Verbundenheit.
In seinen ganzen Lebensstunden fühlt sich ein Mensch dem Raum verbunden,
aus dem er sicher mehr erhofft. Allzu quälend scheint zu oft
die Ungewissheit „All-gemein“ tief im Geist präsent zu sein,
während der Mensch, fast wie verflucht, den Sinn der Menschenseele sucht.
In der Dunkelheit des Lebens sucht mancher seinen Sinn vergebens,
in der Gegenwart die quält, wobei er harte Stunden zählt.
Den Lebenssinn vermisst er ganz, mangels wohl von der Substanz,
die ihm die Menschheit vorenthält. Ob der Sinn der Welt zerfällt,
beginnt der Mensch sich sozusagen irgendwie gequält zu fragen,
angesichts dem was er erkennt und sinnlose Gesellschaft nennt.
Im stillen Hoffen und im Bangen weiß er damit nichts anzufangen,
mit dem was die Gesellschaft lehrt, die eigentlich kein Sinn begehrt,
oder zu begehren scheint. In Oberflächlichkeit vereint,
scheint die Gesellschaft, in dem Akt, dieser Menschheit bloß abstrakt.
Sie hat nur Kälte ausgestrahlt, während der Mensch dafür bezahlt,
mit eigens seinem Wohlergehen, im verfinsterten Geschehen.
In der Gesellschaft allgemein fühlt sich dieser Mensch allein,
von Anfang an alleingelassen und er muss die Leere hassen,
die er in der Gesellschaft fühlt, die sich stark im „Nichts“ verkühlt.
Die Götzen sind ihm allemal im Götzendienst der Welt egal.
Es entdeckt der Mensch viel Spott. Er wendet sich im Sinn zu Gott,
weil er darin die Chance sieht. „All-Es“ was im Raum geschieht,
kann er zwar nicht wirklich sehen, doch er lernt es zu verstehen
sich auf „All-Es“ zu beziehen, wo andere ins „Nichts“ entfliehen.
Er eilt, seiner Zeit voraus, zum Ausgang aus dem Irrenhaus
und will das Labyrinth verlassen. Danach beginnt er Mut zu fassen
und er wird mehr und mehr stabil. Der feste Grund ist, in dem Stil,
damit sein wahres Fundament. Der Grund führt zu dem Argument,
mit dem er nunmehr, Schritt für Schritt, den echten wahren Gott vertritt.
Diesen Weg will er betreten, wahrscheinlich nicht ganz ungebeten.
Den Ritus in dem Kult beendet und sich von Götzen abgewendet,
widmeter sich lebenslang dem ehrlichen Gedankengang,
in dem er mehr und mehr erkennt und den Verstand gesünder nennt,
als den scheinheiligen Akt, mit der Heuchelei im Pakt.
Lieber will er nüchtern sein und darum sieht er heilsam ein
was von mehr Bedeutung ist. Bedeutungslos und fad und trist
empfindet er nun jedes mal das aufgedrängte Ritual,
das bloß „Nichts“ bedeuten kann. „All-Es“ aber schließt er dann
wirklich in sein Denken ein. Kann ein Sinn erwachsen sein,
im Propheten der erkennt, dass ihn Gott beim Namen nennt?
H. Feisel
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