Intellekte – Sekte.
Gepriesen sei der Intellekt und angestoßen wird mit Sekt,
was der Intellekt bezweckt, wenn er seinen Plan entdeckt.
Intelligent ist der Verstand, der sich im Intellekt befand,
seit die Bildung, die geschieht, in der Forschung weiter sieht.
Es spricht der Intellekt verbissen von dem so genannten Wissen,
das er entschieden im Entschluss selbstbewusst beschwören muss.
In der Bildung, der erlaubten, will sich der Intellekt behaupten
und man spricht, in dieser Zeit, von der realen Wirklichkeit.
Doch kann der Intellekt im Schauen seiner Wirklichkeit vertrauen,
in der er, ziemlich ungelenkt, nur in seinen Grenzen denkt?
Im Wissen tut der Mensch beginnen. Doch kann der Mensch sich auch besinnen,
auf die Einsicht und den Rat, dass die Bildung, in der Tat,
bei aller Forschung, in dem Fleiß, bei weitem längst nicht „Alles“ weiß?
Der Intellekt will allgemein sachlich klug und nüchtern sein,
im beliebten Argument, das er Hieb- und Stichfest nennt.
Kann der Intellekt, im Wissen, ohne Glauben das vermissen,
was vielleicht, von ihm verwehrt, ein nicht bekanntes Wissen lehrt?
Kann der Mensch, in seinem Denken, einer Botschaft Glauben schenken
die im Glauben daran lehrt, was der Intellekt verwehrt?
Zieht man die Lehre in der Zeit aus der gesamten Wirklichkeit?
Im Gegensatz zum Intellekt, wie berauscht durch reichlich Sekt,
ziehen Sekten durch die Gegend, sich in Emotionen regend,
mit entsprechenden Gefühlen, im Widerspruch zu all den kühlen,
im Intellekt geprägten Leuten, die das Gefühl im Denken scheuten,
seit sie so am Denken waren. Ist sich der vielleicht im Klaren,
der in einer Sekte steckt, was der Verstand in ihm bezweckt,
wenn er sich selber überwindet und zu der Erkenntnis findet,
dass er sich, in dem Entschluss, erst nach und nach entwickeln muss?
Man kann, berauscht von viel Gefühlen, in den Emotionen wühlen,
ohne viel Verstand zu finden und wer nichts sieht der tut erblinden.
Wie kann man sich zu Gott bekennen ohne all den Sinn zu nennen
der sich in Wahrheit, in der Art, der Erkenntnis offenbart?
Was ist ein Bekenntnis wert das nur die leere Art beschert
im auswendig gelernten Wort? Innwendig fehlt, an manchem Ort,
die Erkenntnis tief im Sinn vom geistigen Substanzgewinn.
Wer hat sich dabei eingestanden: alle Weisheit kommt abhanden,
weil viele Narren zu viel reden. Viel Geschwätz betrifft nicht jeden,
weil in der letzten Zeit auf Erden die wirklich Weisen schweigen werden,
weil sie sich zurecht ganz innen tief in ihrem Geist besinnen
und dabei in Geistesschüben das intensive Denken üben.
H. Feisel

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