Inhalt?
Was innen fest zusammen hält und hoffentlich auch nie zerfällt,
das ist die Seele die, verhüllt, sich innen als der Halt erfüllt.
Füllen kann sich die mit Geist, der sich als die Substanz erweist
die sich logisch, bis zum Schluss, zusammenhängend bilden muss,
beziehungsweise, irgendwann, sich entsprechend bilden kann,
wenn der Mensch zu denken neigt und dem entsprechend Inhalt zeigt.
Das Menschenleben ist dabei in der Entscheidung völlig frei,
denkend in dem ganzen Leben nach dem vollen Sinn zu streben,
oder diesen zu verfluchen. Vergeblich in dem „Nichts“ zu suchen
und die Gedanken zu verwehren, tut alle Logik nur entbehren.
Bleibt die Psyche ohne Halt, in der menschlichen Gestalt,
dann muss man diese Sinnlos nennen, denn sie kann keine Hoffnung kennen.
Doch aller Hoffnung zugeneigt, im Sinn der sich dann offen zeigt,
ist der Mensch, in seinem Hoffen, denn dadurch bleibt ihm „All-Es“ offen.
Wenn sich alles nur verschließt und der Geist im „Nichts“ zerfließt,
dann hat der Mensch wohl keinen Damm, im mangelhaften Fehlprogramm.
Dann muss man von „Ver-Dammnis“ sprechen und verdammt muss das zerbrechen,
was wohl, mehr aus hoher Sicht, jener Bausubstanz entspricht,
wirkend innerhalb der Zeit, nach dem Plan der Ewigkeit.
In aller Ewigkeit verplanen, tun sich die, die bloß „Nichts“ ahnen.
Kann der Inhalt je zerbrechen? Will man von Sinn und Logik sprechen,
dann ist die Seele, in dem Stil, als der Inhalt ganz stabil,
in aller Wahrheit, die nicht trügt, zusammenhaltend fest gefügt.
Die den Sinn erkennen lassen und das Programm zusammenfassen,
die sind wie auf Fels gebaut. Man hat dem festen Grund vertraut,
im Plan der in der Logik steckt, wo der Mensch mehr Sinn entdeckt.
Der Mensch der stürzt ist rigoros in sich selber inhaltslos,
wenn er vor dem Abgrund steht, wo es scheint's nicht weitergeht.
Sinnlos sucht er keine Wende. Scheinbar ist sein Weg zu Ende.
Es stürzt die physische Gestalt, denn die Psyche hat kein Halt.
Der Inhalt ist dem Menschenleben nicht automatisch mitgegeben,
denn den muss sich der Mensch erwerben, trotzend einem Haufen Scherben,
den die Gesellschaft produziert, während sie den Sinn verliert.
Der Mensch muss denkend Sinn erringen. Der Inhalt lässt sich nicht erzwingen,
in auswendigen leeren Worten und inhaltslos ist aller Orten
sehr viel Religion zu lange, gottlos in sich selbst zugange.
Was kann der echte Inhalt sein? Unbewusst und allgemein
bleibt der äußere Effekt, der auswendig nur überdeckt,
was als Inhalt fehlen tut. Nur die Substanz entspricht dem „Gut“
und substanzlos mit Getöse vergeht ganz inhaltslos das Böse.
H. Feisel

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