Schlussstrich, Punkt!
Irgendwann wird „All-gemein“ auf Erden auch ein Schlussstrich sein
und am Ende ist zuletzt der letzte Punkt im Satz gesetzt.
Alles hat einmal begonnen und am Ende ist zerronnen,
was im Anfang einst begann und nicht fortbestehen kann.
Der Mensch hat sich die Zeit geliehen und muss einen Schlussstrich ziehen,
wenn er ganz zuletzt, am Schluss, ein letztes Wort verwenden muss.
Mit Worten hat er auch geprunkt. Er spricht ein letztes Wort und Punkt.
Allem Sprechen folgt die Wende, denn die Rede ist zu Ende,
mit dem letzten Punkt am Satz und der Redner räumt den Platz.
Ein jeder Mensch will etwas reden und der Punkt betrifft wohl jeden.
Manches Wort ist, ausgesprochen, am Ende doch im Sinn zerbrochen,
wenn der Mensch den Sinn nicht sieht, der in Gottes Wort geschieht.
Es denkt der Mensch an viele Sachen und er kann viel Worte machen,
die sich auf seine Zeit beziehen und doch ins leere „Nichts“ entfliehen.
Die Vergangenheit liegt fern. Den Schlussstrich zieht der Mensch nicht gern,
wenn er sich mühsam überwindet. Die Vergangenheit verbindet
mit der Erinnerung im Sinn. Vielleicht ist das Substanzgewinn,
wenn der Mensch davon entfernt sinngemäß noch etwas lernt.
Der Schlussstrich all der vielen Fakten ergibt sich in verstaubten Akten,
die man, bestens archiviert, völlig aus der Sicht verliert.
Den Schlussstrich muss es oft im Leben immer wieder häufig geben
und einen Punkt, an manchem Platz, hinter einem langen Satz.
Lange Rede, kurzer Sinn? Der weise Mensch fasst sich ans Kinn,
um den Sinn, in sich verhalten, im Gedanken zu gestalten.
Es wird der Punkt einmal zuletzt auch in diesem Sinn gesetzt,
wenn ein Mensch einmal am Schluss seinen Schlussstrich ziehen muss
und den letzten Sinn verwendet, bevor er auch im Denken endet.
In der Welt wird viel gelogen. Mancher Schlussstrich wird gezogen,
auch am Ende aller Lügen und der Punkt folgt dem Betrügen.
Der Punkt am Ende und am Schluss beweist dass es ihn geben muss.
Ist der Schlussstrich in dem Spiel für die Welt das letzte Ziel,
dann hat die Welt auch nicht entfernt irgend einen Sinn gelernt,
der im Raum beständig bleibt. In allem was die Welt beschreibt,
muss es leider für das Leben einen Punkt am Ende geben,
an dem der Mensch, einmal am Schluss, sich zwischen dem entscheiden muss,
was im Sinn, aus wahrer Sicht, dem wirklich echten Geist entspricht
und dem was sich als Geist verliert und nur den Unsinn produziert.
Im Blödsinn kann der Geist nicht reifen. Der blöde Mensch kann nichts begreifen.
Der Schlussstrich kommt und auch das Ende. Dann endet Unsinn in der Wende
dessen was den Sinn am Schluss im „Nichts“ vergeblich suchen muss.
H. Feisel

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