Eva ist Ev im A.
Es bleibt das Weib nicht gern allein. Glücklich kann am Anfang sein,
im unschuldig naiven Sinn, in dem A, sprich im Beginn,
der Mensch vom weiblichen Geschlecht und die Unschuld gibt ihr Recht,
der gewissen jungen Frau. Verliert sie die dann wird sie schlau,
in der Erkenntnis auch des Bösen, bedingt durch Haken und die Ösen,
in den die Frau sich, irgendwann, ahnungslos verfangen kann,
wenn sie, zu naiv, vergisst, was vorher zu bedenken ist.
Es schwelgt die Eva, noch ein Stück, ihres Weges in dem Glück,
das sie gewisse Zeit empfindet. Als das Glück ihr dann entschwindet,
in der Einheit wo sie weilt, ist sie zweifelnd zweigeteilt.
Die Einheit bleibt ihr nicht erhalten. Wie kann der Mensch den Sinn gestalten,
in seinen unbewussten Sinnen und im Bewusstsein das gewinnen
was der Wahrheit, aus der Sicht, und dem vollen Sinn entspricht?
Im zwielichtigen Argument, das man oft verführend nennt,
glaubt der Mensch, in manchen Sachen, eigentlich was gut zu machen,
doch setzt er oft, verführt im Ziel, sein ganzes wahres „Gut“ aufs Spiel.
Es zehrt die Eva von den Feigen. Naiv tut sie zum Fehler neigen,
allen guten Rat verachtend, vor viel Neugier fast verschmachtend,
um ahnungslos, in dem Verhalten, ihren Fehler zu gestalten.
Der Fehler der geschieht im Nu und feige gibt man ihn nicht zu.
Glücklich ist halt der Beginn, im noch nicht verfälschten Sinn,
der noch nicht verkehrt betört und unschuldig dazu gehört,
im Wesen das sich nicht sehr scheut und sich der Lebenslust erfreut,
in der noch völlig reinen Lust, sich der Nacktheit nicht bewusst.
Dann fühlt sich Eva nackt und bloß, denn ihr Fehler der ist groß,
den sie im falschen Denken macht. Sie hat sich selbst um das gebracht,
was eigentlich die Unschuld ist, was unbeschwert und glücklich ist,
in der Einheit des Gewissens. Die Feigheit des gewissen Bissens
schlägt dem Menschen sozusagen in der Erkenntnis auf den Magen,
dass nach der Feigheit, sehr beklommen, die Gewissensbisse kommen.
Es ist die Eva, das scheint klar, glücklich im Anfang wie es war,
wo sie, als die noch unbefleckte, vorerst keine Schuld entdeckte,
innen in dem Seelenraum. Ihr Guthaben bewahrt sie kaum,
wobei sie in den Schulden steckt, die sie mehr bewusst entdeckt,
nach ihrem unbewussten Sein. Es zehrt das „Böse“ allgemein
an den Nerven der Gemüter, doch das „Gute“ sind die Güter
die der Geist als Sinn erkennt und nicht einfach nutzlos nennt.
Sinnlos will im Fehlverhalten das Böse bloß das „Nichts“ verwalten.
Die Eva hat was falsch gemacht, denn sie ließ „All-Es“ außer Acht
nach der folgenden Devise: es führt der Vorwitz zu der Krise.
H. Feisel

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