Gottvertrauen.
Kann der Mensch dem Sinn vertrauen und auf ein Ergebnis bauen,
auf ein Resultat im Geist, wenn er viel Substanz beweist,
als eine konzentrierte Seele? Zwiespältig in der Querele
ist der Mensch, im Fehlverhalten, tief im Geist total gespalten,
wenn er leider „Nichts“ erkennt und „All-Es“ fälschlich Sinnlos nennt.
Im Vertrauen auf den Grund heilt der Geist und wird gesund,
in der Logik seines Denkens und des gewissen großen Lenkens,
das in der Entwicklung steckt. Hat der Mensch den Sinn entdeckt,
für den ganzen festen Grund, dann ist er mit Gott im Bund,
indem er jenen Geist verehrt der zu der Vollendung kehrt.
Kann der Mensch im Gottvertrauen hoffnungsvoll zum All hin schauen,
aus dem er seinen Sinn erwartet? Vieles ist nur ausgeartet,
auf einer Erde ohne Sinn und was schafft den Zugewinn,
an entsprechender Substanz, wenn die Welt, im falschen Glanz,
leider nur noch, bis zum Schluss, ihre Menschen täuschen muss?
Kann der Mensch den Sinn begehren und denkend die Substanz vermehren,
die zur vollen Seele führt, wie es sich im Geist gebührt,
wenn er nicht dem Geist vertraut? Auf dem festen Grund gebaut
hat wer still den Göttern glaubt und sich nicht die Chance raubt,
im alltäglichen Bestreben, auf ein vom Sinn erfülltes Leben.
Wo der Geist die Seele füllt, da ist auch der Sinn enthüllt,
der sich, in der Substanz verdeckt, vor der Wissenschaft versteckt.
Das Wissen kann sich viel erlauben, doch kann es an den Umstand glauben,
dass, in dem was man begehrt, der Raum die ganze Sicht verwehrt
und insofern Sinn erlaubt, den instinktiv der Mensch nur glaubt,
aber niemals, irgendwann, eigenmächtig wissen kann?
Das sprichwörtliche Gottvertrauen schützt den Menschen vor den Klauen
des Wahnsinns, der die Seele frisst. Der Mensch, der Gottes Wort vergisst
sich im Sinne klarzumachen, ist, abgelenkt in allen Sachen,
von wahren Kurs nur abgewichen und sinnlos in dem Tod verblichen.
Der feste Grund im Raum ist „All-Es“ und das „Nichts“ ist keines Falles
in dem Sinne zu empfehlen, denn es tut die Hoffnung stehlen,
die den Menschen aufrecht hält, dass der nicht grundlos nur zerfällt,
bei seiner Ausweglosigkeit, in abgrundtiefer Dunkelheit.
Das gewisse Gottvertrauen nützt denen die viel weiter schauen,
als es die Sicht der Welt erlaubt, die vieles weiß und wenig glaubt,
von alle dem was sie nicht weiß. Die Bildung prägt die Welt voll Fleiß,
doch das Bild, das sie erschafft, aus der fortschrittlichen Kraft,
bedient sich nur der falschen Götter und es fördert all die Spötter,
die das echte Bild nicht kennen und Gottvertrauen sinnlos nennen.
H. Feisel

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