Menschliches Geschlecht.
Ist das menschliche Geschlecht selbstherrlich und selbstgerecht,
wenn der Hochmut dominiert und die Demut sich verliert,
in der einflussreichen Zeit, aus der echten Sinnlichkeit?
Sind die Sinne wirklich echt oder denkt die Menschheit schlecht,
im doch arg beschränkten Geist, der sich als fatal erweist,
abgewendet, voller Spott, von dem einzig wahren Gott?
Das menschliche Geschlecht auf Erden möchte gerne gottgleich werden,
und damit auch im Raum mobil,allerdings im falschen Stil,
weil sie, was immer sie auch treibt, gottlos und vergänglich bleibt.
Gott gleich wird die Menschheit nicht, aus der nur verkehrten Sicht,
aus der sie eigenmächtig strebt und hochmütig sich erhebt,
überheblich alle Zeit, vor dem Gott der Ewigkeit.
Das menschliche Geschlecht im All kommt wieder einmal ganz zu Fall,
denn der Teufel will im Haus leider auf zu viel hinaus,
im entsprechenden Motiv. Doch bleibt sein Standpunkt primitiv,
auf der Stufe, wo er steht und im Fall nach unten geht.
„All-Es“ dient der klaren Sicht, doch im „Nichts“ erkennt man nicht
den wahren Sinn der Ewigkeit. Verschwinden muss das bisschen Zeit
mitsamt der Menschheit und Beschwerden, an dem jüngsten Tag auf Erden.
Es will das menschliche Geschlecht, sehr viel eher schlecht als recht,
auf den höchsten Punkt hinaus. Daher droht ihm der Gar aus.
Das menschliche Geschlecht begehrt das wonach es sich verzehrt,
nämlich wohl, an jeder Stelle, das heiß begehrte Materielle,
doch bleibt weiterhin zumeist, kläglich scheiternd in dem Geist.
Geistreich ist die Menschheit kaum, im angestammten Lebensraum
und sie kann nur „Nichts“ erkennen und muss sich daher Sinnlos nennen.
Ist sie mal nicht mehr vorhanden, wozu hat sie dann bestanden?
War das Menschenmaterial immer nur, von mal zu mal,
für das Allerhöchste wichtig, dann bleibt die Masse Null und nichtig,
die allzu wenig Sinn versteht und dem „Nichts“ entgegen geht.
Die Entwicklung das ist drum, der Geist im Individuum,
das den Denkprozess verübt und sich nicht die Sinne trübt,
gewöhnlich in der dumpfen Zeit der leeren Ahnungslosigkeit.
Es muss die Menschheit sozusagen ihren Ungeist laut beklagen,
denn sie hat den Geist verachtet und blieb darum nur umnachtet,
in der Unkenntnis der Zeit. Die Erkenntnislosigkeit
hat daher zu „Nichts“ geführt, wie es sich für die gebührt,
die ihre Herzen nur verschließen und den wahren Gott verließen.
Der Jammer ist am Ende bloß aussichtslos und ziemlich groß.
H. Feisel
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