Unverstand.
Mit sehr viel Heuchelei verbunden, in den scheinheiligen Stunden,
ist man nicht zu Verstand gekommen. „Nichts“ im Sinne angenommen,
in dem mangelnden Verstand, entbehrt in Wahrheit was verband,
einst mit „All-Es“ in dem Raum. Der Unverstand genügt wohl kaum,
um „All-Es“ faktisch wahr zu nennen, denn Unverstand lässt „Nichts“ erkennen.
Was ist die Erkenntnis wert, die auf Erden sehr erschwert,
hoffentlich und irgendwann, mehr zur Geltung kommen kann?
Die mittels nur abstrakter Zahlen gerne vom Verstand viel prahlen,
definierend den Verstand mit dem was mit viel Macht verband,
die können den Verstand nicht kennen, in dem was sie ganz sinnlos nennen.
Der Unverstand zeigt sich in Größe, verheimlichend die nackte Blöße
seiner Unverständigkeit. Haschend nach Vorteil alle Zeit,
sucht der Unverstand im Sinn, in der Materie den Gewinn,
der ihm, bei dem was er betreibt, im Geist nur vorenthalten bleibt.
Der materiell geprägte Sinn kennt nicht den Substanzgewinn
in dem Geist der Ewigkeit, sondern nur die Sucht der Zeit,
in der eigentlichen Flucht, vor dem was die Erkenntnis sucht.
Wer was erkennt, nicht nur zum Schein, der muss auch verständig sein,
im entsprechenden Verstand. Im Unverstand, der „Nichts“ verband,
mit dem erstrebenswerten Sinn, da fehlt es an Substanzgewinn.
Unverständig bleibt verwehrt was ein Gott in Worten lehrt
und diese Lehre zu verstehen, das kann im Unverstand nicht gehen.
Unverständlich muss das bleiben was Götter als den Sinn beschreiben,
weil die Menschheit wenig reift und eigentlich nur „Nichts“ begreift.
Die Menschheit geht dem Kult zur Hand, im rituellen Unverstand,
in der Gewohnheit die sie übt. Gewöhnlich bleibt die Sicht getrübt,
derer die nur Kult gestalten. Es wiederholt sich das Verhalten
im eingeübten Ritual und der Verstand stößt jedesmal
ahnungslos an seine Grenzen. Es lauscht die Welt zu Raumfrequenzen,
in der Hoffnung wohl auf Mehr und phantasieren kann man sehr.
Es reicht die Phantasie nicht weit, in dem Unverstand der Zeit,
und der Verstand bleibt ausgeschaltet. Das Wort Gottes sei veraltet,
hat die Gesellschaft angenommen und ist nicht zu Verstand gekommen,
weil sie wirklich nicht versteht um was es realistisch geht.
Damit ist an der Stirn das Mal in dem Unverstand real,
in der Oberflächlichkeit der Gedankenlosigkeit.
Es ist das Mal der rechten Hand, mit geprägt vom Unverstand
und innerhalb von dem Geschehen als die Tätigkeit zu sehen.
Eingefahren sind die Gleise der Denk- sowie der Handlungsweise
und die Welt kann „Nichts“ verstehen, um „All-Es“ niemals einzusehen.
H. Feisel
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