Fortsatz.
Setzt sich der Gedanke fort, von dem ursprünglichen Ort,
dann lässt sich der Geist erkennen. Das wäre die Substanz zu nennen,
die sich konzentrieren kann, bis hoffentlich, auch irgendwann,
vielleicht die Wissenschaft entdeckt was realistisch in ihm steckt,
im so genannten Lebensgeist, wenn der sich als Substanz erweist.
Was formuliert denn die Gedanken die zwischen Für und Gegen schwanken,
im so genannten Sachverhalt? Bewahrt der Geist noch die Gestalt,
nach dem Ende in der Zeit, zum Trotz von der Vergänglichkeit,
um im Fortsatz, sozusagen, allen Tod zu überragen?
In Sätzen hat der Geist gesprochen. Im Fortsatz bleibt er ungebrochen.
Es hat der Geist sich aufgebaut, indem er allem Sinn vertraut,
indem er die Substanz, als „Gut“, weiter fortentwickeln tut,
zur erfüllten Menschenseele. Kämpfend wohl in der Querele,
zwischen Gutem und dem Bösen, kann sich der Geist vom Schatten lösen,
den mitunter, bis zum Schluss, das Licht des Lebens werfen muss,
wenn er voll ins Helle tritt. Der helle Geist, solang er stritt,
mit dem Schatten von dem Licht, akzeptiert die Leere nicht,
innerhalb vom dunklen „Nichts“. Der Schatten, jenseits allen Lichts
lässt den Menschen „Nichts“ erkennen. Das muss derselbe sinnlos nennen,
in dunkler Ahnungslosigkeit mit sich selber tief im Streit.
Der Geist zeigt sich vom „Nichts“ betroffen. Im Denken will er weiter hoffen,
bei Sätzen, die er formuliert, damit er nicht den Sinn verliert.
Der Fortsatz der bestehen bleibt, in dem was ihn stark weitertreibt,
kann ihm mehr Erkenntnis bringen. Kann dem Geist der Sinn gelingen,
der, vor der Wissenschaft verdeckt, im großen, ganzen „All-Es“ steckt?
Es will der Geist erhalten bleiben. Darum muss er das beschreiben,
in fortgesetzten Denkansätzen, verachtend alles dumme Schwätzen,
was aller Fortsatz, irgendwann, erfüllt vom Geist bedeuten kann.
Hat sich damit, einmal zuletzt, der Geist des Lebens fortgesetzt,
aus den Gesetzen dieser Zeit, über die Vergänglichkeit?
Aus vielen Sätzen, so wie diesen, ist der Fortsatz schon bewiesen,
denn es setzt sich von dem Ort, der Sinn bestimmt viel weiter fort.
Kann der Geist, in seinem Bangen, den hohen Sinn im Raum erlangen,
den er hoffend sich ersehnt, an der Botschaft angelehnt,
wenn sie die Götter überbrachten, die den Sinn erfahrbar machten?
So mancher Mensch hat das versäumt und grundlos nur vom „Nichts“ geträumt,
was er seinen Alptraum nennt, wo er nur den Abgrund kennt,
in den er tief zu stürzen droht und mancher Mensch ist arg verroht,
im primitiven Naturell und darum ganz bestimmt nicht hell,
im Schatten seiner Finsternis. Der dunkle Geist ist nur Verschliss.
H. Feisel

Kommentare