Ausharrend.
In der Kälte fast erstarrend, trotzdem noch der Dinge harrend,
denkt der Mensch, der drauf besteht, dass mehr Sinn zu machen geht
und er klettert auf der Leiter, der Entwicklung ständig weiter.
Allem Widerstand zum Trotz, behindert wie durch einen Klotz,
der sich an dem Bein befindet und ihn an die Ohnmacht bindet,
kann sich mancher doch befreien. Die ohnmächtig um Hilfe schreien,
die sehnen sich vielleicht zeitlebens, hoffnungslos und ganz vergebens,
andauernd und überall, nach einer Hilfe in dem Fall.
Eine Hilfe zu erhoffen das macht mitunter sehr betroffen,
weil das Umfeld nicht versteht um was es realistisch geht.
Ausharrend noch lange Zeit, in enormer Zähigkeit,
versucht der Mensch sich zu besinnen. An Stärke kann er zugewinnen,
im inneren zentralen Kern. Der Gedanke liegt nicht fern,
dass der Geist im Innern reift und im Grunde mehr begreift,
als alle jene die im Leben, im oberflächlichen Bestreben,
sich behauptend an den Plätzen, nur primitive Stärke schätzen.
Stark macht sich, in seinen Taten, unter allen den Primaten,
wer natürlich dazu neigt, dass er sich überlegen zeigt.
Doch was bedeutet in der Zeit alle Überlegenheit,
in der primitiven Norm der noch urtümlichen Form?
Ausharren muss oft zumeist dem entsprechend dieser Geist,
der sich fortentwickeln will. Das macht derselbe in sich still,
allen Widerständen trotzend, verachtend jene die nur protzend
mit primitiver Stärke prahlen und eventuell mit Zahlen
des angehäuften Kapitals. Gezeichnet mittels ihres Mals
sind alle jene die am meisten sich den großen Irrtum leisten,
es sei das Material der Zeit von ewiger Beständigkeit.
Der Geist der ausharrt ist bedächtig und Sinn wird in den Schwachen mächtig,
die Primitives gern vermeiden und durch die Primaten leiden.
Entwickeln kann sich lebenslang der Geist in seinem Werdegang.
Der Sinn ergibt sich im „Es werde“, sprichwörtlich aus dieser Erde,
in dem was sich noch, irgendwann, aus dem Geist entwickeln kann,
der ausharrend im Denken weilt, während sich die Welt beeilt
allen Unsinn auszuhecken. Der Sinn der wäre zu entdecken,
wenn die Welt zu „All-Es“ neigte. Das „Nichts“ bleibt das was sich nie zeigte
wo die Welt ins Leere starrt, die sinnlos ohne Geist verharrt
und in Vergänglichkeit vergeht. Wo keine Hoffnung mehr besteht,
da muss stets in dem Geschehen alle Stärke schnell vergehen,
mit der die Gesellschaft prahlt, die immer wieder drauf bezahlt,
für ihren dummen Übermut und ohne wirklich echtes „Gut“.
H. Feisel

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