Goldenes Kalb.
Aus Gold geformt ist manches Kalb. Der wahre Gott von außerhalb
des primitiven Weltgeschehens, angesichts wohl des Vergehens,
der kulturellen Religion, spräche er, in diesem Ton,
vom Rindvieh das nur außen glänzt, dann wäre aller Sinn ergänzt,
im starken Gegensatz zur Welt, die Unsinn zur Verfügung stellt.
Der falsche Wert in der Materie, im Produkt und bis zur Serie,
gaukelt manchem dummen Tor den falschen Gott auf Erden vor.
Scheinbar ist viel Prunk und Glanz, in scheinheiliger Eleganz,
das was die Gesellschaft achtet, die nur Äußeres betrachtet
und leider meistens niemals sieht, was im Verborgenen geschieht.
Würde man das klar erkennen und manchen Götzen Rindvieh nennen,
dann träfe das den alten Zopf und den Nagel auf den Kopf.
Von Gold geprägt strahlt die Materie, in der produktiven Serie,
und zum Denkmal auserkoren, täuschend alle großen Toren,
als der falsche Gott auf Erden und sinnlos tun zu Narren werden,
alle jene die dran glauben. Der Schein tut alle Sinne rauben
und die menschliche Vernunft. Es ist die religiöse Zunft
vom falschen Glanz enorm geblendet, der abrupt ganz sinnlos endet.
Wo bleibt der höhere Verstand? Stark verwickelt ist das Band,
das wie ein roter Faden läuft, wenn es sich im Wirrwarr häuft.
Manches Kalb ist sehr geachtet weil man sehr viel Gold betrachtet,
oder auch den großen Wert, den man konzentriert beschert.
Konzentrieren kann sich meist nicht ein Quäntchen von dem Geist,
als die ewige Substanz, angesichts vom falschen Glanz.
Scheinheilig bleibt ohne Zwecke der Verstand ganz auf der Strecke,
weil die Menge nur das sieht, was offensichtlich plump geschieht
und was sie außen registriert, während sich der Sinn verliert.
Was die Menge nicht erkennt und ignorierend gar nicht nennt,
das könnte man ihr nur empfehlen. Doch die tut sich die Sinne stehlen,
in der Vergötterung der Dinge und weiß nichts von dem was ginge.
Gehen würde auch das Denken, man müsste sich im Sinn beschenken,
mit dem was vielleicht ewig währt. Der Götze der zur Hölle fährt,
mitsamt seinem falschen Glanz und mitsamt der Arroganz,
fördert kurz das Wohlbefinden, von denen die sich an ihn binden,
in der kurzen Lebenszeit, doch niemals für die Ewigkeit.
Wie kann man diese Welt verschonen, vor den dümmsten Illusionen,
die alle diese Götzen nähren, die sich nicht im Sinn bewähren?
Der Mensch hängt, süchtig alle mal, am heiß begehrten Material,
ohne dass er je begreift, dass sein Blick ins Leere schweift,
wenn er zu dem Götzen sieht, der die Blicke aus sich zieht.
H. Feisel

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