Der Quantensprung.
Manches scheint schon unerklärlich und hin und wieder sehr gefährlich.
Innerhalb Experimenten sucht der Sinn nach Argumenten,
die viele unerklärte Sachen irgendwie plausibel machen.
So tritt vielleicht, in dem Verlauf, ein echter Magier dabei auf,
der das zu demonstrieren scheint, von dem der Skeptiker fest meint,
das Ganze sei ein Trickbetrug. Doch hat der Mensch Verstand genug
um manches wirklich zu erklären? Wenn nicht die Phänomen wären,
die ganz unerklärlich scheinen, dann wäre wohl im allgemeinen
dies kein Grund zur Diskussion. Doch alle Logik wirkt dort schon,
wenn auch größtenteils verdeckt, weil der Mensch das nicht entdeckt.
Tun Phänomen, die sich zeigen, in Quantensprüngen dazu neigen,
sich in der Art zu vollziehen? Alle Logik scheint zu fliehen,
aus der menschlichen Vernunft und aus dem Hirn als Unterkunft
von dem menschlichen Verstand. Wo sich nie die Erklärung fand,
da muss es trotzdem doch daneben die Erklärung immer geben,
wenn auch völlig unentdeckt, weil irgendwie noch ganz versteckt.
Löst der Geist, aus sich heraus, vielleicht Quantensprünge aus,
aus dem Urgrund der Substanz, in der verwandten Allianz,
von „Alles“ das im Raume reift und was die Wirklichkeit umgreift?
Die Kettenreaktion schafft ganz von Geist zu Geist die Resonanz.
Kann sich die Substanz verwandeln, dann muss es sich um Kräfte handeln,
die im Quantensprung gelingen, denn Energie muss überspringen,
wie schon die Physik beweist. Was das im Grunde wirklich heißt,
das ist der Wissenschaft nicht klar, weil lange noch nicht vorstellbar.
Die Vorstellung geschieht zumeist aber eigentlich im Geist
und nicht in den realen Fakten der angehäuften dicken Akten,
die zwar mit Wissen prahlen können, doch nicht der Welt den Glauben gönnen,
dass Wissenschaft, auf Bildung heiß, nicht wissen kann was sie nicht weiß.
Der Mensch der malt sich schon ein Bild, seit der Urmensch, noch ganz wild,
sich ein Bildnis selber machte, in der Bildung die das brachte.
Doch hat der Mensch dafür bezahlt. Die Bildung ist hübsch ausgemalt,
doch ist der Rahmen „All-gemein“ für das ganze Bild zu klein,
das aus objektiver Sicht einem wahren Gott entspricht.
Die Wissenschaft kann weiter prahlen, mit Quantensprüngen und mit Zahlen,
ohne dass sie gern begreift, dass ihr Wissen halbwegs reift,
auf halbem Weg, auf einer Strecke, zum höher orientierten Zwecke.
Skeptisch geht es stets im Nu sachlich nüchtern dabei zu,
gegenüber manchen Sachen. Wie kann man plausibel machen,
dass, in der Vorstellung gereift, der Geist als Grundsubstanz begreift,
was „Alles“ noch bedeuten kann. Das „Nichts“ jedoch ist nur ein Bann.
H. Feisel

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