Desorientiert.
Die Gesellschaftsform verliert, in der Bildung informiert,
doch trotzdem leider nur vermessen, jenes Maß der Interessen,
das göttlich vorgegeben ist und „All-Es“ an dem Sinne misst.
Die Bildung ist daher genormt und in der Welt als Bild geformt,
das man sich vom Weltraum macht. Doch hat man wirklich weit gedacht,
in der eingeschränkten Zeit und angesichts der Ewigkeit,
bezüglich aller Möglichkeiten, die, die Wirklichkeit begleiten?
Führt alle Wirklichkeit viel weiter, dann wird die Welt nicht viel gescheiter,
in der Wirklichkeit der Wilden, die sich ziemlich sinnlos bilden.
Gottlos hat die Welt im Spiel nur den Götzendienst zum Ziel.
Desorientiert sind hier und heute hochgebildet alle Leute
die sich überheblich zeigen und dümmlich kaum zum Denken neigen,
in der nur beschränkten Sicht. Orientiert ist mancher nicht
an umfangreichen Möglichkeiten die alle Raumsubstanz begleiten,
in der Entwicklung die geschieht, wie sie die Welt noch längst nicht sieht.
Wissen Menschen, an viel Plätzen, die Möglichkeiten einzuschätzen,
die sie wohl, in dem Geschehen, nicht ansatzweise wirklich sehen?
Gibt es einen Gott im Raum, dann ist das Leben sicher kaum
auf die Vergänglichkeit beschränkt. Wer meint dass Spott die Götter kränkt,
der ist sicher schlecht beraten, in der Torheit seiner Taten.
Was liegt einem wahren Gott im Grunde an dem blöden Spott,
den der Mensch nicht selten treibt, der dümmlich auf der Strecke bleibt?
Kann man Gott beleidigen? Muss sich der Sinn verteidigen,
der im Prinzip gegeben ist, gegen Menschen die nur trist
tatsächlich nur verblödet sind? Desorientiert und schlichtweg blind
sieht die Gesellschaft allgemein real im Grunde nur „Nichts“ ein,
hat keine Einsicht je gekannt und nie den ganzen Sinn genannt.
Der Welt bereitet manches Sorgen und aller Sinn blieb ihr verborgen.
Die Orientierungslosigkeit, haftet am Trugbild ihrer Zeit,
wenig über Sinn verfügend, sich mit dem falschen Bild begnügend.
Desorientiert am wahren Gott, im tagtäglichen Alltagstrott,
lebt die Gesellschaft allgemein ständig in den Tag hinein,
ohne weiter nachzudenken. Die Welt tut die Gesellschaft lenken,
wo auch immer oder wie, doch viel mehr erkennt man nie,
in der abgelenkten Zeit. Verdrängt ist die Vergänglichkeit
aus dem Bewusstsein der Genossen und völlig unbewusst beschlossen
hat man wohl, in allem Streben, oberflächlich fortzuleben.
Bloß oberflächlich orientiert hat die Menschheit ungeniert,
irgendwie und nach Belieben, ihren Götzenkult betrieben.
Desorientiert, an diesem Ort, schreitet die Gesellschaft fort.
H. Feisel

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