Ritus & Co.
Was entleert ist nennt man Ex. Im Ritus wirkt nur der Reflex
und reflektiert wird immer schon der Ritus mancher Religion,
wo alle die Legionen walten, die „Re-Tour“, in dem Verhalten,
vom wahren Ziel genau genommen, retour auf Wegen abgekommen,
völlig sinnlos, ohne Segen, den Kult in ihrem Ritus pflegen.
Der Ritus dient in der Gestalt dem erstrebten Sachverhalt
dass die Religion vereint was gemeinsam stärker scheint.
Doch es erweist sich alle Zeit gewöhnlich die Gemeinsamkeit
als gemeinhin sehr gewöhnlich und mit „All-Es“ unversöhnlich,
in dem „Nichts“ der Religionen, die in dem Ritus keinen schonen.
Religiös ist alle Zeit gewöhnlich die Geschäftigkeit
und mancher ist sehr viel beschäftigt, während er den Wunsch bekräftigt,
dass die Religion ihn segnet, wo er dem Ritual begegnet.
Wo Ritual & Co erstarkt da findet sich bestimmt ein Markt,
und mancher ist, geschäftlich tüchtig, auf den Profit im Mammon süchtig.
Viel verübt ist allemal das religiöse Ritual,
in dem ein jeder ganz bestimmt einen Gott in Anspruch nimmt,
bezüglich seiner Interessen. Fast jeder hat dabei vergessen,
in der versteckten Hinterlist, dass der so nicht verfügbar ist.
Vereinnehmbarist aus der Sicht, dieser Gott wohl eher nicht.
Der wird sich wohl kaum täuschen lassen, von denen die nur „Nichts“ erfassen
und dem großen „All-Es“ wehren, um im Ego zu begehren,
was primitiven Trieben nützt. Den Selbstbehauptungstrieb beschützt,
innerhalb der Kreatur, keineswegs in der Natur,
dieser Gott in plumpen Normen, denn der will viel höher formen,
hochwertig aus dieser Zeit, zum Wesen in der Ewigkeit.
Ritus & Co sind viel zugegen, wo die Menschen sich bewegen,
zu dem was ihnen wichtig scheint. Doch wer den Sinn zu finden meint,
der hat sich bloß im Kult geirrt, weil der Ritus nur verwirrt.
Der Ritus fordert zwar Gebühren, doch kann er kaum zur Kenntnis führen.
Monoton und sehr abstrakt und keineswegs im Sinn intakt
ist das Ritual zu nennen, denn es gibt nichts zu erkennen.
Kann der Ritus die verbinden, die sich dort zusammen finden,
mit einer Hoffnung in der Zeit und wieweit ist die Ewigkeit
daraus denn zu definieren? Der Ritus muss den Sinn verlieren,
in der äußerlichen Handlung. Verinnerlicht ist die Verwandlung
der Bedeutungslosigkeit, zur Deutung aller Ewigkeit.
Es ist der Ritus schon sehr lange immer ständig viel zugange,
im Zeichen vieler Religionen. Der Ritus tut die Welt nicht schonen,
die der Täuschung, die nichts hält, ständig neu zum Opfer fällt.
H. Feisel

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