Adams Entwicklung.
Adam lernt im Geist zu denken und kann die erste Sprache schenken,
in der sich wohl, in Denkverläufen entscheidend viele Worte häufen,
die aus dem tiefen Sinn sich formend, alles überschaubar normend,
artikulierend denken lassen und damit den Sinn erfassen.
Er beobachtet und sieht was real um ihn geschieht
und zieht daraus seinen Schluss, den er in Worte fassen muss.
Adam lernt, in großem Fleiß, was er zu erfahren weiß
und sein Wissen kommt vermehrt, solange er die Wahrheit ehrt
und aufrichtig und ehrlich bleibt, in allem was er je betreibt.
Doch so ehrlich bleibt er nicht. Er duckt sich vor dem Angesicht
dessen der sich Höchster nennt und der die ganze Wahrheit kennt,
die im ganzen Raum besteht, die ist und noch zu machen geht.
Unaufrichtig sich zu bücken, bei scheinbaren Gedächtnislücken,
nach dem Fehler, den er macht, hat er sich das beigebracht
was man eine Lüge nennt, die damit viel Verbreitung kennt.
Dem Fehler folgt damit die Sünde. Die Lüge die hat falsche Gründe,
die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das kann sich steigern ins Verbrechen,
wie Kain als erstes Beispiel zeigt, der sich fort zu pflanzen neigt
und seine Gene weiter reicht, aus denen nicht die Falschheit weicht.
Sein Ritus ist nicht weit gekommen, denn Gott hat das nicht angenommen,
was der Kain, im falschen Geist, vor dem Herrn als Lüge preist.
Die reale Wirklichkeit überragt stets alle Zeit
und die menschlichen Geschlechter, ignorierend die Verfechter,
des abgrundtiefen leeren „Nichts“. Doch Klarheit kommt vom Geist des Lichts,
der die Unwahrheit entdeckt, die sich listig nur versteckt,
als wäre sie wohl nicht vorhanden. Den Fehler bloß nicht eingestanden,
hat der deformierte Sinn. Doch worin liegt der Gewinn,
wenn sich der Geist nur dezimiert und ständig mehr Substanz verliert?
Der Geist der sich entwickeln kann, seit der Denkprozess begann,
kann das nur, in seiner Zeit, durch die reale Wirklichkeit
und dessen was die Wahrheit ist, im Gegensatz zur Hinterlist,
in der, der Geist durch Lug betört, sich selbst zerstückelt und zerstört,
in dem Zwiespalt der geschieht, wo man den wahren Sinn nicht sieht.
Es tut der Adam, im Verhalten, seine wahre Einheit spalten
und die Echtheit seiner Sinne, denn er hält nicht ehrlich inne,
um den Fehler auf zu decken, statt verkleidet zu verstecken.
Wann wird er durch die Feige satt, getarnt vielleicht vom Feigenblatt,
weil er schließlich ganz bestimmt weiter von den Früchten nimmt,
die ihn, zu viel Neugier drängend, am Baum von der Erkenntnis hängend,
weiter zu der Tat verleiten die ganze Wahrheit ab zu streiten?
H. Feisel
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