Erdacht.
Alles was der Geist je weiß erdenkt er sich, in seinem Fleiß,
praktizierend, in der Länge, hilfreich die Gedankengänge.
Alles, was er glaubt zu wissen, lässt mitunter das vermissen
was man Sinn und Logik nennt, wenn er doch nur nichts erkennt.
Bei allem, was er wissend glaubt, ist dem Menschen das erlaubt
was er glauben machen will und der Gedanke formt sich still.
In dem menschlichen Gedränge beschreitet er Gedankengänge,
wie in einem Labyrinth. Während sehr viel Zeit verrinnt,
seit er das Paradies verließ, wie es in dem Irrtum hieß,
lässt sich der Irrgarten, beim Schreiten, logisch nicht real bestreiten.
Es ist die Logik der Gedanken eingewiesen in die Schranken
die das Entwicklungsstadium zeigt. Was mancher still zu glauben neigt
muss sich als Hirngespinst erweisen und es muss der Geist entgleisen,
der alle Logik von sich weist und sich mit grobem Unsinn speist.
Viel Unsinn hat die Welt erdacht und den Sinn kaputt gemacht
und, in der Art arg betört, die Logik allzu oft zerstört.
Darum geht der Geist, der wirre, sinnlos häufig in die Irre,
vorerst noch den Ausweg suchend. Diesen ausweglos verfluchend
muss er in dem Wahnsinn enden, denn er tut keinen Sinn verwenden,
in dem die Logik existiert, die er nach und nach verliert.
Vieles hat die Welt erdacht und doch hat es kein Sinn gemacht,
wenn sich der Mensch im „Nichts“ verliert. „All-Es“ wäre propagiert
wenn die Welt den Sinn nicht raubte und an ein höchstes Wissen glaubte,
das sie selber nicht besitzt. In Diskussionen sind erhitzt
die philosophisch und doch blind den Theorien stets hörig sind
und die theologisch sprechen und sich selbst den Sinn zerbrechen.
Erdacht ist immer, irgendwie, jede Form der Theorie.
Doch wenn die den Sinn nicht findet und sich wie die Schlange windet,
in dem Dickicht der Gedanken, den mitunter häufig kranken,
dann nimmt der Geist bestimmt nicht teil, an der Genesung in dem Heil.
Die Entwicklung gleicht indessen im Inneren den Heilprozessen
und, wer kann, hat weit gedacht. Erdachtes hat dann Sinn gemacht,
wenn sich die Logik nicht verliert, wenn der Geist sich informiert,
innen in den Formationen. Die ganze Wahrheit tut nicht schonen,
weil sie den Menschen, bis zum Schluss, mit allem konfrontieren muss.
Der Geist der heilt hat das erdacht was ihm Sinn und Hoffnung macht
und heilig ist der Geist sehr lange dabei heilend viel zugange.
Was „Heilig“ ist muss, allgemein, grundsätzlich darum heilend sein,
in logischen Gedankengängen, die mit dem Sinn zusammenhängen.
Heilsam hat der Geist erdacht was den Verstand gesünder macht.
H. Feisel

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