Wer oder was ist Gott?
Alle Welt hat in der Redewendung "Gott" eines miteinander gemeinsam. Es ist die perverse, religiöse und verhängnisvolle Rechthaberei im nicht zu übersehenden Unrecht. Die Bezeichnung Gott wird systematisch missbraucht, im eitlen, selbstherrlichen Selbstbehauptungstrieb des wenig objektiven Egos. Das Ego des Individuums schließt sich dem Gruppen- oder Stammesego der jeweiligen Gesellschaft oder Gesellschaftsform gerne automatisch an. Eben wie im Tierreich, wo das Subjekt Unterschlupf und objektive Sicherheit in der Masse Seinesgleichen, also in der Herde oder im Rudel sucht. In der Herde oder im Rudel ergibt sich aber auch die Rangordnung in ihrer Reihenfolge. Das stärkste Tier dominiert und genießt seine Vorrechte. Ob das stärkste Tier aber gleichbedeutend mit dem klügsten Tier ist, das bleibt dahingestellt. Vielleicht gibt es in der Gruppe aber nicht das Außerordentliche, weil die innere Ordnung oder Anordnung keine überlegene außerordentliche Intelligenz wachsen lässt und somit nur die primitive Rangordnung der körperlichen Stärke gilt. Diese Dominanz ist die gewaltausübende Kraft dessen, der bestens die Anderen mehr oder weniger unterdrücken kann. Es ergibt sich auch im kollektiven Gruppenego des Menschen die Tatsache, dass das Kollektiv vom individuellen Ego des führenden Individuums angesprochen wird. Das Sinnbild des biblischen Drachen symbolisiert eine große Masse in urtümlicher, plumper Rohheit, die unsensibel und gedankenlos vom falschen Propheten angeführt und gelenkt wird. Der die Religion ausübende falsche Prophet sieht aus wie ein Lamm und zeigt sich in seiner nur scheinbaren Sanftheit und Friedfertigkeit, als ob er kein Wässerchen trüben könnte. Doch redet er in seinem falschen Führungsanspruch gezielt den Massen nach dem Mund, weil er weiß, dass diese so leicht gefügig zu machen ist.
Und er ist, mittels seiner Religion, die ihm ein Mittel zum Zweck ist, viel verantwortlicher in der Geschichte der Menschheit, als die unmündigen Massen, indem er sich zum Mund und zum Medium der Massen macht.
Aus diesem Schema ergeben sich Weltmächte und Imperien, die ihre unerbittliche Brutalität unter Beweis stellen. (Offenbarung Kapitel 13) Das eigentliche Wort Gottes wird dabei systematisch missbräuchlich angewendet, indem die unvollständige und äußerst mangelhafte Interpretation aus einer verfälschenden Narrenfreiheit resultiert. D.h. in zahlreichen Auslegungen ist tatsächlich wenig oder gar nichts wirklich verstanden worden, sondern die so genannte Intelligenz betätigte sich als mangelhafte bis falsche Intelligenz, indem sie ihren niederen materiellen Interessen diente. Das ist nichts anderes als bloß Natürlich und entspricht dem ganz natürlichen Beutetrieb des Wolfes. Das Wort Gottes ist aber keine natürliche, gesellschaftliche Angelegenheit, sondern die Angelegenheit eines
außerirdischen (oder überirdischen) intelligenten Wesens, das weit über dieser primitiven natürlichen Stufe steht.
Wer darum meint außerirdisches, kosmisches Dasein als unwirkliche Phantasie abtun zu müssen, der muss eigentlich auch den hieraus notwendigen Konsequenzen ins Auge sehen und sich zwangsläufig fragen, was man mit der Definition "Gott" unter solchen Voraussetzungen überhaupt anfangen kann. Wer nun als Atheist frei heraus sagt, dass er mit dem Begriff Gott gar nichts anfangen kann, der ist vielleicht kurzsichtig, aber immerhin ehrlich und kein Heuchler. Ehrlichkeit ist grundlegend und ausbaufähig, Heuchelei aber keineswegs, wie sie in der Religion alltäglich war und ist. Existiert aber das göttliche Wesen ( eigentlich in der Mehrzahl, statt in der Einzahl) tatsächlich als unsterbliche Daseinsform im All oder im Raum darüber hinaus ( der Allmächtige ), dann sollte eigentlich die Religion am ehesten wissen, wem sie zu dienen hat und welchen Zwecken sie zu dienen hat. Das aber ist ganz offenbar nicht der Fall, weder früher noch heute, weshalb die jeweilige Religion mit Götzendienst gleichzusetzen ist. Da derselbe lebendige Gott, als angenommene und geglaubte reale Existenz, im Bewusstsein der wenigsten Menschen tatsächlich noch eine Daseinsberechtigung hat, stellt sich die Frage, für was die Bezeichnung Gott im religiösen Kult eigentlich in lächerlicher Weise herhalten muss.
Aber die so genannten Diener Gottes wissen in der Mehrzahl nicht einmal wessen Geistes Kinder sie sind. Das Wort Gott verkommt zu einer abstrakten Gesellschaftsformel; und das was sich selber aus den Reihen der nach Verwesung stinkenden Menschen zu scheinbar verehrungswürdigen Sektengurus und angebeteten Scheingöttern macht oder machen lässt, das ist biblisch vielmehr als Teufel (Tiefe-tiefe Ebene-niederes Motiv), als Satan oder Urian (Urtümlich-plump-primitiv), als Beelze-buhl (mit Beel oder Götzen buhlen) und Luzifer usw. zu definieren (Lu-Ziffer, Zahl oder Summe der geistig Faulen und des faulenden Kadavers). Der eigentliche Sinn im All, als bleibender und zukünftiger Wert, wird dabei quasi auf ein primitives Minimum reduziert oder ganz unkenntlich gemacht. Mehr noch, denn dieser eigentliche Sinn (Ei-gen-t-lich, die Sache von Ei und Gen in der Evolution als natürliche Vorstufe ), der sich dem suchenden Geist anbietet, wird unkenntlich gemacht und durch bloße fleischliche Wolllust, dh. durch materiellen Beutedrang ersetzt. Das Geheimnis der Evolution wird durch die Religion dem Wort Gottes nicht mehr entlockt, sondern es wird darunter begraben. Bibelzitat:
"Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben:" Aus diesem Zitat und Ähnlichem ergibt sich auch der Umstand, dass sinngemäß Eva die Mutter aller Lebendigen ist, jener also, die sich über die Natur hinaus entwickeln und nicht jener, die sinnlos sterben und eigentlich schon zu Lebzeiten tot sind.
Darum sind die falschen Hirten nicht die wahren Hirten und die falschen Propheten keine echten Propheten. Und darum ist menschliche Torheit alles andere als Weisheit. Manches was sich als Lamm darzustellen versucht, entspricht bei näherem Hinsehen dem Leitwolf, dem das Lamm nur eine willkommene Beute ist. Die gespielte Sanftheit des falschen Hirten (weil er sich nach außen gerne so gibt und sein Erscheinungsbild dementsprechend eingeübt hat, wie ein Possenspiel), entspricht dem gut getarnten Wolf im Schafspelz, der nur seinen oft kleinkarierten materiellen Vorteil sucht und dieses selbstverständlich natürliche Anliegen leugnet und hinter falschem Glanz und falschem Glorienschein verbirgt.
Ähnlich wie die Bezeichnung Gott, in falscher zum Teil auch dümmlicher Absicht, dem göttlichen Wortlaut geraubt worden ist, ergeben sich Redewendungen wie "Das tausendjährige Reich","Zion", "Die neue Welt" usw. in bloßer politischer Auslegung, in Verbindung mit religiöser Untermalung. Der Missbrauch dieser Begriffe ergibt sich aus geistiger Umnachtung. So manches so genannte Gottesreich ist und bleibt eine weltliche Einrichtung von Machtverhältnissen und entspricht nur einem Politikum und insofern einer altgewohnten Polarität. Die eigentliche sinngemäße Aussage der Bibel hat dabei selten einen Platz. D.h. dass alles das der Mitteilung außerirdischer Wesen vor dem Hintergrund einer Evolution, die nach Vollendung strebt, entsprechen dürfte, nur zum niederen Selbstzweck des kurzsichtigen menschlichen Naturells umfunktioniert wird. Die Religion dient vorwiegend leider nur den Zwecken einer ordnungsgemäßen weltlichen Institution, schafft also Staatskult, Ideologien oder Gesellschaftslehren. Eine zu verbessernde Gesellschaft ist dabei sicher kein schlechtes Motiv, aber ob die Gesellschaft (in der sich jeder der Nächste ist) als Gesamtkomplex jemals wirklich verbessert worden ist, bleibt mehr als fragwürdig. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie das einzelne Individuum innerhalb der Gesellschaft einen echten Beweggrund finden soll, in einem selbstständigen Sensibilisierungsprozeß zu wachsen und über die niedere Ebene der Natur hinaus zu sehen. Der eigentliche Sinn wird als erstrebenswertes Ziel dem Menschen im Götzendienst vorenthalten. Das Argument, dass man das Wort Gottes doch immer fortwährend zitiert habe, wird nicht genügen denn längst war es eine nicht immer offen formulierte allgemeine Erfahrung innerhalb der Gesellschaft, dass Priester nicht wirklich wissen von was sie reden, bzw. selber nicht glauben, was sie in einer engen Auswahl zitieren. Längst ist auch deutlich geworden, dass im Zeichen der fälschlich vergötterten Kultur (Kult-Ur, Ur-Kult) Bibelzitate wie ein eingeübter immer wieder kehrender Refrain in sehr beschränkter Auswahl Verwendung finden und seitens der Zeremonienmeister als eine ordnungsgemäße Beschwörungsformel innerhalb ihrer Materie verstanden werden. Das Schema jener die sich selber nicht wirklich ernst nehmen können, gleicht durchaus der Großmutter, die den Sprösslingen ihre Märchen erzählt, zum Zweck der Beschwichtigung. In der Bibel findet sich diesbezüglich die klare, unmissverständliche Bezeichnung "Altweiberfabeln." Viele theologische und philosophische Gelehrte und zahlreiche Sektenoberste streiten sich leidenschaftlich gern darüber wie sie Gott beim Namen nennen sollen, bzw. was sie definitiv unter Gott zu verstehen meinen (meistens nur abstrakte Dinglichkeit, was man als Sachlichkeit anbietet). Sie melden dabei indirekt ihre Besitzansprüche an, indem sie heute mehr denn je im Zeichen der Marktwirtschaft Bücher vermarkten möchten und als religiöse Firmenvertreter mit Marktnischenanteilen (Komm-Union, Kon-Firm-Ation, zahlreiche Sekten etc. ) ihre jeweilige Firma vertreten.
1.Korinther 1; 12
Ich sage aber davon, dass unter euch einer spricht:"Ich bin paulisch", der andere: "Ich bin apollisch", der dritte: "Ich bin kephisch", der vierte:"Ich bin christisch (christlich). Heute usw. usw. etc.etc.
Wie? Ist Christus nun zertrennt? (In Körperteile durch die Religion zerstückelt?)
Man muss sich hierbei ernsthaft fragen, ob diese Leute die sich vielfältig etikettieren lassen und Etiketten schaffen, jemals wirklich begriffen haben um was es geht. Sie meinen Gott auf dümmste Weise für sich besitzen und vereinnahmen zu können. Aber zurecht heißt es wohl: "Nomen est Omen."
Jeder Name hat eine ursprünglich tiefsinnige Bedeutung; und die ist aus Gedanken geboren, also ein Kind des Geistes oder des Verstandes. Wem nützt das Gesetz, das Wort oder der Name, wenn ihm kein Zusammenhang in der Bedeutung bewusst werden wird? Viele Phantasten meinen sie müssten vom Geist sprechen, während sie den Verstand dabei längst aufgegeben haben und mit wachsenden Verstand nicht mehr umzugehen lernen. Doch Geist ist die energiereiche Funktion konzentrierter lebendiger Substanz, ist Verstand, ist Intelligenz, ist Logik und das echte Gefühl in diesem Sinn. Geist ist auch die grundsätzliche Ursache alles Bestehenden. Geist ist aber nicht das "Nichts" sondern "Alles". Darum lautet die Frage für jeden Menschen "Alles oder Nichts?" Von Nichts kommt aber nichts und aus Nichts kann nichts werden. Das All existiert, wie schon der Name sagt, aus Allem. Was aber ist oder war Alles bzw. was wird Alles sein?
Alles kann nur sein, die ursächliche, immer vorhandene, aber wandlungsfähige Ursubstanz, also das endgültig kleinste Bausteinchen der Materie bzw .der Energie. Die atomare Materie ist aber dabei nur eine vorübergehende unwirkliche Materie, weil sie alles andere als vollvolumig ist und nur scheinbar fest existiert, als ein Ergebnis gewaltiger, aus dem Urkern freigesetzter Energie (Geist). Dieser Urkern ist in seiner Einheit Ein und Alles, ist aber zerstückelt im entstandenen Universum. Er wird wieder zu seiner Einheit zurückkehren, wenn die elementaren Gegensätze innerhalb der kosmischen Energie aufgehoben sind, wenn die fließende Energie parzellenweise ihren Ausgleich gefunden hat. Im Raum sind zahlreiche gigantische Urkerne denkbar. (Lebensräume?)
Benedikt GOTTGESCHICKT
Mathieu GOTTGESCHENK
GOTT MIT UNS ?
www.chartaland.de
Kommentiert von: unionsbuerger | 28. Mai 06 um 11:14 Uhr