Herzblut.
Das Herzblut fließt, als Strom des Lebens, in den Adern nicht vergebens,
denn es bringt Lebensenergie. Das Herz der Sache „Mensch“ ist nie
als nebensächlich abzutun. Welcher Mensch ist schon immun,
gegen das entleerte Denken es sei dem Herz kein Sinn zu schenken?
Die Wärme die das Herzblut bringt führt dazu dass das „Gut“ gelingt.
Wird das Herz des Menschen kalt, bleibt nur die äußere Gestalt,
die seelenlos und leer erscheint und im Grunde „Nichts“ mehr meint.
Verfinstert sich die Menschenseele, im kalten Zustand der Querele,
dann kommt der letzte Sinn abhanden und der Geist hat nichts verstanden,
auf dem Standpunkt wo er fällt, weil ihn kein fester Grund mehr hält.
Es fließt das Herzblut durch die Adern und doch tut mancher mit sich hadern,
in der argen Herzenskälte, seit er die Entscheidung fällte
an keinen Gott im Raum zu glauben. Das Wissen mag er sich erlauben,
das ihn zu der Entscheidung drängt, was mit der Sicht zusammenhängt,
die alle Bildung mit sich bringt. Doch weil das ganze Bild misslingt,
im nur mangelhaften Wissen, ist auch der Sinn der Welt verschlissen
und Herzlichkeit zeigt viel Verschleiß, weil die Welt den Grund nicht weiß.
Die Seele speichert all ihr „Gut“ und göttlich ist die Herzensglut,
die den Sinn für Gott erwärmt. Das Götzenbild das lauthals lärmt,
im öffentlichen Medium, macht jedoch die Menschen dumm.
Das Götzenbild bewegt sich, drum, rund um die Uhr und ist nie stumm;
und kein Mensch kann es, im Geschehen, jemals wirklich übersehen.
Die Welt gibt auf viel Lügen acht, denn die sind stets publik gemacht,
völlig schamlos zwecks Profit und aller Unsinn teilt sich mit,
der sich bis zum Blödsinn steigert. Der hohe Sinn der bleibt verweigert,
denn er passt nicht ins System. Der Sinn ist absolut extrem,
als krasser Gegensatz zur Welt, die Blödsinn zur Verfügung stellt
und die Blödheit hier auf Erden kann vermehrt zum Übel werden.
Es wird das Herz in vielen kalt und der Dämon, in Gestalt,
wie der Name schon besagt, ist bei der Dämlichkeit gefragt.
Es führt viel Dämlichkeit auf Erden zu den kalten Herzbeschwerden
und in dem was man gestaltet sind die Herzen meist erkaltet,
gegenüber diesem Gott, der verächtlich, allen Spott
zu guter letzt beiseite schiebt. Wer den Sinn der Logik liebt,
der kann keine Götzen lieben und hat sein Herzblut dem verschrieben,
der als wahrer Gott begehrt was den Sinn der Wahrheit lehrt.
Das Herzblut wärmt, in kalter Zeit, nur im Sinn der Göttlichkeit
und wer denkt will mehr bezwecken und sein Herz für Gott entdecken.
Doch dieser Gott der Ewigkeit hat wenig Platz in dieser Zeit,
in der kein Herz für ihn besteht, wobei die Zeit zu Ende geht.
H. Feisel

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