Null und Nichtig.
„All-Es“ ist im Raum ganz wichtig. Das „Nichts“ bleibt aber Null und Nichtig,
in einem völlig leeren Raum und ein Grund bestünde kaum,
für alles das was existiert und sich in dem Raum formiert,
als grundsätzliche Raumsubstanz. „All-Es“ bildet sich wohl ganz
aus dem Urgrund, Stück um Stück, zerstückelt in dem Raum zurück,
wahrscheinlich wohl mit einem Schlag, am gewissen Jüngsten Tag.
Räumlich ist in dem Geschehen die Größe wohl nicht einzusehen,
die im Prinzip am Wirken ist. Ob die Menschheit nicht vergisst,
hochmütig in dem Begehren, demutvoll zurückzukehren,
in Anbetracht der Winzigkeit, der Welt in der Vergänglichkeit?
Eines das ist sicher richtig: es ist der Hochmut null und nichtig,
der überheblich das nicht sieht was selbstherrlich und falsch geschieht,
in der Überheblichkeit, der leeren Sinnverlorenheit.
Der Mensch entscheidet sich zumeist, in dem gewissen Quantum Geist,
für das was er in sich, erst still, als Programm gestalten will,
je wie er, vom Ziel entfernt, seinen Weg zu gehen lernt.
Der Weg ist lange nicht das Ziel. Es vergeht der Weg im Spiel
dessen was kein Sinn betreibt und ziellos auf der Strecke bleibt.
Null und nichtig muss auf Erden der böse Geist im Menschen werden,
der sich nur im Raum verliert, das „Nichts“ im Sinne anvisiert.
Das „Nichts“ bleibt immer null und nichtig, denn das „Nichts“ ist niemals wichtig,
genau so wenig wie die Zeit der leeren Hoffnungslosigkeit.
Null und nichtig muss das Leben hoffnungslos zum Abgrund streben,
wenn es keinen Sinn erreicht, der „All-Es“ in sich selbst erreicht.
Ist der Inhalt programmiert, im Geist der sich nicht selbst verliert,
als das wesentliche „Gut“? In selbstzerstörerischer Wut
zerstört sich selbst der böse Geist, der keinerlei von Sinn beweist,
in der Verwirrung seiner Sinne. Es hielt der irre Geist nicht inne,
in seinem auswendigen Treiben, um innwendig stabil zu bleiben.
In abgrundtiefen schlimmen Zwängen will Böses allen Sinn verdrängen.
Es ist kein Sinn verinnerlicht. Null und nichtig aus der Sicht
muss alles Böse allgemein die Sackgasse im Abgrund sein.
Wenn der Kern, um den es geht, explosiv zerstreut vergeht,
dann liegt der Verdacht nicht fern: es gleicht der Effekt dem Kern,
der einst als Urkern explodiert und sich als Einheit selbst verliert.
Null und nichtig muss auf Erden der böse Kern des Menschen werden.
Ob ein Mensch der Wahres meint sich zum guten Kern vereint,
in dem konzentrierten Sinn und damit im Substanzgewinn,
das lässt sich deutlich hinterfragen. Zerstreut ist aber sozusagen
was nur, weil es „Nichts“ ersann, null und nichtig werden kann.
H. Feisel

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