Wie weit?
Wie weit kann, in diesem Zeichen, der Geist gedanklich das erreichen
was im Raum gegeben ist? Die Wirklichkeit die man vergisst
sich im Denken klarzumachen beinhaltet real viel Sachen
die keine Wissenschaft versteht, die nur so weit zu machen geht,
wie die Forschung es erlaubt. „Alles“ andre wird geglaubt,
mehr oder weniger bedingt, was immer dieser Glaube bringt.
Was immer man auch glauben will, die Wirklichkeit versteckt sich still
vor dem Angesicht der Welt, die sich zwar allwissend stellt,
die jedoch, im Bildungsfleiß, im Großen Ganzen wenig weiß
von dem was „Alles“ möglich ist, in dem was sie real vermisst.
Wie weit kann, in diesem Zeichen, die Forschung ständig mehr erreichen
und was bedeutet schon „Wie Weit“, in unendlicher Ewigkeit?
Wie weit kann die Menschheit schreiten und die Forschung sie begleiten,
in den freien Raum hinaus und wann ist es damit aus?
Diese Frage steht im Raum. Die Antwort darauf gibt es kaum,
weil die Menschheit, wie verflucht, die Antwort auch vergeblich sucht.
Die Antwort wird, genau genommen, irgendwann in Zukunft kommen,
ganz bestimmt noch irgendwie, denn wie das weiß man vorher nie.
Man kann in diesem Sinn nur glauben und alle Hoffnung sich erlauben,
dass das Leben, das besteht, vollendet ewig weiter geht.
Alles andere ist schon „Nichts“ als leere Illusion,
denn jedes Leben ist ja drum speziell das Individuum,
das prinzipiell nicht gern vergeht und immer vor der Frage steht,
nach dem großen Sinn des Lebens. Ist das Leben nur vergebens
ein kurzer Spuk in dieser Zeit, bedingt durch die Vergänglichkeit,
oder geht das Leben weiter, hochentwickelt als Begleiter
der so genannten Göttlichkeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit?
Wie weit kann die Forschung gehen? Der Mensch kann nur die Chance sehen,
dass ein wahrer Gott, der lebt, im Leben einen Sinn erstrebt,
den manche Frau und mancher Mann in sich programmieren kann.
Wie weit hat der Geist gedacht, der diesen Sinn begreiflich macht,
wenn auch vorerst nur im Glauben, der Raum müsste mehr Sinn erlauben,
als die Forschung es begreift, die auch nur zeitgebunden reift,
in der Bildung dieser Zeit, in Ohnmacht vor der Ewigkeit.
Kann der Geist mehr Sinn erahnen und in diesem Sinne mahnen,
weil er, in allem was geschieht, weiter als die Forschung sieht?
Die kann sich auf viel Fakten stützen, doch was tun ihr die Fakten nützen,
wenn sie in dem was sie erforscht nur in einer Richtung horcht,
auf dem Weg der Raumsubstanz. Die Ebene verliert sich ganz
auf der die Welt zu stehen meint, weil „Nichts“ so ist, wie es nur scheint.
H. Feisel

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