Außerkosmischer Gott?
Beachtet man diese Zahlen dann muss man, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, vermuten, dass die göttliche Kalkulation der befristeten Zeit nur aus der Beobachtung und der damit verbundenen Berechnung des Kosmos und des einstigen sich zersetzenden Urkerns resultieren können. Damit muss man dann diesem lebendigen Gott unterstellen, dass er aus dem Raum tätig geworden ist und damit eben, als realer Beobachter des Universums, von außerhalb des Kosmos agiert.
Damit wäre dieser Gott, als der Allmächtige, nicht nur ein außerirdischer Gott, sondern tatsächlich ein außerkosmischer Gott. Vermutlich ist also der
Urkern, in seiner einstigen Eigenschaft, ein vollkommenes Produkt der vollendeten ewigen Substanz gewesen, als ein unter Umständen einzelner gigantischer Komplex unter einer Mehrzahl ähnlicher Gebilde. Da stellt sich die Frage ob das nicht Lebensräume eines ewigen und unsterblichen Lebens sind und ob nicht hier tatsächlich eine Vernichtung eines solchen Giganten stattgefunden hat (Satan oder Uriel als gefallener Engel?) Das klingt sehr utopisch und vor allem sehr phantastisch,
weil es das schlichte gewöhnliche Vorstellungsvermögen des allgemeinen Durchschnittsmenschen bei weitem übertrifft. Doch kann man in der ewigen unendlichen Weite des Raumes das ausschließen, was das Denkvermögen der Menschheit überfordert? Es spricht jedenfalls, bei aller zur Verfügung stehenden Logik, „All-Es“ dafür dass es göttliches Leben im Raum gibt, wobei der Raum weit über den Begriff des bestehenden Kosmos hinaus geht. „Nichts“ kann, bei Einbeziehung aller Logik (deren Grenzen sich nur im menschlichen Hirn abzeichnen), mit keinerlei Argument jemals begründet sein.
H. Feisel

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