All-Ein.
Wird ein Mensch, in seiner Zeit, zum Opfer seiner Einsamkeit,
dann ist er ganz mit sich allein und niemand kann ihm nützlich sein.
Er fühlt sich dann, in diesem Fall, so wie ein „Er“ im weiten All,
der wie Einer, tief versenkt, in einsamen Gefühlen denkt.
Wo man im Raum, wie es geschah, ein Samenkorn am reifen sah,
da sah man leider, „All-gemein“, im Men'sch die reife Einzahl ein,
die nur vom wahren Geist gelenkt ungespalten in sich denkt.
Dem Menschen, in der einen Zahl, bleibt im Denken keine Wahl
als konzentriert in dem Geschehen seinen ganzen Sinn zu sehen,
oder ganz zerstreut zu enden, um keinen Sinn mehr zu verwenden.
Es weiß der Mensch, in seinem Sein, denn er sieht in sich hinein,
dass er in sich weiter sieht, in dem was nur im Kern geschieht.
Was sah der Urmensch schon vom Kern? Das wahre Denken lag ihm fern
und der Urmensch lebt noch heute innerhalb gewisser Leute,
die das Denken im Gewissen in sich ständig nur vermissen
oder nicht vermissen können, weil sie sich den Sinn nicht gönnen.
Abgelenkt in ihrer Meute ist die Kreatur noch heute
nur ein ganz abstraktes Wesen und nur selten auserlesen
innerlich, im wahren Reifen, auf den Sinn ganz zuzugreifen.
Es hat der volle Sinn, verhüllt, nur reife Seelen ausgefüllt.
Im All denkt jeder allgemein nur konsequent für sich allein,
wenn er mehr erkennen will. In sich gekehrt und etwas still
reift der Mensch im Denkprozess, doch reifen kann er nicht im Stress
ohne die Gedankengänge. Das Denken zieht sich in die Länge,
je mehr der Mensch im Denken reift und mehr und mehr vom Sinn begreift.
Es denkt ein Er, in diesem Fall, mit sich allein im großen All,
innerhalb von seiner Zeit, in seiner tiefen Einsamkeit,
als ein Same, wenn er reift und im Sein nach „All – Es“ greift.
Das große „Es“ erweckt den Traum, als das Alles in dem Raum,
und die Köpfe, die still denken, wollen sich mit Sinn beschenken.
Wer denkt der fühlt, in seinem Sein, sich in seinem Sinn allein
und innerhalb von dem Gefühl empfindet er die Welt als kühl,
die „Nichts“ von einem Sinn versteht, der im Raum zu machen geht.
Was Sinn macht das ist die Substanz, innen in der Resonanz,
die der Mensch in sich erzeugt, wenn er sich nicht dem Unsinn beugt.
Die Entscheidung die trifft, drum, allein das Individuum,
was in seinem Sinn geschieht, der die Folgen nach sich zieht,
von Gedeih und von Verderben. Wer denkt will einen Sinn erwerben.
Die Frage lautet angesichts des Sinnens „Alles oder Nichts“.
Entscheiden muss der Mensch im Sein dieses für sich selbst allein.
H. Feisel
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Kommentiert von: alex | 03. März 10 um 16:59 Uhr