Adam der erste Mensch.
Der erste „Men'sch“ soll Adam sein, als „Einzahl“ und mit sich allein,
wo er sich göttlich orientiert, von der Menge isoliert,
die noch, weit vom Sinn entfernt, allzu wenig Wahres lernt,
im urtümlichen Kult von Ur, basierend nur auf die Natur.
Gott schuf den Menschen, sich zum Bild, entwickelt, denkend und nicht wild,
als erstes Wesen das bestimmt den Sinn des Lebens übernimmt.
Adam ist, als erstes Wesen, im Geist der Allmacht heil genesen,
aus dem leeren Sinn der Zeit, in dumpfer Ahnungslosigkeit,
weil er heilsam mehr erkennt, als ihn Gott beim Namen nennt.
Dieser Gott hat, in der Art, ihm die Lehre offenbart,
die, aus allerhöchster Sicht, vom räumlichen Geheimnis spricht.
Was der Allmächtige beschreibt, der vor der Welt verborgen bleibt,
erfährt der schlichte Mensch im Glauben. Den Sinn den kann ihm niemand rauben,
indem er diesem Wort vertraut und Gott real und wirklich schaut.
Adam ist dazu auserwählt dass für ihn anfangs „All-Es“ zählt
und Götter haben ihn erzogen. Adam hat erst nie gelogen,
bis zu dem Tag, im Gewissen, als der herbe saure Bissen,
der noch nicht gereiften Frucht, in der Neugier und der Sucht,
unverdaulich Zweifel weckt. Die Nacktheit hat er dann entdeckt,
denn er sieht sich dann entblößt und hofft dass man ihn nicht verstößt.
Die Handlungsweise ist tabu. Doch der Adam greift im Nu,
vorschnell und sehr unbedacht, zu dem was ihn schnell schuldig macht
und endet so im leeren Soll, denn sein Sinn der wird nicht voll,
getäuscht von einer Hinterlist, die niemals ganz vollkommen ist,
die nie den ganzen Sinn besagt und niemals nach der Wahrheit fragt.
Als Adam seinen Irrtum sieht und in das Versteckspiel flieht,
will er sich nicht die Blöße geben. Die Erbsünde steckt nun im Leben,
über Generationen und kann keinen mehr verschonen,
vor der Schwäche in dem Leben den Fehler offen zuzugeben.
Erschrocken wird ihm vielleicht klar, dass er im Urkult tätig war
und von der Religion betrogen, berauscht, von Sinnen, unter Drogen.
Kann denn die Religion der Wilden den Menschen ganz vollkommen bilden?
Eva ist zunächst noch wild und macht sich von dem Kult ein Bild,
ihrer ursprünglichen Sippe. Gott macht sie nicht aus der Rippe,
sondern aus den einstmals Wilden, muss er diese Eva bilden.
Im krassen Gegensatz zu Gott, nicht selten ein nur dummer Spott
ist im Ritual der Kleister aller Zeremonienmeister.
Wie die Fliege auf dem Leim klebt am religiösen Schleim,
in dem Ur-Kult der Kult-Ur, an dem leeren „Nichts“ ja nur,
der Mensch der sich entwickeln würde, wär da nicht die schwere Bürde,
die ihm die Religion auflegt, die sich täuschend fort bewegt. H. Feisel
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