Ende gut, All-Es Gut?
Ist nicht der Mensch, ganz allgemein, am Ende mit sich ganz allein,
denn wer kann ihm am Ende nützen und ihn vor seinem Ende schützen?
Zu Ende geht der Lebensmut. Ist am Ende alles „Gut“,
als die Substanz und als Gewinn, dann hat das Leben einen Sinn,
im Dasein, wenn der Mensch begehrt, was ursächlich mal wiederkehrt,
als das wesentliche Ziel. Das Denken das erreicht sehr viel,
um den Inhalt zu erkennen und das Programm als Fakt zu nennen,
in der realen Wirklichkeit. Zum Denken bleibt genügend Zeit,
solange sich der Mensch besinnt und Teil um Teil dazu gewinnt,
und in dem Denkprozess gereift dabei beständig mehr begreift.
Jedoch wird leider, oft indessen, in mangelhaften Denkprozessen,
die Zeit die bleibt sehr viel verkannt und der Sinn wird kaum genannt,
weil der auch geglaubt sein muss. Mit der Zeit ist einmal Schluss
und der Mensch steht vor dem Ende und dort sieht er keine Wende,
wo's auf dem Weg zum Abgrund geht und wo die Zeit nicht mehr besteht.
Ist am Ende alles gut und was wird aus dem Lebensmut,
den alle Menschen, die entfernten, irgend einmal schätzen lernten?
Ist am Ende „All-Es“ aus? Sinnlos endet im Garaus
manches ungereifte Wesen und aus dem „Nichts“ ist nichts zu lesen.
Wo der Mensch im „Nichts“ verweilt hat „All-Es“ wenig mitgeteilt.
Mitgeteilt, in manchem Wort, ergäbe sich ein Sinn am Ort,
wenn denn einmal, aus der Nähe, die Gesellschaft manches sähe,
was sie sehr wohl sehen könnte, wenn sie sich die Chance gönnte,
einmal innigst nachzudenken. Den Gedanken fort zu lenken
das wäre möglich in dem Sinne, doch hektisch hält die Welt nicht inne,
die sich rasant im Kreislauf dreht, bis nichts mehr zu machen geht.
„All-Es“ ist reales „Gut“ und nur die Welt im Übermut,
weiß das Wort, in guten Sätzen, nicht wirklich klüger einzuschätzen.
Nicht ewig auf der Welt daheim macht sich der Mensch oft keinen Reim,
auf das was, religiös verschleimt, sich selten einmal wirklich reimt.
Empfängt der Mensch den wahren Segen? Auf das Ende zubewegen
muss sich jeder Schritt für Schritt und keiner nimmt dabei was mit,
von dem mit dem er zu gern prahlt, wobei er für die Schuld bezahlt,
die ihn am Ende niederdrückt. Am Ende geht der Mensch gebückt,
der nicht mehr aufrecht gehen kann und am Ende denkt er dann,
dass er in allem, was er machte, sich selten viel Gedanken machte,
im endgültigen wahren Sinne. Nun am Ende hält er inne,
weil in dem bisschen Zeit, die bleibt, ihn nun nichts mehr ständig treibt.
Ist nun am Ende alles „Gut“? Wer kann nun noch wohlgemut
einem Ziel entgegen sehen, um in diesem Sinn zu gehen?
H. Feisel

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