Der Fall.
Der Sündenfall im Paradies, als man ihn aus dem Garten wies,
den Adam einst, in diesem Fall, vermehrt sich danach überall,
in den gewissen Eigenschaften, die in der Vererbung haften,
in dem Stammbaum der vermehrt, was nicht alle Wahrheit ehrt.
Die Sünde hat der Mensch vollbracht, die er zur Gewohnheit macht,
von allem Sinn nur weit entfernt, als er nichts aus dem Fehler lernt
und seinen Fehler gern versteckt. Den Zweifel hat er so entdeckt,
den Zweifel an der Ehrlichkeit und zwielichtig ist er bereit,
an sein Versteckspiel längst gewöhnt und kaum mit einem Sinn versöhnt,
die ganze Wahrheit verdecken. Doch die bleibt im Gewissen stecken.
Die Gewohnheit in dem Wesen lässt sich aus den Genen lesen.
Wenn Adam die Gewohnheit übt, die seine klaren Sinne trübt,
dann dient er damit auch dem Bösen. Vom Schatten kann er sich kaum lösen
und er steht, aus trüber Sicht, in dem Schatten von dem Licht.
Den Fehler sieht er hinterher, doch leider fällt es ihm wohl schwer,
seinen Fehler in dem Leben offenherzig zuzugeben.
Es tut der Mensch stets dazu neigen seine Schwäche nicht zu zeigen,
doch die Schwäche ist vorhanden und hat immerfort bestanden,
in der Leugnung jenes Bissens, bei der Belastung des Gewissens.
Der Mensch der leugnet voller Fleiß was er im Grunde besser weiß.
In der Vererbung überall wird das damit zum Sündenfall,
denn die Erbsünde geschieht, die man kaum tatsächlich sieht,
es sei denn der, der irgendwann, vollständig weise denken kann
und sich damit selbst erkennt, indem er sich die Schwächen nennt.
Das Selbstbewusstsein nimmt man wichtig, doch es wäre folgerichtig
und damit logisch angebracht, dass der Mensch, der Fehler macht,
seine Selbsterkenntnis übt und nicht sein Bewusstsein trübt,
in der Sünde seiner Lügen, die ihn selbst im Geist betrügen.
In allen Lügen zeigt sich meist die tiefe Spaltung in dem Geist,
weil der Mensch in sich gestaltet was die Einheit in ihm spaltet.
So wird der Mensch, der aufrecht steht, und selbstbewusster weiter geht
als das unbewusste Tier, schreitend auf der Erde hier,
leider trotzdem, überall, in seiner Sünde, zu dem Fall,
indem er die Erkenntnis nennt und das Böse auch erkennt.
Das „Böse“ kann er auch erkennen. Sein „Gut“ beginnt sich aufzutrennen,
in der Spaltung seiner Sinne und selten hält er denkend inne,
um sich selber zu belehren, man müsse sich dagegen wehren,
die Sünde in sich zuzulassen. Haltlos tut er ins Leere fassen
und er wird, im Fall des Falles, selbstverloren vor dem „All-Es“
das er nicht dem „Nichts“ vorzieht, obwohl er schon den Abgrund sieht.
H. Feisel

Kommentare