Schutz und Trutz.
Um den Berg gab es den Hirsch. Der Jäger der ging auf die Pirsch,
mit der Armbrust in der Hand, weshalb der “Hirschberg” draus entstand.
Im Mittelalter tut sich bald Sonderbares in dem Wald.
Die Schläge von den Äxten hallen und manche Bäume müssen fallen,
viele Sträucher müssen weichen und das tut dem Kahlschlag gleichen,
oben auf dem grünen Hügel und schwere Gäule mit dem Zügel,
ziehen manchen schweren Stamm auf dem Berg von seinem Kamm.
Doch der Berg ist immer noch etliche viel “Ellen - hoch”.
Das führt zur neuen Namensgebung, für den Berg in der Erhebung,
denn der wird im Stand erhoben. Der Klerus tut den Standort loben
und dem Berg in dem Bestreben einen neuen Namen geben,
um von “Ellenhoch” zu sprechen und lässt große Steine brechen.
Eingeebnet auf dem Platze hat der Hügel nun die Glatze,
wie der Mönch in der Abtei und das gleicht dem neusten Schrei.
Die Bauern in dem Tal tun raunen der Klerus habe seine Launen,
der scheinbar seine Pläne macht und irgendwie den Berg bewacht.
Es tun sich bald viel Menschen regen und fleißig hin und her bewegen
und auf dem Berg herrscht großer Trubel. Der Bauer hat nun Grund zum Jubel,
weil er, das wird ihm bald klar, die längste Zeit das Opfer war,
von Raubrittern und wilden Horden, die ständig rauben und ermorden.
Langsam wächst ein Turm heran, den man weithin sehen kann
und Gebäude und die Mauern, vor dem Angesicht der Bauern.
Die starke Mauer dient dem Trutz und der Bauer sucht den Schutz
und zieht vom Tal in Kene aus und versetzt nun Stall und Haus.
Der Bauer zieht nun allgemein in seine neue Hütte ein,
dicht am Fuß der Burg gelegen und das ist für ihn ein Segen.
Die Trutzburg, die sehr wehrhaft steht, schließt er ein in sein Gebet
und er mästet in dem Bau manche schwere, fette Sau,
die er als ein Bauersmann an die Burg verkaufen kann;
verkauft Gemüse, Obst, samt Möhren. Dabei gab es junge Gören,
die der Ritter gerne sah, wenn nicht noch viel mehr geschah.
Manche fühlen sich verbunden und machen sich vergnügte Stunden.
Das Mädel hat gut aufgetischt und das Blut wird aufgefrischt
und irgendwann spricht man, - genau, vom Bergfrieden in “Mellen - Au”.
H. Feisel
Deine Seite ist einfach klasse. Ein großes Lob!
Kommentiert von: Schüttguttechnik | 18. Februar 10 um 10:12 Uhr