Geist?
Was ist aus dem Geist geworden? Lässt sich der Lebenssinn ermorden,
in Menschen die nur „Nichts“ bekennen und „All-Es“ einfach sinnlos nennen?
Ist nicht das Leben nebensächlich, in Menschen die ganz oberflächlich,
völlig ziellos im Bestreben, gedankenlos und sinnlos leben?
Der hellhörige Geist, der wache, erkennt die leere Nebensache,
die auf Erden stets geschieht und alle Menschen mit sich zieht,
in die aussichtslose Leere. Wer wirklich denkt der fühlt die Schwere,
die sich aus dem „Nichts“, am Schluss, für den Geist ergeben muss,
der nur die dunkle Leere sieht und den es schwer nach unten zieht.
Wer vorher denkt sucht einen Sinn und findet den Substanzgewinn.
Der freie bodenlose Fall vollzieht sich sinnlos überall,
wo Menschen hoffnungslos erblinden und keinen Hoffnungsschimmer finden.
Es fehlt der feste Grund in allen die grundlos immer tiefer fallen.
Als Plattform ist der feste Grund, mit dem wahren Geist im Bund,
mit der Einheit damit eins, als Basis des bewussten Seins.
Es ist der Mensch der tiefer sinnt, ein Wesen das mehr Sinn gewinnt
und der Sinn ist voll und ganz das Konzentrat als die Substanz.
Die Substanz das ist der Geist, der sich als stabil erweist,
stehend auf dem festen Grund. Das echte Heil das ist gesund,
denn Heilig ist was wirklich heilt und nicht in dem Unheil weilt.
Die sich häufig Heilig nennen und den Sinn des Heils nicht kennen,
in ihrer leeren Heuchelei, die sind im Geist nicht wirklich frei,
von der unheiligen Kraft der speziellen Eigenschaft
Scheinheiliges im Verhalten ihrer Täuschung zu gestalten.
Was nur so scheint als wär es echt das wird der Wahrheit nicht gerecht.
Was scheinbar einem Sinn entspricht, das ist der Sinn noch lange nicht,
denn viel Unsinn will auf Erden scheinheilig zum Unheil werden.
In der Selbsttäuschung der steten ergibt sich das gewisse Beten,
in dem jene, die „Nichts“ kennen, „All-Es“ vordergründig nennen,
vor dem leeren Hintergrund und das Gebet ist nicht gesund.
Heilig ist der Geist der heilt und der nicht scheinheilig verweilt,
in der puren Heuchelei. Was erkennt der Geist dabei,
im Heilprozess, der eingeleitet, von Nüchternheit im Sinn begleitet,
von der Wahrheit die geschieht, wenn er nicht klar und deutlich sieht?
Klar und deutlich im Geschehen kann der Geist die Wahrheit sehen,
vor der scheint's alle Welt nur flieht. Das Unbewusste, das „Nichts“ sieht,
macht sich im Rausch von mancher Lust seinen Inhalt nicht bewusst.
In fehlenden Gedankengängen lässt sich der Inhalt ganz verdrängen,
aus dem Geist der nur zerfällt, weil ihn kein Grund zusammenhält.
Es ist die Substanz im Geist die „All-Es“ oder „Nichts“ beweist.
H. Feisel

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