Von Angesicht zu Angesicht.
Wenn ein Gott die Worte spricht, von Angesicht zu Angesicht,
zu einem Menschen seiner Wahl, dann ist Adam aus der Zahl
der Menge, dieser so genannten, als Individuum entstanden,
das im hohen Sinn bewährt, vollendet in den Himmel fährt.
Von Angesicht zu Angesicht bewährt sich sicher aber nicht,
der Götzendienst im Kult von Ur, als ein Abbild der Natur,
woraus die Kult-Ur entsteht, die vom Ur-Kult übergeht.
Von Angesicht zu Angesicht, entgegen nehmend den Bericht,
empfängt real, an seinem Ort, der Prophet die Worte dort,
wo ihm der wahre Gott begegnet. Darum ist er mit Sinn gesegnet.
Der Sinn ergibt sich jedesmal, damit konkret und ganz real,
von Angesicht zu Angesicht und ein Märchen ist das nicht
was die Propheten deutlich sagen, die dem zu widersprechen wagen,
was das Umfeld der Kult-Ur, im Kult des Machttriebs immer nur,
in den Legenden zubereitet. Die Welt, die allen Sinn bestreitet,
der im Wort des Gottes steckt, der eigentlich viel mehr bezweckt
oder gern bezwecken will, hält im religiösen Kult nicht still.
Ein Gott der allen Sinn verspricht, von Angesicht zu Angesicht,
mit den wirklichen Propheten, die ihn vor der Welt vertreten,
ist daher real vorhanden und nicht aus Phantasien entstanden.
Das Angesicht des Gottes zeigt dass der zu seinen Plänen neigt,
die sich selten, sozusagen, mit dem Planspiel je vertragen,
das sich die Welt zu Eigen macht. Im Urkult hat man falsch gedacht,
bis hinein in die Kultur. Der falsche Sinn bewegt sich nur
im engen Kreislauf dieser Welt, die „Nichts“ zur Verfügung stellt,
weilsie, getäuscht im Übermut, „All-Es“ gerne leugnen tut.
Im abartigen dümmsten Spott verleugnet man den wahren Gott,
der angesichts der Welt beweist dass er mobil im Kosmos reist.
Die Stippvisite hier auf Erden dient dem Sinn in seinem Werden,
soweit der „Mensch“, um den es geht, ehrlich diesen Sinn versteht.
Manch ein Mensch, der Falsches treibt, der nur die Wahrheit falsch beschreibt,
besteht, vor Gottes Angesicht, die Bewährungsprobe nicht.
Mancher tut den Mund verwenden, um viele Worte zu verschwenden,
in seinen selbst erdachten Lügen. Es mag sich um den Sinn betrügen,
wer immer das in Falschheit will. Der wahre Sinn vollzieht sich still
im echten „Gut“ und in Gesetzen die sich in dem Geist vernetzen,
der mit dem wahren Gott verbindet. Der abartige Sinn verschwindet
für immer und für alle Zeit im „Nichts“ durch die Vergänglichkeit.
Angesichts des wahren Gottes vergeht damit der Geist des Spottes,
im entleerten dunklen „Nichts“, vor dem echten Geist des Lichts.
H. Feisel

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