Hirnlos.
Im Raum passiert ein Missgeschick. Einstein kehrt als Geist zurück,
fasst sich verlegen an die Stirn, denn er sucht an seinem Hirn,
geht ins Gericht und ist der Kläger, und zwar mit dem Trophäenjäger.
Er rächt sich früher oder später an dem dreisten Übeltäter,
der geschmacklos, wie es scheint, als Primat das Falsche meint,
indem er diese Tat vollbrachte und sich sein Hirn zu eigen machte.
"Lebt der Wilde der Natur, als Kopfjäger trotz der Kultur?"
Der hat das Hirn bis heut indessen zwar bisher noch nicht gefressen
und das Wissen nicht verdaut, doch hat er in das Hirn geschaut,
weil er hintergründig meint, was vordergründig nur so scheint.
Im Hirn da konnte der nichts lesen, der Geist ist nicht mehr da gewesen,
der sich aber daran störte dass leerer Wahn die Welt betörte,
dass viele Menschen, taub und blind, scheinbar ziemlich hirnlos sind.
Es ist alles “Relativ”. Der Denkvorgang ist intensiv,
wenn ein Mensch, so dann und wann, auf Erden wirklich denken kann.
Doch wirklich denken kann oft keiner und darum wird die Welt gemeiner,
wenn die Gesellschaft, abgelenkt, geistlos das Entleerte denkt.
Ist der Mensch ganz ohne Geist, dann hilft ihm leider auch zumeist,
nicht das bisschen Hirnsubstanz, in der dummen Arroganz.
Einstein kontert in Gedanken und sieht in manchem Hirn die Schranken,
denn manches Hirn ist sehr beschränkt und genauso sehr gekränkt,
wenn man ihm die Schranken zeigt, in denen es zu denken neigt.
Zum Hirn tut jeder Mensch gelangen. Das Hirn von Einstein ist gefangen,
in einem Schauglas das man zeigt, obwohl es nicht zu denken neigt.
Ist das dem Einstein einerlei, dann ist der Geist des Einstein frei.
Doch freies Denken in dem Raum, verüben jene Menschen kaum,
die das Material verehren und dabei allen Geist entbehren,
die grobes Material benennen und niemals die Substanz erkennen,
die dabei gänzlich unentdeckt als Grund in der Materie steckt.
Die Wissenschaft nennt die Materie und versucht sich in der Serie
und kann das Material gewinnen, doch scheint sie geistlos wie von Sinnen,
ohne eine echte Kraft, in der Geisteswissenschaft.
Die Wissenschaft weiß nichts von Geist, weil der das Grobe von sich weist,
doch schuf der Geist aus seiner Kraft Materie und die Wissenschaft.
H. Feisel
Es ist doch wirklich nicht zu fassen,
mein Frohmut war schon am verblassen, da beim Lesen vieler Worte und Gedanken, mein Wertgefühl kommt leicht ins wanken. Der lange Schweif der Tradition, myriaden Seiten Information – wie schwer ist´s, da bei sich zu bleiben, um nicht nur von andren abzuschreiben. Ja, so war es – der Frohmut war schon ganz dahin, da kam mir neulich in den Sinn, dass ich schon lange sehen sollte, was andre zu den Themen sagen, die mich tagaus tagein im Kopfe plagen. Als Geografin ist´s der Raum und sein Pendent der Überraum.
Was mir da vor die Augen kam, das legte (vor lachen) all mein Denken lahm. Nicht nur dass schalles Lachen mein Gemüt bis jetzt erhellt, ich wurde v.a. bestärkt in dem, was mich seit je zusammenhält. Denn wahrlich ist der Klang ganz leise, die Melodie der Denkensweise, in der der Geist das Stück gestaltet, das Mensch letztendlich nur verwaltet.
Danke
Kommentiert von: Ulli Vilsmaier | 29. August 07 um 16:24 Uhr