„Ich?“
Was bedeutet „Ich“ im Raum? Nicht selten schwelgt das in dem Traum
sich in seinem Innenleben in der Welt zu überheben.
Dieses nennt man in der Zeit dann die Überheblichkeit.
Was kann das „Ich“ im Geist bedeuten? Es steckt wohl in allen Leuten,
mehr oder weniger vielleicht, obwohl es sich nicht immer gleicht.
Das Ich im Menschen das nicht sieht, was logisch und real geschieht,
tut wenig nüchtern, in dem Zeichen, wie berauscht Gefühlen gleichen
die sich allzu leicht verirren und die den Geist total verwirren.
Das Ich das tut sich gern im Streben in unlogischer Art erheben
und den Sinn dazu verleiten sinnlos gegen sich zu streiten.
Die Einheit Ich ist, im Verhalten, damit in sich selbst gespalten
und muss zu einem Zwiespalt werden. Zwielichtig ist das auf Erden
was gespalten in der Sicht dem Hin und Her im Geist entspricht.
Hin und her ist, nach Belieben, der Geist, der schwankt, umhergetrieben,
in dem weltlichen Getöse, und das nennt er Gut und Böse.
Weltlich ist in diesem Brauch das geistliche Getue auch,
das, aus arg getrübter Sicht, gerne vom Mysterium spricht.
Doch ist nicht das Mysteriöse eigentlich damit das Böse,
das dem Sinn nicht irgendwann tatsächlich logisch dienen kann?
Zu der Erkenntnis aller Wahrheit fehlt die durch Licht bedingte Klarheit.
Es kann das Ich, in dem Verhalten, sein inneres Programm gestalten
und pro Gramm, sprich scheibchenweise, prägt das Ich sich langsam leise
jeweils in seiner Eigenart. Ob hart und rau, ob weich und zart,
ob bedächtig oder nicht, ist das Ich, aus seiner Sicht,
damit treibend als die Kraft, entsprechend seiner Eigenschaft.
Es kann das Ich sich in dem Leben krankhaft in sich selbst erheben
zu dem was es zu werden meint. Doch was oftmals heilig scheint
bleibt ungesund und tut nicht heilen. Das kranke Ich tut sich oft eilen
seine Krankheit zu den Zwecken aller Täuschung zu verstecken.
Dem kranken Ich fehlt irgendwie beizeiten seine Therapie.
Ist das Ich mit Gott im Bund dann wird es im Sinn gesund,
der logisch alle Wahrheit sucht und der das leere „Nichts“ verflucht,
das zur kranken Seele führt. Wie es sich im Sinn gebührt
gibt das Ich in dem Verlauf niemals seine Hoffnung auf,
in der „All-Es“ offen bleibt. Das dunkle „Nichts“ das nichts beschreibt,
ruiniert die Menschenseele. Der Heilprozess, als Parallele,
bietet aber logisch „All-Es“. Das kranke Ich kann keines Falles
ohne einen Sinn genesen und nicht selten führt, im Wesen,
das sich täuscht in seiner Zeit, in falscher Überheblichkeit,
das kranke Ich, meist überall, zu dem geistigen Zerfall.
H. Feisel

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