Hindernislauf.
Die Menschheit ist, mit viel Verbiss, sich selber oft ein Hindernis,
verhindert ihren wahren Segen, zerstreitet sich auf vielen Wegen.
Es kommt die Welt im Intervall immer wieder mal zu Fall
und auch das Individuum fällt dabei in dem Fall um.
Die Welt die stolpert mit viel Fleiß, weil sie vom Hindernis nichts weiß.
Die Welt nimmt weiter ihren Lauf, stolpert, fällt, steht wieder auf
und tut danach weiter rennen und meint dabei ein Ziel zu kennen.
Die Welt die stets ein Ziel begehrt, der bleibt das Ziel dabei verwehrt,
denn sie bewegt sich, wie man weiß, ständig nur im selben Kreis.
H. Feisel

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