahl und er ist stark und sehr vital.

Die Kur die dauert, wie besprochen, zunächst einmal zwei, drei Wochen

und soll dann noch verlängert werden, denn die Frau hat noch Beschwerden.

Schließlich aber kommt die Wende und es geht die Kur zu Ende,

nach inzwischen vier, fünf Wochen. Der Aufenthalt wird abgebrochen;

die ehrenwerte Frau fährt heim. Der Kaiser macht sich keinen Reim,

auf das Wunder das geschieht, als er die Gattin schwanger sieht.

Knapp acht Monate ist nur die Geburt schon nach der Kur.

Man spricht von einer Frühgeburt, als der Kaiser etwas knurrt.

Dann ist alles gut verlaufen. Man kann bald den Jungen taufen,

für acht Monate recht schwer, denkt der Kaiser hinterher.

Ob er den Stamm erhalten kann, bezweifelt er noch irgendwann.

H. Feisel

Webstuhl.

Webstuhl / Historisches.

Ist ein Bauer früher schlau dann praktiziert er Flachsanbau

und der Rat dazu der stammt, so wie immer, aus dem Amt.

Darum wächst der Flachs am Acker. Der Knecht der mäht ihn frisch und wacker,

damit der Flachs dann trocknen kann. Die Samenkörner presst man dann,

zum Pflanzenöl das keiner will, denkt die Bäuerin ganz still

und sie tut damit beginnen aus den Flachs das Garn zu spinnen.

Die Flachsfasern sind ziemlich fein. Der Fachmann nennt die Fäden Lein.

Der Bauer hat, in dem Bestreben, Geld für den Webstuhl ausgegeben,

der sich noch rentieren soll. Der Amtmann nahm den Mund zu voll

und hat bejahend viel genickt. Man hatte ihn zum Hof geschickt,

von dem Amt für Landwirtschaft. Er sprach mit Überzeugungskraft

und kompetent, in lautem Ton, für die Leinenproduktion.

Die Oma ist dazu gekommen und hat das Spinnrad übernommen,

denn sie tut darauf bestehen. Zum Webstuhl will sie ungern gehen,

denn die Arbeit ist zu schwer. Das merkt ein jeder hinterher.

Zum Webstuhl geht die Bäuerin und sie setzt sich davor hin,

um mit dem Schiffchen zu hantieren. Sie will nicht viel Zeit verlieren

und schiebt den Faden hin und her, doch ist die Arbeit ziemlich schwer

und es wird ihr dabei warm. Dann spürt sie den Schmerz im Arm.

Die Arbeit führt zum Muskelkater, spricht dabei der alte Vater,

von dem Bauern der dort steht und lieber seiner Wege geht.

Die Bäuerin die will nicht mehr und sie freut sich dabei sehr,

als die Magd aus Neugier prompt schleunigst um die Ecke kommt,

mit viel Elan und irgendwie in unverbrauchter Energie.

Die zeigt am Webstuhl Interesse. Couragiert ist diese Kesse

auch am Weben intressiert, weshalb sie keine Zeit verliert,

diese Sache zu probieren und sie tut sich nicht genieren

allen etwas vorzumachen. Doch vergeht ihr auch das Lachen.

Viel Bewegung ist gesund, spricht der Knecht mit großem Mund,

der nicht an den Webstuhl geht und ziemlich fest darauf besteht,

dass das Weiberarbeit ist. Dann geht er lieber zu dem Mist.

Die Arbeitsteilung bleibt noch offen. Man webt an den Leinenstoffen

und der Knecht verdrückt sich leise. Der Erfolg bringt, in der Weise,

Leinenstoff in dicken Ballen. Das Leinen dient dabei nun allen,

zu Nachthemden und Unterröcken und vielleicht den alten Böcken

zum Sacktuch wie die Magd still meint, die langsam auch verärgert scheint.

Das Bettzeug ist, im allgemeinen, genäht aus festem grobem Leinen.

Später steht der Webstuhl leer. Keiner will das Leinen mehr,

das rau auf jedem Körper liegt, als man verwöhnt Damastzeug kriegt.

Man hat den Webstuhl schnell verbrannt. Wer hat denselben noch gekannt?

H. Feisel

Waffenrock.

Waffenrock.

Stark vertreten auf dem Land ist früher mal der Bauernstand

und mancher Bauer gilt als reich, denn er isst viel Wurst und Fleisch.

Auch kann er sich dabei am meisten mehr als manch ein andrer leisten,

den er als Geringen sieht. Wenn Übles auf dem Land geschieht

dann muss der Polizist herbei. Der Übeltäter ist zu frei

und klaut dem Bauer eine Wurst. Und einer der krakeelt im Durst,

in dem Gasthaus mit dem Wirt, der sich nicht beim rechnen irrt.

Dem Bauer fehlt der Hessenkittel. In dem Fall gibt es nur ein Mittel;

der Polizist muss einmal kommen. Der hat zu Protokoll genommen

was im Dorf, so dann und wann, insgesamt geschehen kann.

Dorfpolizist kann allgemein nicht einfach so ein jeder sein;

und manches darf, in vielen Sachen, nicht so einfach jeder machen.

Die Uniform ist immer echt und der Gendarm vertritt das Recht.

Man sieht es schon am Waffenrock und an seinem Gummistock,

wer die Dinge regeln kann. Die Respektsperson kommt dann,

wenn in den ländlichen Querelen wieder manche Dinge fehlen.

Manchmal geht es auch um Mädchen. Der Polizist der wohnt im Städtchen

und hätte gerne seine Ruh. Doch häufig kommt etwas dazu.

Dann ist es mit der Ruhe aus, dann muss er mit dem Fahrrad raus,

denn das läuft noch ganz verbilligt. Das Moped ist noch nicht bewilligt.

Muss er, in Gestik und Gebaren, steil bergauf nach Mellnau fahren,

dann tut er das bestimmt nicht lieben. Er tut das Rad dann häufig schieben.

Am Rückweg geht es dann vielleicht bergab dann um so eher leicht.

Wann das ist noch vorerst offen, doch irgendwann, das tut er hoffen,

gibt es vielleicht mehr Verkehr. Ein Moped wünscht er sich oft sehr,

ein Motorrad, ein noch leichtes, und zum fahren dafür reicht es.

Ist er am Tatort angekommen, dann hat er zunächst angenommen,

dass er Spuren sichern muss. Der Dieb ist eine harte Nuss,

die auch der aller strengste Mann manchmal sehr schlecht knacken kann.

Es fehlt auch wieder der Beweis. Die Akte liegt damit auf Eis.

Die Aussagen sind nicht konform und widersprechen sich enorm.

Der Mann vom Amt holt seinen Block aus dem grünen Waffenrock

und nimmt den Bleistift in die Hand und notiert dabei gewandt,

die platten Wörter bis zum Schluss, die er übersetzen muss,

ins Amtsdeutsch und so weit es geht, damit man davon was versteht.

Der Bauer spricht nun unterdessen der Beweis wär' längst gefressen,

denn die Wurst ist nicht mehr da. Die Jacke, die er nicht mehr sah,

wird er vielleicht im Vergehen irgend einmal wieder sehen,

wenn er die dann noch erkennt, wenn einer mit vorüber rennt.

Der Polizist geht in Pension. Erst danach kommt das Telefon.

Nun geht der Polizist am Stock, ohne seinen Waffenrock. H. Feisel

Wache.

Wache / Historisches.

Nächtlich, vor dem schlimmen Sturm sitzt die Wache in dem Turm,

nichts ahnend, weil man noch nichts sieht, von dem was insgeheim geschieht,

in der Absicht und in Plänen, die Feinde in dem Rat erwähnen,

als sie beieinander sitzen und schon fast vor Eifer schwitzen.

Der Wächter in dem Turm tut sprechen: „Keiner kann die Burg zerbrechen!“

Es schläft der Wachmann etwas ein. Doch es darf nicht auf Dauer sein,

dass ein Wachmann schnarchend döst. Damit wär kein Problem gelöst,

wenn draußen irgendwas geschieht, das der Wächter dann nicht sieht.

Drum muss aus dem Grund allgemein immer Wachablösung sein

und die Wache wird getauscht. Man hat in die Nacht gelauscht,

vor dem Ansturm auf der Hut, ob sich irgend etwas tut,

in dem gegnerischen Plan, dort von Marburg an der Lahn.

Moral ist auch nur Ansichtssache, denkt der Wächter bei der Wache

und er muss sich konzentrieren und darf die Fassung nicht verlieren.

Er ist schon mal, was sich nicht schickt, versehentlich still eingenickt,

bevor die Wachablösung kam. Was er sich zu Herzen nahm,

das war die ziemlich raue Rüge, vorgetragen zur Genüge,

vom Burghauptmann dem edlen Ritter. Das klang so wie ein Gewitter,

mit einem lauten Donnerschlag. Seitdem schläft er nur bei Tag,

wenn er seine Nachtschicht hat, nach dem ehrenwerten Rat,

den ihm der Vorgesetzte gab. Die Krisensitzung in dem Stab

tut Disziplin von allen fordern, in den so genannten Ordern.

Angeordnet ist mehr Drill, weil der Feind die Fehde will

und weil man sich, bis zum Schluss, vor dem Angriff schützen muss.

Trotzdem ist dabei der Wächter nicht immer nur ein Kostverächter

und er trinkt schon mal ein Bier, im Dienst bei seiner Nachtschicht hier,

oder einen Becher Wein. Das soll zwar nicht die Regel sein,

denn der Hauptmann macht viel Druck, doch er genehmigt sich ein Schluck,

weil er nicht gern Wasser trinkt. Wenn er nach einer Fahne stinkt

dann wird er freilich suspendiert, dann hat man ihm den Dienst quittiert,

darum tut er stets indessen dazu etwas Knoblauch essen,

zu dem Speck an dem er kaut, wenn er aus dem Wachturm schaut.

Tut er irgendwo was sehen, dann muss er eine Streife gehen

und er tut um die Mauer streifen und dabei Schild und Speer ergreifen.

Er geht im Abstand einer Stunde immer wieder seine Runde

und die Bewegung tut ihm gut, weil er dann nicht schlafen tut.

Irgendwann, laut der Legende, ist er mit dem Dienst am Ende.

Die Dienstleistung die hat geendet, der Wachturm wird nicht mehr verwendet

und der Wächter der ist bloß diesbezüglich arbeitslos.

H. Feisel

Viehhändler.

Viehhändler / Historisches.

Im Laufstall liegen fette Schweine. Eine kommt kaum auf die Beine,

wie der Bauer nunmehr spricht, denn sie hat zu viel Gewicht.

Die haben Speck auf ihren Rippen. Man muss viel in die Tröge kippen,

bis ein Schwein vier Zentner wiegt, wenn es dann der Metzger kriegt.

Viel Speck und Fett sind heiß begehrt und kein Mensch hat dem abgewehrt,

denn Kalorien sind auf dem Land bis dato noch ganz unbekannt.

Bei körperlicher Schwerarbeit ist es damals, zu der Zeit,

üblich dass man Fett verzehrt und der Speck ist sehr begehrt,

weil mancher, der zu wenig kriegt, bald ausgezehrt am Boden liegt.

Es spricht der Bauer nun im Haus: die fetten Schweine müssen raus.

Dazu muss wohl, eins, zwei, drei, der Metzger möglichst schnell herbei.

Doch bei der Gelegenheit lässt der sich dann gerne Zeit.

An Schweinen liegen, in dem Fall, drei beisammen in dem Stall,

die der Metzger holen soll. Der Stall daneben ist zu voll,

mit Ferkeln die man teilen muss, lautet nunmehr der Beschluss.

Morgen will der Metzger kommen, hat er sich wohl vorgenommen.

Doch trotz dem hohen Schlachtgewicht kommt der Metzger wieder nicht.

Der Bauer weiß dabei ganz prompt, warum der Metzger noch nicht kommt.

Sein Kommen zieht sich in die Länge und angesichts von dem Gedränge,

im voll gefüllten Schweinestall, weiß der Metzger, in dem Fall,

raffiniertund heimlich still, dass er den Saupreis senken will,

wenn der Bauer ganz bestimmt den Kilopreis zur Kenntnis nimmt.

Der Bauer tut die Meldung schicken. Der Metzger lässt sich noch nicht blicken

und ist anderswo beschäftigt. Sein Kommen hat er wohl bekräftigt.

Es vergeht noch eine Woche, in der fetten Mastepoche,

bis der Metzger schließlich prompt auf dem Hof zu stehen kommt,

im erwartungsvollen Blick, nach einem bisschen Missgeschick,

die dicken Schweine, wie empfohlen, die Woche vorher abzuholen.

Dann wird der Kilopreis genannt. Der Metzger ist davon gerannt,

denn den Preis, aus seiner Sicht, den akzeptiert er wirklich nicht.

Doch er kommt noch mal ein Stück, weil der Bauer ruft, zurück,

denn der läuft ihm hinterdrein und verlangt nun für das Schwein,

weniger als wie geplant und der Metzger der nun ahnt,

dass der Bauer, der schon schwitzt, hierbei in der Klemme sitzt,

tut den Preis, in seinem Denken, noch einmal ein Stück weit senken.

Anhand verschiedener Gedanken beginnt man sich im Stall zu zanken.

In dem Schweinestall dadrinnen tut nun ein Geschrei beginnen,

einerseits durch lautes Feilschen und danach, nach einem Weilchen,

durch die Schweine, die laut quieken, weil sie nichts zu fressen kriegen.

Die Schweine sollen allgemein vor dem Wiegen nüchtern sein

und müssen sich, beim letzten Segen, mit leerem Magen fortbewegen.

H. Feisel

Strom und Wasser.

Strom und Wasser / Historisches.

Die Wasserleitung gibt es schlicht auf dem Land noch lange nicht

und der Strom ist auf dem Land, und daher auch dem Bauernstand,

zu dem Zeitpunkt unbegreiflich. Der Bauer überlegt sich reiflich,

wenn Wasser aus dem Brunnen rinnt, wen er denn dazu gewinnt,

den Pumpenschwengel zu bewegen. Er muss dabei zugrunde legen,

dass jeder einmal, zum Verdruss, tagtäglich Wasser pumpen muss.

Die Pumpe ist viel im Gebrauch und die Wassereimer auch,

aus denen man das Viehzeug tränkt. Kein Mensch ist dabei gekränkt,

wenn man ihn einmal vergisst, wo er an der Reihe ist,

oder an der Reihe wäre. Der Klepper oder auch die Mähre,

die noch in dem Stall rum steht und kaum zu verkaufen geht,

besteht nur noch aus Haut und Knochen. Der Seifensieder soll sie kochen.

Es fließt das Wasser aus dem Born. Eine Kuh stößt mit dem Horn

schon leicht mal einen Eimer um. Aus diesem Grund und eben drum,

muss man täglich zweimal laufen damit die Kühe Wasser saufen.

Man muss auch an die Pferde denken und die Schritte dorthin lenken,

mit vollem Eimer in der Hand, entlang an einer langen Wand,

bis hinein zum Pferdestall, denn Wasser läuft nicht überall.

Das Wasser läuft nur aus dem Born und der ist weit entfernt da vorn.

Täglich muss man ständig laufen, denn die Tiere wollen saufen.

Die Schweine schlürfen auch viel Wasser. Das Schweinefutter macht man nasser,

weshalb das Schrotzeug nicht so staubt und Kartoffel sind erlaubt,

welche Schweine nun indessen, nach dem Dämpfen, gerne fressen.

Man kann sich auch dabei im raschen das Gesicht mit Wasser waschen.

Der Knecht sieht dabei überraschend die Magd die, sich im Wasser waschend,

dabei irgendwie ganz gut ihre Brüste waschen tut

und an dem Pumpenschwengel zieht, bis ein schriller Schrei geschieht,

der durch den Knecht, aus dieser Sicht, das Waschen plötzlich unterbricht.

Wer sich hier draußen waschen will, versucht das heimlich und ganz still,

was nicht immer gut gelingt und Überraschung mit sich bringt.

Die Kopfwäsche ist schnell gemacht und hin und wieder angebracht,

auch wenn der Bauer, in der Wut, womöglich einmal schimpfen tut.

Man muss vom Born das Wasser fassen oder auch das Waschen lassen.

Das bleibt früher in der Welt vielfach jedem freigestellt.

Waschen kann man sich bei Nacht. Dann wird die Lampe angemacht.

Doch spendet das Petroleumlicht eine mangelhafte Sicht.

Manches Weib sieht dann Gespenster, vielleicht versteckt am Kuhstallfenster,

das nicht abgedunkelt ist, wo irgend wer am spuken ist.

Vielleicht tut auch ein Knecht mal spucken und den Kautabak verschlucken,

angesichts der Oberweite und der Hüfte in der Breite,

wenn er, wie es mal geschieht, eine Magd beim waschen sieht.

So ist das mit dem Waschen eben, in dem schwierigen Bestreben,

die Körperwäsche zu betreiben. Wer Nerven hat tut nackend bleiben,

lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Manchem will das nicht gelingen

und er wäscht sich die Substanz seines Körpers selten ganz.

Schwierig ist es alle Zeit auch in der großen Dunkelheit,

in ziemlich eingeengter Sicht, bei etwas Petroleumlicht,

oder auch im kleinen Zimmer, mit der Kerze leider immer.

Der Tabak der wird schon geraucht, wozu man eine Pfeife braucht,

die mancher öfters, dann und wann, zwischendurch mal stopfen kann.

Manchen kann man nicht gebrauchen, man kann ihn in der Pfeife rauchen,

wie das Sprichwort deutlich sagt. Ohne Licht hat man beklagt,

dass der Teufel ganz verdeckt, in der Dunkelheit versteckt,

mit Hexen in dem Dorf verkehrt und die Hexerei vermehrt,

einmal schließlich ganz bestimmt Überhand im Dorfe nimmt.

Die Finsternis ist sozusagen der Anlass für versteckte Fragen,

die sich im nächtlichen Bestreben geheimnisvoll somit ergeben.

Im Mysterium, wird gemunkelt, sei so vieles ganz verdunkelt

und geheim in dem Geschehen niemals ohne Licht zu sehen.

Das Spekulieren in der Nacht hat die Märchen mitgebracht.

Beim Vollmond kann man, sozusagen, sich schon mal aus dem Häuschen wagen,

wenn kein dichter Nebel ist. Bei Neumond ist es finster trist

und ganz stockdunkel in der Nacht, wenn man sich auf den Heimweg macht.

Manches Weib empfindet Graus und geht dann nicht allein hinaus

und lässt sich dann schon beizeiten von einem starken Mann begleiten,

der auf dem Rückweg Ängste kennt und vielleicht dabei selber rennt.

Mancher singt vor Angst sehr laut, wenn er in das Dunkle schaut,

wo er nichts erkennen kann. Der ziemlich nervenstarke Mann

geht immer seines Schrittes weiter und Nerven sind sein Wegbegleiter,

selbst wenn er dort den Teufel sieht, der an ihm vorüberzieht.

Es wird dabei im Dorf berichtet, von dem der nicht darauf verzichtet,

diese Thema neu zu wählen und Heldentaten zu erzählen.

So ist das mit der trüben Sicht, bei ungenügend hellem Licht;

und manchem spielt dabei sogleich die Phantasie nun einen Streich,

wenn er manches Übel sieht und wenn ein mancher Rüpel flieht,

nach seiner versteckten List, die leicht zu übersehen ist.

Es sind die große Dunkelheit und knappes Wasser allezeit

ein Dilemma und ein Makel, in dem häufigen Debakel.

Vielleicht muss man was erfinden und das Elend überwinden,

damit es vielleicht irgendwann viel bequemer werden kann,

schon beginnend vor der Tür. Die Alten können nichts dafür,

dass sie manches nicht begreifen und nicht mehr im Fortschritt reifen,

denken in dem Dorf die jungen. Denen ist zu Kopf gedrungen,

dass in der Stadt viel Lichter brennen, wo sie die Wasserleitung kennen.

H. Feisel

Misthaufen.

Misthaufen / Historisches.

Am Bauernhof steht unbestritten exakt gelagert und ganz mitten,

der Misthaufen der möglichst prunkt, als zentraler Mittelpunkt,

im öffentlichen Interesse. Mancher Bauer ist ein Hesse

und ist stolz auf seinen Haufen, tut täglich einmal rundum laufen,

in seinem Ehrgeiz, im Verhalten, um den Haufen zu gestalten,

exakt senkrecht und gerade und es wäre ziemlich schade,

wenn der nicht gerade ragt und man dazu im Dorf was sagt.

Der Mist tut in die Höhe wachsen und dann ist man viel auf Achsen,

um ihn wieder, sozusagen, von oben wieder abzutragen.

Es tut der Knecht im Angstschweiß baden. Der Pritschenwagen wird geladen.

Der Mist tut auf der Gabel stinken. Die Mistgabel hat vier, fünf Zinken

im Gegensatz, das ist nicht neu, zu der Gabel für das Heu,

die wohl immer, in der Tat, drei Zinken in der Praxis hat.

Umgekehrt wär' irgendwie das nur eine Theorie

von einem der sich sichtlich quält und ahnungslos die falsche wählt.

Der Bauer will den Knecht nicht loben, doch der steht am Haufen oben

und schwitzt viel aus sich heraus. Darum zieht er die Jacke aus,

denn wie man in der Praxis weiß, macht der Mist von unten heiß.

Der Paul der hier am rackern ist schimpft etwas und spricht von „Mist“

und später spricht er, in dem Fleiße, etwas von der großen Scheiße.

Der Knecht der stochert mit der Gabel, die Magd hält auch nicht ihren Schnabel,

die unten an dem Mist hantiert, damit der Wagen nichts verliert,

bei seiner Fahrt auf rauem Pflaster. Schlecht bezahlt mit wenig Zaster,

spricht ein mancher, wie es ist, von großer Scheiße und viel Mist.

Der Bauer ist davon gerannt. Er hat die Pferde vorgespannt,

zwei schwere Gäule sozusagen, vor den vollen Pritschenwagen.

Man zieht davon, in diesem Trott, mit ziemlich lautem Hüh und Hott

und der Bauer hält die Leine. Bremsen kann er nicht alleine,

als es steil nach unten geht und wo die Gefahr besteht,

dass der Abtransport missglückt, weil die Last von hinten drückt.

Darum tut der Knecht verharren, hinten an dem schweren Karren,

wo er an der Leier dreht, weil es nicht ohne Bremsen geht.

Dann steigt der Weg im Feld nach oben und man hätte gern geschoben,

was jedoch nur wenig bringt, wenn es nicht dem Gespann gelingt,

den Karren schnurstracks hochzuziehen. Ein drittes Pferd wär', ausgeliehen,

vielleicht manches Mal von Nutzen. Der Knecht tut sich die Nase putzen

und schnäuzt sich in das Leinentuch und es entweicht ein leiser Fluch.

Die Pferde müssen zweimal halten, um die Pause zu gestalten

und der Paul muss nicht lang fragen und legt den Bremsklotz an den Wagen,

in diesem Fall am Hinterrad. Spätabends fehlt ihm nur ein Bad.

Dann geht es an dem Steilhang weiter. Das nächste Mal ist man gescheiter,

dann lädt man vorher im Verlauf nicht ganz so viel vom Stallmist auf.

Der Bauer tut die Peitsche schwingen und die Gäule dazu bringen

wieder feste anzuziehen und hat diesmal „Hopp“ geschrieen.

Die gehen mächtig in die Eisen, um ihre Zugkraft zu beweisen

und es geht am steilen Hang nun das letzte Stück entlang,

bis das Gefährt am Acker steht, wo die Handlung weiter geht.

Die Gäule können sich nun ruhn und müssen nicht das Gröbste tun,

und sind nun nicht mehr so gefragt, denn Handarbeit ist angesagt.

Der schwere Mist muss mit Beschwerden verteilt und abgeladen werden.

Das erfordert wieder Fleiß und kostet noch mal ziemlich Schweiß.

Dann ist der Wagen ganz entleert, bei großer Hitze sehr erschwert,

und die Pferde sind im Tritt heimwärts schneller in dem Schritt,

denn sie denken, immer nasser, an den vollen Eimer Wasser.

Als sich der letzte Wagen füllt wird das Kommando laut gebrüllt,

denn die Gäule sind im Frust und haben nicht mehr sehr viel Lust.

Für die Pferde kommt die Wende. Die Arbeit ist für die zu Ende,

für den Paul jedoch noch nicht, als der Bauer zu ihm spricht,

dass er die Gäule füttern soll. Der Knecht der macht die Raufen voll

und tut den Trog mit Hafer füllen, während schon die Kühe brüllen.

Die Ration ist nicht zu knapp, sonst machen noch die Gäule schlapp.

Denen tut die Hafer gut, sie kriegen Lebensgeist ins Blut,

wie man das bei Pferden kennt und steigern sich im Temprament.

Es packt der Paul was oben drauf und macht den Haferkasten auf.

Dann macht er zu diesem Zweck die vielen Pferdeäpfel weg,

die ein Gaul jeweils am Schluss im Haufen hinterlassen muss.

Der nächste Tag kommt ganz bestimmt, den man neu zum Anlass nimmt,

den Misttransport zu unternehmen, vielleicht diesmal im extremen

Beispiel wie man es nicht will. Die Gäule sind nicht ganz so still,

wie es für gewöhnlich scheint, hat der Bauer still gemeint.

Den Wagen macht man nicht zu voll weil er nicht zu schwer sein soll,

hat man sich diesmal überlegt. Der Zug hat sich davon bewegt.

Die Pferde haben diesmal Feuer und stürzen sich ins Abenteuer

und ziehen nun in einem durch, bis zum Acker in die Furch.

Wieder muss sich sozusagen der Knecht samt Bauer ziemlich plagen,

beim Entladen von dem Mist, das weiterhin sehr mühsam ist.

Der Wagen wird dann ziemlich leer und ist leicht und nicht mehr schwer.

Plötzlich tun die Gäule starten, ohne lange abzuwarten

und ziehen mit dem Wagen los. Die Hektik ist am Acker groß,

denn das Gespann ist, ungelogen, ganz allein davon gezogen.

Knecht und Bauer tun beizeiten nun beschleunigt heimwärts schreiten,

doch das Gespann ist längst zu Hause und macht auf dem Hof erst Pause.

H. Feisel